Axel Witsel

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Axel Witsel

Witsel (2014)

Spielerinformationen
Voller Name Axel Laurent Angel Lambert Witsel[1]
Geburtstag 12. Januar 1989
Geburtsort LüttichBelgien
Größe 186 cm
Position Mittelfeldspieler
Vereine in der Jugend

0000–2006
CS Visé
Standard Lüttich
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2006–2011
2011–2012
2012–
Standard Lüttich
Benfica Lissabon
Zenit St. Petersburg
148 (33)
31 0(1)
49 0(8)
Nationalmannschaft2
2004
2005
2005–2006
2006–2007
2006
2007–2009
2008–
Belgien U-15
Belgien U-16
Belgien U-17
Belgien U-18
Belgien U-19
Belgien U-21
Belgien
1 0(0)
2 0(0)
19 0(0)
5 0(0)
3 0(0)
10 0(0)
53 0(5)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 15. Mai 2014
2 Stand: 5. Juli 2014

Axel Witsel (* 12. Januar 1989 in Lüttich) ist ein belgischer Fußballspieler martinikanisch-belgischer Abstammung. Er steht beim russischen Premjer-Liga-Verein Zenit Sankt Petersburg unter Vertrag und ist in der belgischen Nationalmannschaft aktiv.

Karriere[Bearbeiten]

Im Verein[Bearbeiten]

Kindheit, Jugend und Anfänge in Lüttich[Bearbeiten]

Axel Witsel wuchs in Vottem vor den Toren Lüttichs auf und begann mit dem Fußballspielen in der Jugend des CS Visé.[2] Alsbald wechselte er zum größten Klub seiner Geburtsstadt, Standard Lüttich. Witsel gab am 17. September 2006 sein Profidebüt in der Jupiler Pro League gegen den FC Brüssel, als er in der 89. Minute für Steven Defour eingewechselt wurde. Im selben Jahr unterlag er mit Lüttich im Finale des belgischen Pokals dem FC Brügge. In der Saison 2007/08 bildete er zusammen mit Steven Defour und Marouane Fellaini das Mittelfeld von Lüttich und wurde erstmals belgischer Meister. Des Weiteren wurde er als bester Spieler der belgischen Liga mit dem Goldenen Schuh ausgezeichnet und zum belgischen Nachwuchsfußballer des Jahres gewählt.[3] Zum Anfang der Saison 2008/09 gewann er mit Standard außerdem den belgischen Supercup und verteidigte in der Folge – trotz des Weggangs von Fellaini zum FC Everton – den Meistertitel. Dabei verwandelte Witsel im Entscheidungsspiel gegen den RSC Anderlecht den spielentscheidenden Elfmeter zum 1:0-Sieg.[4] In derselben Begegnung am 30. August 2009 brach er während der Partie seinem Gegenspieler Marcin Wasilewski mit einem Foul das rechte Schien- und Wadenbein.[5] Daraufhin wurde er vom belgischen Verband für acht Spiele gesperrt und mit einer Geldstrafe belegt.[6] Im weiteren Verlauf der Saison landete er mit Standard Lüttich im Tabellenmittelfeld und qualifizierte sich als amtierender Meister nicht für die UEFA Europa League. Die Saison 2010/11 war schließlich seine letzte bei Standard Lüttich; er wurde mit der Mannschaft punktgleich hinter dem KRC Genk Vizemeister.[7] Wenige Tage später gewann er zum Saisonabschluss im Endspiel gegen den KVC Westerlo den belgischen Pokal.

Benfica Lissabon (2011–2012)[Bearbeiten]

Zur Saison 2011/12 wechselte Witsel nach Portugal zu Benfica Lissabon und unterschrieb dort einen Vertrag über fünf Jahre.[8] In Portugal gehörte er schnell der Stammelf an und schoss gegen Sporting Braga sein erstes Ligator.[9] Am Ende der Saison wurde die Mannschaft Vizemeister und drang bis ins Champions League-Viertelfinale vor, in dem man am späteren Sieger, dem FC Chelsea, scheiterte. Dennoch gewann man zu Saisonende den Taça da Liga, den portugiesischen Ligapokal.[10]

Zenit St. Petersburg (seit 2012)[Bearbeiten]

Am 3. September 2012 wechselte Witsel zum russischen Erstligisten Zenit Sankt Petersburg. Er unterschrieb einen Vertrag über fünf Jahre und erhielt die Rückennummer 28.[11] Dieser Transfer kostete den Verein rund 40 Millionen Euro Ablöse.[12]

In der Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Witsel vor dem 2:0-Sieg gegen Österreich

Witsel durchlief diverse Jugendnationalmannschaften. Mit der belgischen U-21-Nationalmannschaft nahm er dann 2007 an der Europameisterschaft in den Niederlanden teil und scheiterte dort im Halbfinale an den Serben. Im Jahr darauf kam er zu seinen ersten Einsätzen in der A-Nationalmannschaft und erzielte sogar direkt bei seinem Debüt ein Tor im Freundschaftsspiel gegen Marokko. Danach kam er sowohl in der Qualifikation zur WM 2010 als auch zur EM 2012 zum Einsatz; wo er bei einem 2:0-Sieg gegen Österreich beide Tore erzielte[13]. Dennoch konnte er mit Belgien nie mehr als vier Spiele gewinnen und verpasste somit die Teilnahme an beiden Turnieren.

Titel und Erfolge[Bearbeiten]

Verein[Bearbeiten]

Individuelle Auszeichnungen[Bearbeiten]

Persönliches[Bearbeiten]

Witsels Vater Thierry Witsel ist gebürtiger Franzose. Er stammt von der Karibikinsel Martinique.[14] Die Mutter von Axel Witsel ist Belgierin.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Axel Witsel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]