Awtomagistrala Hemus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing
Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/BG-A
Awtomagistrala A2 in Bulgarien
Awtomagistrala Hemus
Tabliczka E70.svg Tabliczka E79.svg Tabliczka E83.svg
Tabliczka E772.svg
Karte
Verlauf der A 2
Basisdaten
Betreiber: bulgarischer Staat
Gesamtlänge: 433 km
  davon in Betrieb: 163 km
  davon in Bau: 8 km
  davon in Planung: 262 km

Oblaste:

A2 bei Botewgrad vor dem Vitinya-Pass
A2 bei Botewgrad vor dem Vitinya-Pass


Die Autobahn „Hemus“ bzw. Awtomagistrala „Hemus“ oder Awtomagistrala A2 (bulgarisch Автомагистрала A2 oder Автомагистрала Хемус) ist eine geplante und zum Teil fertiggestellte Autobahn in Bulgarien. Die endgültige Länge wird 433 km betragen, 163 km sind schon in Betrieb. Zukünftig soll sie Hauptstadt Sofia mit Warna an der Schwarzmeerküste verbinden.

Die Autobahn „Hemus“ ist nach dem antiken Namen für das Balkangebirge benannt.

Teilstücke in Betrieb[Bearbeiten]

Das erste Teilstück war ein Musterprojekt des kommunistischen Führers Todor Schiwkow, das bei Gorni Bogrow (bei Sofia) anfängt und in seinem Geburtsort Prawez endete. Das zweite Teilstück, Prawez-Jablaniza wurde offiziell am 5. Dezember 1999 in Betrieb genommen.[1] Die Trasse durchquert das Balkangebirge auf einer Länge von 5,47 km, zusätzlich wurden weitere 16 km erschlossen. Es wurden zwei Viadukte sowie ein Tunnel verbaut. Der gesamte Abschnitt Gorni Bogrow - Jablaniza enthält zudem drei weitere Tunnel. Der Bau des Abschnitts begann schon 1984, aber ruhte bis in die späten 1980er Jahre aufgrund von Geldmangel. Er konnte erst in den Jahren 1998 bis 1999 fertiggestellt werden.

Am 30. Dezember 2005 eröffnete der bulgarische Ministerpräsident Sergej Stanischew das 12,8 km lange Teilstück Schumen-Kaspitschan.[2]. Im August 2013 wurde auch der Lückenschluß in den ersten 8 Kilometer ab Sofia geschlossen, somit ist die Autobahn von der Sofioter Ringstraße bis Jablaniza und von Schumen bis Warna befahrbar.

Für den Weiterbau der Strecke ist eine Öffentlich-Private Partnerschaft im Gespräch.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. в-к Ботевградски вести плюс, бр. 49 (6-11 дек. 1999) - Иван Костов откри участъка Правец - Ябланица на магистрала "Хемус"
  2. Архив на МС: Мин.-председателят откри...
  3. Агенция "Пътна Инфраструктура" Обекти, идентифицирани за изграждане чрез предоставяне на концесия (Version vom 8. Januar 2010 im Internet Archive)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Awtomagistrala Hemus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien