Axel Witsel

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Axel Witsel

Witsel (2012)

Spielerinformationen
Voller Name Axel Thomas Witsel
Geburtstag 12. Januar 1989
Geburtsort LüttichBelgien
Größe 186 cm
Position Mittelfeldspieler
Vereine in der Jugend

0000–2006
CS Visé
Standard Lüttich
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2006–2011
2011–2012
2012–
Standard Lüttich
Benfica Lissabon
Zenit St. Petersburg
148 (33)
31 0(1)
38 0(6)
Nationalmannschaft2
2004
2005
2005–2006
2006–2007
2006
2007–2009
2008–
Belgien U-15
Belgien U-16
Belgien U-17
Belgien U-18
Belgien U-19
Belgien U-21
Belgien
1 0(0)
2 0(0)
19 0(0)
5 0(0)
3 0(0)
10 0(0)
46 0(5)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 24. Januar 2014
2 Stand: 5. März 2014

Axel Thomas Witsel (* 12. Januar 1989 in Lüttich) ist ein belgischer Fußballspieler martiniquischer Herkunft, der zur Zeit beim russischen Premjer-Liga-Verein Zenit Sankt Petersburg unter Vertrag steht und in der belgischen Nationalmannschaft aktiv ist.

Karriere[Bearbeiten]

Im Verein[Bearbeiten]

Standard Lüttich (2006–2011)[Bearbeiten]

Witsel spielte schon im Jugendbereich für Standard Lüttich und gab am 17. September 2006 sein Debüt gegen den FC Brüssel, als er in der 89. Minute für Steven Defour eingewechselt wurde. Im selben Jahr unterlag er mit Lüttich im Finale des Belgischen Pokals dem FC Brügge. In der Saison 2007/08 bildete er zusammen mit Steven Defour und Marouane Fellaini das Mittelfeld von Lüttich und wurde erstmals belgischer Meister. Des Weiteren wurde er als bester Spieler der belgischen Liga mit dem Goldenen Schuh ausgezeichnet und zum belgischen Nachwuchsfußballer des Jahres gewählt[1]. Zum Anfang der Saison 2008/09 gewann er mit Lüttich außerdem den Belgischen Supercup und konnte in der Folge – trotz des Weggangs von Fellaini zum FC Everton – den Meistertitel verteidigen. Dabei verwandelte Witsel im Entscheidungsspiel gegen den RSC Anderlecht einen Elfmeter und erzielte somit den spielentscheidenden Treffer zum 1:0 Sieg[2]. In derselben Begegnung am 30. August 2009 brach er während der Partie seinem Gegenspieler Marcin Wasilewski mit einem Foul das rechte Schien- und Wadenbein[3]. Daraufhin wurde er vom belgischen Verband für acht Spiele gesperrt und zudem mit einer Geldstrafe belegt[4]. Im weiteren Verlauf der Saison landete er mit Lüttich im Tabellenmittelfeld und konnte sich als amtierender Meister noch nicht einmal für die UEFA Europa League qualifizieren. Die Saison 2010/11 stellt schließlich seine letzte bei Standard Lüttich dar und er wurde mit der Mannschaft punktgleich hinter dem KRC Genk Vizemeister[5]. Dafür gewann er wenige Tage später zum Saisonabschluss im Endspiel gegen den KVC Westerlo den belgischen Pokal.

Benfica Lissabon (2011–2012)[Bearbeiten]

Zur Saison 2011/12 wechselte Witsel nach Portugal zu Benfica Lissabon und unterschrieb dort einen Vertrag über fünf Jahre[6]. In Portugal gehörte er schnell der Stammelf an und schoss gegen Sporting Braga sein erstes Ligator[7]. Am Ende der Saison wurde die Mannschaft Vizemeister und drang zudem bis ins Champions League-Viertelfinale vor, wo man am FC Chelsea, dem späteren Sieger scheiterte. Dennoch konnte man zu Saisonende den Taça da Liga gewinnen, den portugiesischen Ligapokal[8].

Zenit St. Petersburg (seit 2012)[Bearbeiten]

Am 3. September 2012 wechselte Witsel zum russischen Erstligisten Zenit Sankt Petersburg. Er unterschrieb einen Vertrag über fünf Jahre und erhielt die Rückennummer 28.[9] Dieser Transfer kostete den Verein rund 40 Millionen Euro Ablöse.[10]

In der Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Witsel vor dem 2:0 Sieg gegen Österreich

Witsel durchlief diverse Jugendnationalmannschaften. Mit der belgischen U-21-Nationalmannschaft nahm er dann 2007 an der Europameisterschaft in den Niederlanden teil und scheiterte dort im Halbfinale an den Serben. Im Jahr darauf kam er zu seinen ersten Einsätzen in der A-Nationalmannschaft und erzielte sogar direkt bei seinem Debüt ein Tor im Freundschaftsspiel gegen Marokko. Danach kam er sowohl in der Qualifikation zur WM 2010 als auch zur EM 2012 zum Einsatz; wo er bei einem 2:0 Sieg gegen Österreich beide Tore erzielte[11]. Dennoch konnte er mit Belgien nie mehr als vier Spiele gewinnen und verpasste somit die Teilnahme an beiden Turnieren.

Titel und Erfolge[Bearbeiten]

Verein[Bearbeiten]

Individuelle Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Axel Witsel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]