Axonhügel

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Der Begriff Axonhügel oder Ursprungskegel (lat.-anatom. Colliculus axonis; engl. axon hillock) bezeichnet die Ursprungsstelle des Axons am Zellkörper einer Nervenzelle (Perikaryon).

Lichtmikroskopisch setzt sich der Axonhügel bei Färbung mit basischen Farbstoffen als hellbleibende Zone ab.
Elektronenmikroskopisch ist zu erkennen, dass sich der Axonhügel als Initialsegment in das an dieser Stelle noch nicht von Myelin (nur bei Wirbeltieren) umgebene Axon fortsetzt. Die Dichte der Ribosomen nimmt im Verlauf des Axons ab, und die vom Perikaryon in das Axon eintretenden Mikrotubuli bilden Bündel, deren Ausdehnung bis zum Ende des Initialsegmentes reicht. Bis dahin erstreckt sich auch eine dichte Schicht (engl. dense layer), die sechs bis zehn Nanometer unter der Plasmamembran liegt. Befinden sich Synapsen am Initialsegment, so fehlt die dense layer an diesen Stellen.

Der Axonhügel ist der Teil eines Neurons, an dem bei überschwelliger Erregung das Aktionspotential generiert wird. Befähigt wird der Axonhügel dazu, weil er über eine besonders hohe Dichte von spannungsaktivierten Natriumkanälen in der Plasmamembran verfügt.

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