Avers GR

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GR dient als Kürzel für den Schweizer Kanton Graubünden und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Avers zu vermeiden.
Avers
Wappen von Avers
Basisdaten
Kanton: Graubünden
Bezirk: Hinterrhein
BFS-Nr.: 3681i1
PLZ: 7447
Koordinaten: (759344 / 149089)46.4741629.5136141960Koordinaten: 46° 28′ 27″ N, 9° 30′ 49″ O; CH1903: (759344 / 149089)
Höhe: 1'960 m ü. M.
Fläche: 93.12 km²
Einwohner: 170
(31. Dezember 2007)[1]
Website: www.gemeindeavers.ch
Karte
Karte von Avers

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Avers (rätoromanisch: Avras) ist eine politische Gemeinde im oberen Teil des Averstals, einem Nebental des Hinterrheins. Die Gemeinde ist gleichzeitig auch ein Kreis im Bezirk Hinterrhein im Kanton Graubünden in der Schweiz.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Wappen

Beschreibung: Schrägrechts geteilt von Silber und Schwarz, in Silber ein springender schwarzer, rot bewehrter Steinbock. Das Wappen entspricht demjenigen des Kreises Avers, das nach einem Siegel der Landschaft gestaltet wurde: der stehende Steinbock wurde durch die Schrägteilung ergänzt, um das Wappen von demjenigen des Gotteshausbundes zu unterscheiden.

[Bearbeiten] Name

Das Avers (der Name der Gemeinde wird von den Einheimischen immer mit Artikel gebraucht und mit langem, dunklem A ausgesprochen) ist eine deutschsprachige Insel (Walserdeutsch) im ursprünglich rätoromanischen Sprachgebiet.

[Bearbeiten] Gemeindefraktionen

Die Gemeinde besteht aus verschiedenen Fraktionen: Campsut (auch Maxsut, 1668 m), Cröt (1715 m), Cresta (1958 m, Hauptort der Gemeinde), Pürt (1921 m), Am Bach (1959 m), Juppa (2004 m), Podestatsch Hus (2046 m) und Juf (2126 m, oft als höchstgelegene ganzjährig bewohnte Siedlung in Europa bezeichnet; dieses Attribut beansprucht aber auch der Dorfteil Le Baite bei Trepalle, Gemeinde Livigno in Italien, für sich). Das ganze Obertal ab Cresta liegt über der Waldgrenze. In Cresta befindet sich die Schule (Primarschule, Einklassenschule für 6 Jahrgänge) und die Kirche.

[Bearbeiten] Bevölkerung

[Bearbeiten] Sprachen

Die einzige Amtssprache der Gemeinde ist Deutsch wegen der Bevölkerung, welche aus Walsern besteht. Vereinzelt wird rätoromanisch oder italienisch gesprochen.

[Bearbeiten] Herkunft und Nationalität

Von den Ende 2005 184 Bewohnern waren 179 (= 97,28%) Schweizer Staatsangehörige.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Die Haupterwerbszweige sind Landwirtschaft und Tourismus. Hotels gibt es in Juf, Juppa und Cresta, Ferienwohnungen in jedem Weiler. In Juppa gibt es zwei Skilifte; dort ist auch der Ausgangspunkt der grossen Langlaufloipe. Juf ist ein beliebter Ausgangspunkt für Skitouren, oder im Sommer für Wanderungen über diverse Pässe nach Bivio oder ins Bergell.

Das Wasser fast aller Bäche des Tals und des Nebentals Madris werden oberhalb von 1950 m durch Stollen in den Val-di-Lei-Stausee abgeleitet. Der See liegt zwar auf der Alpennordseite, aber auf italienischem Gebiet; die Staumauer dagegen in der Schweiz. Erst durch den Bau des Staudamms in den 50er Jahren kam das Tal zu einer modernen, asphaltierten Strasse.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistik Schweiz – Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Kantonen, Bezirken und Gemeinden

[Bearbeiten] Literatur

  • Johann Rudolf Stoffel: Das Hochtal Avers. 1. Aufl. 1938, Neuauflage 2004.

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Avers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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