Axialpumpe

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Axialpumpe

Eine Axialpumpe befördert das Fluid axial, das heißt parallel zur Pumpenwelle (im Gegensatz zur Radialpumpe). Weil das Fluid nicht (wie bei einer Kolbenpumpe) als abgeschlossenes Volumen befördert wird, sondern durch Druckdifferenzen infolge der Bewegung, gehört eine Axialpumpe zu den Strömungspumpen. Im Gegensatz zur Radialpumpe erfordert das Wirkungsprinzip einer Axialpumpe keine Umlenkung des Förderstroms.

Parameter: Drehzahl

Die Axialpumpe besteht aus einem rohrförmigen Pumpengehäuse, in dem der propellerähnliche Pumpenläufer rotiert. Axialpumpen werden verwendet, wenn es auf schonende Förderung ankommt. Der Antrieb erfolgt bei großen Pumpen zumeist durch eine vom Fördermedium umströmte Antriebsgondel, in welcher sich Motor und Getriebe befinden, oder mittels einer durch einen Rohrbogen eingeführten Welle. Es ist ebenfalls möglich, eine Axialpumpe von außen rein magnetisch anzutreiben, Hierzu ist auf den Pumpenschaufeln ein ringförmiger Drehstrommotor-Kurzschlussläufer angebracht. Um das rohrförmige Pumpengehäuse befindet sich der Stator des Motors. Hierdurch ist der Motor hermetisch dicht und zur Förderung aggressiver oder gefährlicher Güter geeignet. Die Läuferlagerung kann ebenfalls magnetisch erfolgen.

Axial- bzw. Mikroaxialpumpen werden als Blutpumpe zur Herzunterstützung genutzt.[1]

Axialverdichter besitzen Läufer, die Schaufelkränze mit bis zu mehreren hundert Schaufeln tragen. Sie sind zumeist mehrstufig und zwischen den Schaufelkränzen des Rotors befinden sich Kränze mit Leitschaufeln, welche den Fördermittelstrahl wieder längs der Verdichterachse ausrichten. Axialverdichter sind wesentlicher Bestandteil von Flugzeugturbinen, wo sie zum Verdichten der Luft für die Brennkammer, sowie für die Erzeugung des Mantelstroms benötigt werden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Abiomed Impella 2.5 Handbuch einer Blutpumpe (PDF; 9,8 MB)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Axialpumpe – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien