Ausschlussdiagnose

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Die Ausschlussdiagnose (lat. Diagnosis per exclusionem, engl. diagnosis by exclusion) ist eine Diagnose, die sich aus dem allmählichen Ausschluss aller anderen möglichen Erkrankungen mit denselben Symptomen ergibt, bis nur noch die Ausschlussdiagnose übrig bleibt.[1]

Im Gegensatz zu dieser Vorgehensweise steht eine zielgerichtete Diagnostik, etwa die Röntgendiagnostik von Knochenbrüchen beim Vorliegen äußerer Verletzungen.

Eine typische Ausschlussdiagnose ist beispielsweise das Reizdarmsyndrom.[2]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Peter Reuter: Springer Lexikon Medizin, S. 479. Springer, Berlin, Heidelberg 2004, ISBN 9783540204121. Online: eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche
  2. P. A. Berg: Chronisches Müdigkeits- und Fibromyalgiesyndrom, S. 91. Springer, Berlin, Heidelberg 2003, ISBN 9783540441946. Online: eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche
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