Australian Security Intelligence Organisation

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Die Australian Security Intelligence Organisation (ASIO; deutsch Australischer Sicherheits- und Informationsdienst) ist Australiens nationaler Nachrichtendienst und in Zusammenarbeit mit der Australischen Bundespolizei verantwortlich für die Abwehr von Spionage durch ausländische Mächte und die Überwachung und Abwehr von terroristischer und anderer politischer Gewalt. Sie ist in etwa vergleichbar mit dem britischen Geheimdienst MI5.

Vor allem in der politischen Literatur wird die ASIO aufgrund hoher Geheimhaltung oft als Australian Secret Intelligence Organisation (Australischer Geheimdienst) bezeichnet.

Gegründet wurde die ASIO 1949. Sie wurde in den 1950er Jahren durch die Petrov-Affäre bekannt. Während der 1960er Jahre überwachte sie wie andere westliche Geheimdienste die Aktivitäten der Gegner des Vietnamkrieges und anderen politisch Linken, die teilweise unberechtigterweise von der ASIO als Spione der damaligen Sowjetunion eingestuft wurden.

Das Misstrauen, das die Australian Labor Party (ALP) von jeher der ASIO gegenüber hat, führte 1972 nach dem Wahlsieg der ALP zu einem „Überfall“ auf die ASIO-Büros unter Führung des neuen Generalstaatsanwalt Lionel Murphy, den sogenannte Murphy Raids.[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Australia's Cold War spooks revealed. In: one news. 30. Mai 2008, abgerufen am 18. September 2014 (englisch).

-35.292465149.144576Koordinaten: 35° 17′ 33″ S, 149° 8′ 40″ O