Autoritärer Charakter
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Das Konzept des autoritären Charakters geht wesentlich auf Erich Fromm zurück, der es am Institut für Sozialforschung von Max Horkheimer in den 1930er-Jahren entwickelte.
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[Bearbeiten] Definition
Der autoritäre Charakter ist ein bestimmtes Muster von sozialen Einstellungen bzw. Persönlichkeitseigenschaften, die das Sozialverhalten negativ prägen können, u.a. durch Vorurteile, Konformität, Destruktivität, Autoritarismus, extremen Gehorsam gegenüber Autorität, Rassismus und Ethnozentrismus, d.h. Ablehnung des Fremden und fremder Kulturen.
Wilhelm Reich hatte 1933 mit seiner Massenpsychologie des Faschismus die erste größere, aus psychoanalytisch-gesellschaftskritischer Sicht geschriebene Auseinandersetzung mit dem Faschismus bzw. dem Nationalsozialismus geliefert. Er behauptet darin einen fundamentalen Zusammenhang zwischen autoritärer Triebunterdrückung und faschistischer Ideologie. Die patriarchalische (Zwangs-)Familie als Keimzelle des Staates schaffe die Charaktere, die sich der repressiven Ordnung, trotz Not und Erniedrigung, unterwerfen. Das später von Erich Fromm entwickelte Konzept des „autoritären Charakters“ sah Reich als verwässerndes Plagiat seiner Theorie an. [1]
[Bearbeiten] Theorie nach Erich Fromm
Als Fromm 1930 Leiter der sozialpsychologischen Abteilung des Frankfurter Institut für Sozialforschung wurde, verfasste mehrere grundlegende Aufsätze. Seinen Aufsatz: Über Methode und Aufgaben einer analytischen Sozialpsychologie beendete er 1932 den Aufgabenkatalog mit dem Satz: „Die Theorie, wie die Ideologien aus dem Zusammenwirken von seelischem Triebapparat und sozialökonomischen Bedingungen entstehen, wird dabei ein besonders wichtiges Stück sein.“ (1932, S.54). Im nächsten Heft folgte ein Beitrag zur psychoanalytischen Charakterkunde. Ohne diese Aufsätze und ohne seine theoretischen und empirischen Beiträge zu dem Kollektivwerk Studien über Autorität und Familie des Institut für Sozialforschung im Jahr 1936 sind auch die späteren Projekte des Frankfurter Instituts, u.a. die Authoritarian Personality nicht zu verstehen. Fromm entwickelte den wichtigen Begriff des Sozialcharakters bzw. Gesellschaftscharakters, der im Unterschied zum individuellen Charakter nur eine Auswahl von Eigenschaften umfasst, d.h. jene Eigenschaften, die durch die gemeinsame Lebensweise und Grunderlebnisse, durch die gesellschaftstypischen Erwartungen, durch die Anforderungen an ein angepasstes Verhalten bzw. durch die Unterdrückung von abweichendem Verhalten vermittelt werden. Im Unterschied zu einer abstrakten soziologischen Sicht auf die gesellschaftlichen und staatlichen Bedingungen im Allgemeinen bzw. auf ein soziales Milieu befasst sich Fromm mit dem konkreten sozialpsychologischen Geschehen: Der Sozialcharakter eines Menschen wird primär in der Familie geformt. Damit schuf Fromm ein wesentliches Brücken-Konzept zwischen Soziologie, Sozialpsychologie und Differentieller Psychologie (Charakterkunde).
Autoritäre Persönlichkeitszüge In seinem bekannten Buch Escape from Freedom beschrieb Fromm die für die Psychodynamik dieser Furcht und Flucht vor der Freiheit. Fromm sieht im Streben nach Freiheit und nach Gerechtigkeit fundamentale Wesenszüge aller Menschen. Aber es gibt Fehlentwicklungen, denn viele Menschen sind dieser Freiheit nicht gewachsen oder ihnen wurde ein Sozialcharakter anerzogen, der an Macht und Gehorsam orientiert ist. Der geistige Konformismus verträgt keine Andersdenkenden und keine pluralistische Welt. Als typische Züge des autoritären Charakters nannte Erich Fromm die Unterwürfigkeit gegenüber Autoritätspersonen, außerdem Destruktivität (Zerstörungslust), Selbsterhöhung und starre Konformität: Diese Menschen bewundern die Autorität und streben danach, sich ihr zu unterwerfen; gleichzeitig wollen sie selbst Autorität sein und andere sich gefügig machen. Zu dieser durchgehenden Orientierung an Macht und Stärke gehört eine Denkweise, die an Konventionen hängt, zugleich abergläubische und stereotype Züge hat, sensible und künstlerische Seiten zurückweist und vor allem alles Fremde, fremde Menschen und Sitten, ablehnt. Die autoritäre Persönlichkeit tendiert dazu, Ideologien zu folgen, ist konform, bei extremer Ausprägung „potentiell faschistisch“ und destruktiv. Den tieferen Grund, weshalb sich diese Charakterstruktur herausbildet, sah Fromm primär nicht in einer Triebstruktur, sondern in der Unfähigkeit von Menschen mit ihrer prinzipiellen Freiheit umzugehen – sie fliehen vor dieser selbstverantwortlichen Freiheit in eine konforme Sicherheit und orientieren sich an der Autorität. Dieser soziale Charakter wird vor allem durch typische Grunderlebnisse innerhalb der Familie und im Kontext der gesellschaftlichen Verhältnisse und Anpassungen vermittelt.
Fromm verwendete hier den Begriff autoritärer Charakter synonym mit dem aus der Psychopathologie stammenden Begriff des sadomasochistischen Charakters. Dieser tritt in der aktiven Variante überwiegend mit sadistischen Tendenzen (Freude an Beherrschung eines Schwächeren, Befriedigung durch Machtausübung) und in der passiven Variante überwiegend mit masochistischen Tendenzen (Freude an Unterwerfung unter einen Stärkeren, Befriedigung durch Gehorsam) in Erscheinung. In gesellschaftlichen Hierarchien füge sich der autoritäre Charakter kritiklos ein, weil er sich in der Identifikation mit Machtträgern nicht länger mit seiner Nichtigkeit und Ohnmacht konfrontiert sähe, sondern diese Gefühle kompensieren könne. Die autoritäre Gesellschaftsstruktur produziere Bedürfnisse nach Gehorsam, Unterwerfung und Machtausübung und bände gleichzeitig das Individuum an Autoritäten und hierarchische Strukturen, die diese Bedürfnisse befriedigen. Das hierbei zum Ausdruck kommende Verständnis von Sadismus/Masochismus ist nicht auf sexuelle Praktiken bezogen. Fromm schrieb „Diese Terminologie ist auch dadurch gerechtfertigt, dass der Sado-Masochistische immer durch seine Einstellung zur Autorität gekennzeichnet ist. Er bewundert die Autorität und strebt danach, sich ihr zu unterwerfen; gleichzeitig aber will es selbst Autorität sein und andere sich gefügig machen. – Ein weiterer Grund für die Wahl dieser Bezeichnung: Das faschistische System nennt sich – auf Grund des überragenden Anteils der Autorität an seinem Aufbau – selber ein “autoritäres“. Durch die Bezeichnung „autoritärer Charakter“ deuten wir also zugleich auf die dem Faschismus zugrunde liegenden Persönlichkeitsanlagen.“ (1941/1978, S.163)
Der Gehorsam gegenüber etablierten Autoritäten und die Intoleranz bzw. Aggression gegen den ideologischen Gegner hängen oft mit anderen Einstellungen zusammen: mit unbedingter Loyalität zur eigenen Bezugsgruppe und deren Führer, mit der Bereitschaft, eine Ideologie unkritisch zu übernehmen, mit Nationalismus und religiösem Fundamentalismus. Die autoritäre Persönlichkeit ist konformistisch: Abweichungen vom „Normalen“ werden abgelehnt, u. U. verfolgt, Individualismus und liberale Einstellung oder ein kultureller Pluralismus werden nicht toleriert.
Fromm schuf wichtige Grundlagen des späteren amerikanischen Forschungsprojektes, das zu einer berühmten Pionierstudie der empirischen Sozialforschung wurde. Dass er dort nur in zwei Fußnoten erwähnt wird, liegt vielleicht an dem Zerwürfnis mit Adorno, der bei Max Horkheimer, dem Leiter des Instituts für Sozialforschung, kritische Einwände gegen Fromm vorbrachte und diesen schon 1939 aus dem in die USA emigrierten Institut heraus gedrängt hatte. (Zitate und weitere Quellenhinweise u.a. bei Fahrenberg, Steiner 2004 sowie Wiggershaus 1997).
[Bearbeiten] Die Verbreitung des autoritären Charakters
Der autoritäre Charakter ist wahrscheinlich ein in allen Gesellschaften anzutreffender Sozialcharakter. Die Fragen nach der Verbreitung und nach der Zu- und Abnahme in der deutschen Bevölkerung im 20. Jahrhundert oder nach Unterschieden zwischen den Bevölkerungen verschiedener Länder verlangen sehr genaue Definitionen und repräsentative Untersuchungen. Da solche Forschungsergebnisse fehlen, müssen die Interpretationen spekulativ bleiben. Schon Immanuel Kant hatte 1798 in seiner Anthropologie vermeintliche Unterschiede zwischen dem deutschen Volk und anderen europäischen Völkern dargelegt. Hier stehen viele der heute noch lebendigen Stereotype des nationalen Selbstbildes. So nennt Kant u.a. den Fleiß, die Ehrlichkeit und Häuslichkeit der Deutschen, außerdem den vergleichsweise schwächer ausgebildeten „Witz und Künstlergeschmack“, sowie die große Bereitschaft, fremde Sprachen zu lernen. Als unvorteilhafte Seiten hebt er hervor: der Deutsche „fügt sich unter allen zivilisierten Völkern am leichtesten und dauerhaftesten, der Regierung, unter der er ist“ und neigt in pedantischer Weise dazu, „zwischen dem, der herrsche, bis zu dem, der gehorchen soll, eine Leiter anzulegen, woran jede Sprosse mit dem Grad des Ansehens bezeichnet wird, der ihr gebührt“ (Kant 1798/1983, A 311) , d.h. vor allem mit den Titeln. – Diese bemerkenswerte Einschätzung nimmt deutlich einige der Aspekte der autoritären Persönlichkeit vorweg, wie sie erst viel später von Wilhelm Reich und Erich Fromm mit Blick auf den Faschismus und Nationalsozialismus genauer beschrieben wurde.
Einzelne autoritäre Züge oder ein typisches Muster autoritärer Einstellungen sind unübersehbar: in den Familien, in der Politik und Wirtschaft, in Schulen, Universitäten und Kliniken, in Institutionen wie im Privatleben. Gerade im Nachkriegs-Deutschland lagen die Frage nahe, wie verbreitet diese autoritäre Einstellungen war und wie sie durch eine demokratische Erziehung beeinflusst werden könnte. Die deutschen Psychologen und Soziologen haben diese Fragestellung kaum aufgenommen; auch vom Frankfurter Institut für Sozialforschung wurden weder NSDAP-Mitglieder und Mitläufer noch die inhaftierten Täter untersucht.
Bekannte literarische Beispiele in denen dieser Charakter beschrieben wird, sind: Heinrich Manns Der Untertan, in dem dieser Charakterzug vor allem den Protagonisten Diederich Heßling kennzeichnet, sowie die Erzählung "Der Vater eines Mörders" von Alfred Andersch.
[Bearbeiten] Neuere Theorien
Die Theorie des Autoritären Charakters bei Adorno baute auf der Freud'schen Theorie (z.B. auf die Narzißmus der kleinen Differenzen nach Freud) [2] auf, die durch Forschungen in den 1960er-Jahren in Teilen veraltet ist. [3] Teile dieser Theorie, zumeist stärker verbunden mit soziologischen Fragestellungen, wurden hingegen weiterentwickelt.
Über Fromms Theorie des autoritären Charakters hinaus gibt es unzählige Publikationen und Diskussionsbeiträge aus sozialphilosophischer und gesellschaftskritischer sowie aktuell politischer Sicht, so dass hier nur einige Literaturhinweise möglich sind, siehe auch Antiautoritäre Erziehung, Antisemitismus, Autoritarismus, Rassismus, Totalitarismus.
Auf das berühmte amerikanische Forschungsprojekt The Authoritarian Personality und auf einige neuere empirische Untersuchungen und theoretische Ansätze geht der Artikel autoritäre Persönlichkeit ein.
[Bearbeiten] Literatur
- Theodor W. Adorno, Else Frenkel-Brunswik, Daniel J. Levinson, R. Nevitt Sanford: The Authoritarian Personality. Harper und Brothers, New York 1950.
- Daniel Dravenau: Herablassung, Rigorismus, Konformität: Klassenhabitus und autoritärer Charakter. In: Uwe H. Bittlingmayer, Rolf Eickelpasch, Jens Kastner, Claudia Rademacher (Hrsg.): Theorie als Kampf?: zur politischen Soziologie Pierre Bourdieus. Leske und Budrich, Opladen 2002. ISBN 3-8100-3352-9
- Jochen Fahrenberg, John M. Steiner: Adorno und die Autoritäre Persönlichkeit. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 2004, Bd. 56, 2004, S. 127-152.
- Erich Fromm: Über Methode und Aufgaben einer analytischen Sozialpsychologie. Zeitschrift für Sozialforschung, Bd. 1, 1932, S. 28-54.
- Erich Fromm: Die psychoanalytische Charakterologie und ihre Bedeutung für die Sozialpsychologie. Zeitschrift für Sozialforschung, Bd. 1, 1932, S. 253-277.
- Erich Fromm: Sozialpsychologischer Teil. In: Studien über Autorität und Familie. Forschungsberichte aus dem Institut für Sozialforschung. Alcan, Paris 1936, S. 77-135.
- Erich Fromm u.a.: Zweite Abteilung. Erhebungen. In: Studien über Autorität und Familie. Forschungsberichte aus dem Institut für Sozialforschung. Alcan, Paris 1936, S. 229-469.
- Erich Fromm: Escape from Freedom. Farrar and Rinehart, New York 1941 (Englische Ausgabe, The Fear of Freedom. Routledge und Kegan Paul. London 1942; Deutsche Ausgabe Die Furcht vor der Freiheit. Zürich: Steinberg, Zürich 1945, neue Übersetzung. Ullstein, Frankfurt a.M. 1983).
- Erich Fromm: Sozialpsychologischer Teil und Erhebungen. (Einleitung). In: Studien über Autorität und Familie. Forschungsberichte aus dem Institut für Sozialforschung. Alcan, Paris 1936, S. 77-135, S. 220-469.
- Erich Fromm: Arbeiter und Angestellte am Vorabend des Dritten Reiches. Eine sozialpsychologische Untersuchung (Bearbeitet und hrsg. von Wolfgang Bonß). Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1980. ISBN 3-423-04409-8
- Wilhelm Heitmeyer, Aribert Heyder: Autoritäre Haltungen: rabiate Forderungen in unsicheren Zeiten. In: Wilhelm Heitmeyer (Hrsg.): Deutsche Zustände: Folge 1. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2002. ISBN 3-518-12290-8
- Christel Hopf: Autoritäres Verhalten. Ansätze zur Interpretation rechtsextremer Tendenzen. In: Hans-Uwe Otto, Roland Merten (Hrsg.): Rechtsradikale Gewalt im vereinigten Deutschland. Jugend im gesellschaftlichen Umbruch. Bundeszentrale für Politische Bildung, Bonn 1993. ISBN 3-89331-170-X
- Max Horkheimer (Hrsg.): Studien über Autorität und Familie. Forschungsberichte aus dem Institut für Sozialforschung. Alcan, Paris 1936. (Reprint: Lüneburg 1987).
- Annita Kalpaka, Nora Räthzel (Hrsg.): Die Schwierigkeit, nicht rassistisch zu sein. Dreisam Verlag, Köln 1994. SBN 3-89452-413-8
- Immanuel Kant: Anthropologie in pragmatischer Hinsicht. Schriften zur Anthropologie, Geschichtsphilosophie, Politik und Pädagogik. Immanuel Kant Werkausgabe in 6 Bänden. Band 6 (hrsg. von Wilhelm Weischedel). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1983. (S. 395-690).
- Ute Osterkamp: Theoretische Zugänge und Abwehrformen psychologischer Analyse des Phänomens Rassismus/ Fremdenfeindlichkeit. In: Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. (Hrsg.): Rassismus - Fremdenfeindlichkeit – Rechtsextremismus. Bielefeld 1993.
- Ulrike Popp: Mythen und Motive autoritären Handelns: ein kulturpsychologischer Beitrag zur Autoritarismusforschung. Campus-Verlag, Frankfurt a.M. 1989. ISBN 3-593-34115-8
- Wilhelm Reich: Massenpsychologie des Faschismus. (Berlin). Kiepenheuer & Witsch, Köln 2003 (6.Aufl.). (1./2. Aufl. in Dänemark, 1933).
- Jan Weyand: Zur Aktualität der Theorie des autoritären Charakters. In: jour fixe initiative berlin (Hrsg.): Theorie des Faschismus - Kritik der Gesellschaft. Unrast, Münster 2000. ISBN 3-89771-401-9
- Rolf Wiggershaus: Die Frankfurter Schule. Geschichte, Theoretische Entwicklung, Politische Bedeutung. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1988. (5.Aufl. 1997, S. 193 ff.). ISBN 3-423-04484-5
Neuere Theoriekonzepte
- Jan Weyand: Zur Aktualität der Theorie des autoritären Charakters. In: jour fixe initiative berlin (Hrsg.): Theorie des Faschismus - Kritik der Gesellschaft. Unrast, Münster 2000, ISBN 3-89771-401-9
- Ute Osterkamp: Theoretische Zugänge und Abwehrformen psychologischer Analyse des Phänomens Rassismus / Fremdenfeindlichkeit, in: Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. (Hg.): Rassismus - Fremdenfeindlichkeit - Rechtsextremismus, Bielefeld 1993
- Annita Kalpaka, Nora Räthzel (Hg.): Die Schwierigkeit, nicht rassistisch zu sein. Köln: Dreisam Verlag, 1994. (Dort der Begriff der rebellierenden Selbstunterwerfung, siehe dazu: Gudrun Hentges: Rassismus - Streit um die Ursachen. In: Die Zeit 23. 7. 1993 [1])
- Räthzel, Nora. Rebellierende Selbstunterwerfung. Ein Deutungsversuch über den alltäglichen Rassismus. in: links Nr.91, S.24-26.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Für eine Zusammenfassung der Kritik an Fromm vom Standpunkt Reichs mit ausführlichen Zitaten aus mehreren Rezensionen siehe Bernd A. Laska: Über Erich Fromm
- ↑ Vgl. Sigmund Freud, Das Unbehagen in der Kultur, S. 243, in Studienausgabe, Bd. 9, S. 191-286. Frankfurt/M. (1982).
- ↑ Jan Weyand: Zur Aktualität der Theorie des autoritären Charakters: S. 56,57. In: jour fixe initiative berlin: Theorie des Faschismus - Kritik der Gesellschaft. Münster 2002

