Aurora (Roman)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Aurora ist ein Roman des britischen Schriftstellers Robert Harris. Der Originaltitel in englischer Sprache lautet Archangel, was sowohl Erzengel als auch Archangelsk bedeutet. Der Thriller thematisiert die Recherchen eines britischen Historikers in der stalinistischen Vergangenheit Russlands, dabei verknüpft der Autor Fiktion mit historischen Fakten. Das Buch erschien am 21. September 1998 unter dem englischen Originaltitel Archangel bei Hutchinson/Random House, die deutsche Übersetzung im selben Jahr im Heyne-Verlag.

Der Roman wurde 2005 als Die rote Verschwörung mit Daniel Craig verfilmt.

Handlung[Bearbeiten]

Der britische Historiker Fluke Kelso nimmt an einem Kongress in Moskau teil. Dort trifft er auf Papu Rapawa, der früher der Leibwächter des Geheimdienstchefs Lawrenti Beria war. Rapawa berichtet dem Briten von Hinterlassenschaften, die sein Chef nach dem Tode Stalins verschwinden ließ. Nach dem Verschwinden Rapawas macht sich Kelso auf, das Versteck der mutmaßlichen Dokumente zu finden. Im Zuge seiner Recherchen schließen sich ihm der amerikanische Journalist O’Brian und die Tochter Rapawas, Sinaida, an. Die Gegenseite um den Alt-Stalinisten Mamantow interessiert sich ebenfalls für das versteckte Gut. In der Nähe der Stadt Archangelsk trifft Kelso auf einen bis dato nicht bekannten, in der Wildnis lebenden Sohn Stalins. Letztlich wird klar, dass Kelso als Vertreter des Westens getäuscht und instrumentalisiert worden war, um Stalins Erbe den Weg zu bereiten.

Literatur[Bearbeiten]

  • Robert Harris: Aurora. Heyne, 1998. ISBN 3453143043 (deutsche Übersetzung)
  • Robert Harris: Archangel. Random House, 1998. ISBN 0679428887 (Originaltitel)