Autoroute A35

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Autoroute A35 in Frankreich
Autoroute A35
 Route européenne 25.svg Route européenne 60.svg
Karte
Verlauf der A 35
Basisdaten
Betreiber: Direction Interdépartementale des Routes Est
Gesamtlänge: 187 km
  davon in Betrieb: 176 km
  davon in Planung: 11 km

Regionen:

Elsass

Die Autoroute A 35, eine Autobahn in Frankreich, auch als Autoroute des Cigognes bezeichnet, stellt die zentrale Nord-Süd-Achse des Elsass dar und hat eine Gesamtlänge von derzeit 176 Kilometern. Die Benutzung der A 35 ist mautfrei.

Verlauf[Bearbeiten]

Von Norden gesehen beginnt die A 35 an der ersten Abfahrt nach der französisch-deutschen Grenzübergang bei Lauterbourg (Grenze zu Rheinland-Pfalz) und führt sodann meist in südlicher bis südwestlicher Richtung durch das Elsass, über Straßburg, Schlettstadt, Colmar, Mülhausen und den Flughafen Basel-Mülhausen zur Schweizer Grenze bei Saint-Louis. Dort geht sie über die Basler Nordtangente in die Schweizer Autobahn A 3 über.

Die A 35 ist eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen entlang des Oberrheins. Das rechtsrheinische Gegenstück zur A 35 ist die A 5 in Deutschland. Die A 35 ist Teil der Europastraße 25 (Niederlande - Korsika - Sizilien) und zu einem kleinen Teil zwischen Mülhausen und Basel auch der E 60 (Bretagne - Zentralasien).

Planung Westumfahrung Straßburg[Bearbeiten]

Eine Verlegung der A 35 aus dem Stadtgebiet von Straßburg heraus ist in Planung. Sie wird die Stadt westlich umgehen und direkt vom südlichen Abschnitt bei Geispolsheim nach Norden zum Dreieck der A 4 / A 35 bei Hœrdt (zukünftig Autobahnkreuz) weiterführen.

Bis zur Fertigstellung dieser Strecke verläuft die A 35 zwischen Strasbourg-Centre und Hœrdt gemeinsam mit der A 4, die nach Paris weiter führt.

Zwischen Houssen und Guémar ist die Autobahn unterbrochen, in diesem Bereich ist die Schnellstraße N 83 vierspurig ausgebaut. Dieser soll zur Autobahn ausgebaut werden und Teil der A 35 werden. Ihre Gesamtlänge wird nach Abschluss der Arbeiten 187 km betragen.

Zwischen den Anschlussstellen Geispolsheim und Obernai fehlte bis zur Freigabe Ende 2010 ein etwa zwei Kilometer langes Teilstück.

Weblinks[Bearbeiten]