Aurolzmünster

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Aurolzmünster
Wappen von Aurolzmünster
Aurolzmünster (Österreich)
Aurolzmünster
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Ried im Innkreis
Kfz-Kennzeichen: RI
Fläche: 15,97 km²
Koordinaten: 48° 15′ N, 13° 27′ O48.24833333333313.456666666667407Koordinaten: 48° 14′ 54″ N, 13° 27′ 24″ O
Höhe: 407 m ü. A.
Einwohner: 2.880 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 180 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4971
Vorwahl: 07752
Gemeindekennziffer: 4 12 03
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schlossstraße 1
4971 Aurolzmünster
Website: www.aurolzmuenster.at
Politik
Bürgermeister: Walter Schneiderbauer (SPÖ)
Gemeinderat: (2009)
(25 Mitglieder)
9 ÖVP,9 SPÖ, 7 FPÖ
Lage der Marktgemeinde Aurolzmünster im Bezirk Ried im Innkreis
Andrichsfurt Antiesenhofen Aurolzmünster Eberschwang Eitzing Geiersberg (Oberösterreich) Geinberg Gurten Hohenzell Kirchdorf am Inn Kirchheim im Innkreis Lambrechten Lohnsburg am Kobernaußerwald Mehrnbach Mettmach Mörschwang Mühlheim am Inn Neuhofen im Innkreis Obernberg am Inn Ort im Innkreis Pattigham Peterskirchen Pramet Reichersberg Ried im Innkreis Schildorn Senftenbach St. Georgen bei Obernberg am Inn St. Marienkirchen am Hausruck St. Martin im Innkreis Taiskirchen im Innkreis Tumeltsham Utzenaich Waldzell Weilbach Wippenham OberösterreichLage der Gemeinde Aurolzmünster im Bezirk Ried im Innkreis (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Aurolzmünster ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Ried im Innkreis im Innviertel mit 2880 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014).

Geografie[Bearbeiten]

Aurolzmünster liegt auf 407 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7,1 km, von West nach Ost 4,8 km. Die Gesamtfläche beträgt 16 km². 18,8 % der Fläche sind bewaldet, 68,1 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Vom Hausruck kommend durchfließt die Antiesen das Ortsgebiet an der östlichen Seite. Der Fluss brachte im Laufe der Zeit große Mengen an Schotter mit sich, die sich in der Folgezeit an den Niederungen ablagerten.[1]

Ortsteile[Bearbeiten]

Die Ortsteile der Gemeinde in alphabetischer Reihenfolge sind: Altenried, Danner, Edenbach, Forchtenau, Haging, Hofing, Kochreith, Lauterbrunn, Maria Aich, Maierhof, Schöndorf, Seyring, Weierfing.

Nachbargemeinden
Senftenbach St. Martin Utzenaich
Eitzing Nachbargemeinden Andrichsfurt
Mehrnbach Ried Tumeltsham

Geologie[Bearbeiten]

Aurolzmünster liegt westlich der österreichischen Molassezone. Geologisch betrachtet gehört das Gemeindegebiet von Aurolzmünster zum Schlierhügelland des Alpenvorlandes. Die Entstehungszeit dieses Gebietes war im Jung- und Mitteltertiär.

Geschichte[Bearbeiten]

Markt Aurolzmünster nach einem Kupferstich von Michael Wening von (1721)

Im 8. Jahrhundert bewohnte ein Einsiedler namens Cotto die Zelle Antesna, die auf dem Boden des heutigen Marktes Aurolzmünster stand. Diese Zelle stiftete er mit 10 Huben in der Zeit von Herzog Tassilo III. (748–788) dem Benediktinerkloster Niederaltaich. Um 790 wird im Breviarius Urolfi diese Zelle als Urbesitz des Klosters Niederaltaich angeführt. Abt Urolf besiedelte das Kloster mit einigen Mönchen und ließ um 800 eine Kirche zu Ehren des hl. Mauritius erbauen.

Diese Niederlassung wurde zuerst Münster genannt. Um sie aber von anderen Mönchsniederlassungen zu unterscheiden, wurde der Name Urolf beigefügt. Aus dieser Wortzusammensetzung hat sich der heutige Name Aurolzmünster gebildet. Tatsächlich wird vor Ort im Dialekt nur Minsta gesprochen, was zeigt, wie lange sich der ursprüngliche Name erhalten hat.

Die älteste urkundliche Erwähnung von Aurolzmünster ist von 1130, der Ort hieß damals noch Urolfismunstiure. Während der Herrschaft der Tannberger wurde Aurolzmünster zum Markt erhoben. Im Jahr 1406 scheint Aurolzmünster zum ersten Mal als Markt auf.

Während des Dreißigjährigen Krieges wütete auch die Pest in Aurolzmünster, in deren Folge die Bevölkerung stark dezimiert wurde. In diese Zeit von 1618 bis 1648 fällt auch die Erbauung der Sebastianikirche und des Pestfriedhofes samt Pestkapelle. Noch heute erinnert die verfallene Pestkapelle auf dem Hunnenschlachtfeld an diese Zeit.

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch. Die Bevölkerung von Aurolzmünster gehörte ursprünglich zum Bistum Passau. Erst nach dem Frieden von Teschen kam die Gemeinde mit dem Innviertel (damals Innbaiern) zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wurde Aurolzmünster wieder kurz bayrisch.

Ab 1814 kam der Ort endgültig zu Oberösterreich. Nach Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Im Mittelalter und der frühen Neuzeit war Aurolzmünster nur ein kleiner Ort mit wenigen hundert Einwohnern. Die Bevölkerungszahl wuchs nur langsam und ging durch die zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte immer wieder zurück. Erst durch den Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert beschleunigte sich das Bevölkerungswachstum. Lebten 1805 etwa 1.000 Menschen im Ort, so waren es 1869 bereits 1.628. Auch danach stieg die Bevölkerungszahl weiter. 1951 hatte Aurolzmünster 2.304 Einwohner.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohnerzahlen¹
1869 1628
1880 1694
1890 1648
1900 1708
1910 1718
1923 1690
1934 1867
1939 1834
Jahr Einwohnerzahlen¹
1951 2304
1961 2184
1971 2598
1981 2495
1991 2591
2001 2851

¹ Volkszählungsergebnisse

Altersstruktur[Bearbeiten]

Aurolzmünster hat nach der Probezählung vom 31. Oktober 2006 2.958 Einwohner, davon sind 17,4 Prozent unter 15 Jahre. Die Altersgruppe von 15 bis 64 Jahren ist mit 68,2 Prozent deutlich höher als der Bundesdurchschnitt (61,6 Prozent). Die über 65 Jährigen sind mit 14,5 Prozent vertreten. Im gesamten Markt lebten 152 Personen mit einer anderen Staatsangehörigkeit als der österreichischen, was einem Ausländeranteil von etwa 5,1 Prozent entspricht. Davon ist der größte Anteil der türkischen Staatsbürger mit 4 Prozent belegt. [2]

Religion[Bearbeiten]

Das Voralpenland wurde Jahrhunderte lang historisch katholisch geprägt, daher ist die Römisch-Katholische Kirche auch in Aurolzmünster stark vertreten. Nach der Volkszählung vom 15. Mai 2001 bekennen sich 84,9 Prozent der Einwohner zum römisch-katholischen und nur 1,9 Prozent zum evangelischen Glauben. Die zweitgrößte Glaubensgemeinschaft bildet der Islam mit 5,6 Prozent. Als konfessionslos betrachten sich 4,7 Prozent .[3]

Neben diesen Glaubensgemeinschaften gibt es in Aurolzmünster eine Versammlung der Zeugen Jehovas mit ihrem Königreichssaal und eine evangelikale Freie Bibelgemeinde in Weierfing.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Sozialeinrichtungen[Bearbeiten]

Die Marienschwestern gründeten 1902 in Aurolzmünster einen Kindergarten, der bis 1939 bestand. 1945 wurde der Caritas-Kindergarten eröffnet. Am 5. August 1972 bekam der Kindergarten ein neues Gebäude und wurde 1999 nach einer Erweiterung und Renovierung auf vier Gruppen vergrößert. Seit 1985 gibt es in Aurolzmünster keine Marienschwestern mehr.

Bildung[Bearbeiten]

Eine Schule wurde in Aurolzmünster erstmals 1447 erwähnt; sie wurde 1617 bis 1694 und später immer wieder in verschiedenen Gebäuden eingerichtet. Erst 1898 wurde ein eigenes Lehrgebäude samt Lehrerwohnung in der Froschwiese errichtet und ein Jahr später als Kaiser-Franz-Josef-Jubiläums-Volksschule eingeweiht. 1967 wurde auf dem ehemaligen Gelände des herrschaftlichen Maierhofes ein neues Schulgebäude samt Turnhalle bezogen. Dieses Gebäude wurde 1972 der Hauptschule überlassen und so wurde in der Nähe der Bahnhaltestelle wieder ein neues Schulgebäude für die Volksschule gebaut und 1977 eröffnet.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Bibliothek
  • beheiztes Freibad
  • Kinderspielplatz

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Neben dem Maschinenbau der Fa. Höfer ist der Industriezweig von lufttechnischen Anlagen der Scheuch Gruppe ein wichtiger Träger der Wirtschaftsstruktur.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Aurolzmünster

Marktbrunnen[Bearbeiten]

Am Marktplatz thront der Marktbrunnen, der um 1700 erbaut wurde. Nachdem die Figuren einen Sturz 1966 nicht überstanden, wurden sie 1981 nach dem alten Vorbild wiederhergestellt.

Schloss Aurolzmünster[Bearbeiten]

Wasserschloss

In der Mitte der Marktgemeinde liegt das Wasserschloss von Aurolzmünster, das auch „Innviertler Versailles“ genannt wird. Graf Ferdinand Franz Albrecht von der Wahl ließ das Schloss 1691-1711 erbauen. Es wurde vom Architekten Johann Kaspar Zucalli und von Anton Rica fertiggestellt. Graf Ferdinand von der Wahl erlebte die Vollendung des Prachtbaues nicht mehr. Er starb im Jahre 1702. Nach mehrfachem Besitzerwechsel wurde es in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts durch Anton Graf von Arco auf Valley vieler Kostbarkeiten beraubt. 1925 kaufte es der pensionierte Postmeister und Privatgelehrte Carl Schapeller, der an den beiden Seitenfronten von tiefen Wassergräben umschlossene Laboratorien baute[4]. Durch den ständigen Besitzerwechsel verfiel das Schloss allmählich zu einer traurigen Ruine. Durch aufwändige Renovierungsarbeiten (von 1997 bis 2005) erhielt das Schloss wieder seinen alten Glanz zurück.

Pfarrkirche[Bearbeiten]

Pfarrkirche von Aurolzmünster

Die Pfarrkirche, ein einschiffiges, vierjochiges Langhaus, wurde im gotischen Stil erbaut, worauf das Presbyterium, das gotische Gewölbe, das Steinportal und die Türbeschläge noch hinweisen. Es wurde von Abt Urolf von Niederaltaich um 799 errichtet und wie der Sakralbau des Mutterklosters dem hl. Mauritius geweiht.

Der an der Südseite befindliche Turm trug vor dem Brand im Jahre 1672 ein Spitzdach, später einen Oktogonaufsatz und darüber eine einfache Kuppel. 1718 wurde der Zwiebelhelm aufgebracht. Die Barockisierung und die damit verbundene Umgestaltung der Kirche erfolgten von 1729-1735.

An Kunstgegenständen ist die Kirche mit einem Altarbild vom Südtiroler Michelangelo Unterberger (1695–1753) ausgestattet. Es zeigt den Hl. Mauritius, einen römischen Soldaten, der für seinen Glauben starb. Der Hochaltar und die figuralen und ornamentalen Stuccos stammen vom Stuckateur Josef Ignaz Holzinger. Bemerkenswert ist die Kreuzigungsgruppe am Tabernakel, die der berühmte Barockbildhauer Johann Franz Schwanthaler anfertigte. An der Decke des Saalraumes befinden sich Fresken von Georg Helminger und Leander Danegger. Im Chor sind der Hl. Mauritius mit einer Ansicht von Aurolzmünster und die Krönung Mariens, die Geburt Christi und die Schlüsselübergabe an Petrus dargestellt. In den Gewölbefeldern sind Szenen aus dem Leben Jesu zu sehen.

275 Jahre nach der Sanierung im barocken Stil begann eine dreijährige umfassende sachgerechte Innenrenovierung. 2011 wurden der Dachstuhl und das Gewölbe mit Eisenträgern versehen. 2012 erfolgte die Sanierung des Bodens und der Beleuchtung. Des Weiteren wurden die Säulen und Fresken restauriert und die wertvollen Buntglasfenster verstärkt. Die Renovierungskosten beliefen sich auf mehr als 1,3 Millionen €.

Kapelle Maria Aich[Bearbeiten]

Im Gemeindegebiet gibt es eine Vielzahl an Bildstöcken und Kapellen. Maria Aich ist die älteste und wohl interessanteste Kapelle in der Pfarre Aurolzmünster, um die sich auch einige Sagen ranken. Die Kapelle wurde im Jahre 1744 vom österreichischen Grafen Paul Karl III. Engelbert Graf von Pálffy, k.k. General, um eine hohle Eiche errichtet. Warum der General gerade hier an der Straße von Ried nach Schärding eine Kapelle erbaute, dürfte in dem Unfall begründet sein, den er an dieser Stelle erlitten hatte. Nach einer Erzählung wurde er von seinem scheu gewordenen Pferd abgeworfen und geschleift. Zum Dank an seine Rettung ließ er diese Kapelle errichten.

Sport und Freizeit[Bearbeiten]

In und um Aurolzmünster gibt es ein umfassendes Radwanderwegenetz in einem überwiegend flachen bis leicht hügeligen Gelände. Der Antiesenradweg führt im Ortsteil Maierhof direkt am Markt vorbei und bietet attraktive ausgedehnte Radtouren zum Innradweg oder Römerradweg.

Musikkapelle[Bearbeiten]

Die Marktmusikkapelle Aurolzmünster wurde 1852 gegründet. 1930 wurde in Aurolzmünster ein Musikertreffen mit Aufmarsch, Gesamtspiel und Einzelspiel abgehalten, es war das erste Musikfest im Ort. Vereinssitz und Proberaum befinden sich im Schloss.

Reitverein[Bearbeiten]

Der 1998 gegründete Reitverein Aurolzmünster ist Mitglied des Oberösterreichischen Pferdesportverbandes (OOEPS) und hat sein Domizil in Weierfing. Der Verein ist auch als Reitschule in der Spring- und Dressurausbildung tätig. Die Reitanlage verfügt über eine Reithalle und großzügige Außenplätze, auf denen jährlich Spring-, Dressurturniere sowie Reiterpass- und Lizenzprüfungen abgehalten werden.

Pondera[Bearbeiten]

2003 wurde der Verein Pondera in Aurolzmünster gegründet und bietet mit heilpädagogischen Voltigieren und Behindertenreiten zwei besondere Therapieformen für beeinträchtigte Menschen an.

Turnverein[Bearbeiten]

Der ÖTB Aurolzmünster ist gegenüber dem Schloss in der Hauptschule. Der Turnverein ist seit 1910 aktiv und nimmt auch regelmäßig bei Turnieren teil (z.B.: ÖTB-Turnliga, ÖTB-Bezirks/Landes/Staatsmeisterschaften).

Fußballverein[Bearbeiten]

Der örtliche Fußballverein ist der TSV XPS Aurolzmünster.

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Ried im Innkreis.

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Aurolzmünster (2009) besteht aus 25 Mitgliedern, davon entsenden die ÖVP 9 Mandatare, die SPÖ 9 und die FPÖ 7. Im Gemeindevorstand entsenden die ÖVP 3 die SPÖ 2 und die FPÖ 2 Vorstandsmitglieder.

Bürgermeister ist Walter Schneiderbauer von der SPÖ. Der Vizebürgermeister ist Christian Seidl von der ÖVP.

Wappen[Bearbeiten]

AUT Aurolzmünster COA.png

Blasonierung:

Gespalten von Silber und Blau, rechts zwei rote Sparren übereinander, die sich aus je zwei roten Balkenstücken erheben; links zwei silberne schräg gekreuzte Streitkolben mit je zwei Köpfen.

Die Gemeindefarben sind Weiß-Rot-Weiß-Blau.

Kombination aus Emblemen einstiger Inhaber der Hofmark Aurolzmünster: vorne der verdoppelte Sparrenbalken aus einem Wappen der Tannberger, die 300 Jahre lang den Lehensbesitz innehatten und schon früh das Marktrecht für Aurolzmünster erwerben konnten; hinten die verschränkten Doppelpusikane aus dem Geschlechtswappen der bayerischen Grafen von der Wahl, die von 1676 bis zu ihrem Aussterben im Mannesstamm (1797) Herren von Aurolzmünster waren und deren Ferdinand Franz Xaver in den Jahren 1691 bis 1711 die heutige Schlossanlage errichten ließ. - Mit der Wappenverleihung durch die Landesregierung wurde das vorher geführte, nur im Siegelgebrauch überlieferte Buchstaben-Wappen durch eine heraldisch einwandfreie, historisch begründete Lösung ersetzt. - Die Gemeindefarben deuten gegensätzlich auf die heutige sowie die einstige Zugehörigkeit des Marktes zu Oberösterreich bzw. vor 1779 zu Bayern.[5]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter:

Literatur[Bearbeiten]

  • Ferdinand Reindl (Red.): Aurolzmünster … hat Geschichte, … lebt Kultur. MDV–Moserbauer, Ried im Innkreis 2000, ISBN 3-900847-94-0.
  • Museum Innviertler Volkskundehaus, Ried im Innkreis (Hrsg.): Der Bundschuh. Schriftenreihe des Museums Innviertler Volkskundehaus. Heimatkundliches aus dem Inn- und Hausruckviertel. (Erscheinungsverlauf: 1.1998–). Moserbauer, Ried im Innkreis, ZDB-ID 2001456-9. – Inhaltsverzeichnisse 1.1998–13.2010 online.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aurolzmünster – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Münster – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Land Oberösterreich - Geografische Daten der Gemeinde Aurolzmünster.
  2. Bevölkerungsentwicklung (PDF-Datei; 34 kB), Probezählung vom 31. Oktober 2006 (PDF-Datei; 10 kB).
  3. Statistik Austria: Statistik Austria, Volkszählung von 2001 (PDF-Datei; 10 kB)
  4. Das geheimnisvolle Schloss von Aurolzmünster (…). In: Wiener Bilder, Nr. 16/1929 (XXXIV. Jahrgang), 21. April 1929, S. 5, unten links, Bildunterschrift. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wrb.
  5. Wappen der Marktgemeinde Aurolzmünster, abgerufen am 17. September 2012