Autokovarianz

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Die Autokovarianzfunktion charakterisiert, wie die Werte eines Zufallsprozesses zu verschiedenen Zeiten zusammenhängen mit Hilfe ihrer Kovarianz (Stochastik). Häufig wird auch als normierte, dimensionslose Entsprechung die Autokorrelation betrachtet.

Ist (X_t)_{t \in T} ein reellwertiger stochastischen Prozesses, so gibt die Autokovarianzfunktion \gamma(t_1,t_2) für zwei Zeitpunkte t_1, t_2 die Kovarianz der Zufallsvariablen X_{t_1} und X_{t_2} an:

\gamma(t_1,t_2)=E[(X_{t_1}-\mu_{t_1})(X_{t_2}-\mu_{t_2})],

sofern alle Erwartungswerte existieren, wobei hier \mu_{t} = E(X_{t}) bezeichnet.

Die Autokovarianz eines stationären Prozesses ist nicht von der Lage der Zeitpunkte, sondern nur von der Zeitdifferenz abhängig und man schreibt \gamma(t_2-t_1) := \gamma(t_1,t_2).

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