Aymon (Savoyen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Aymon von Savoyen genannt der Friedliche (* 15. Dezember 1273 in Bourg-en-Bresse; † 22. Juni 1343 in Hautecombe) war Graf von Savoyen und der zweitälteste Sohn von Amadeus V.

Nach dem Tode seines Bruders Eduard wurde Aymon 1329 Graf von Savoyen. Aymon reformierte die Verwaltung, das Justizwesen und das Finanzwesen Savoyens. 1330 schuf er beispielsweise das Amt des Kanzlers von Savoyen, eine Institution, die mehrere Jahrhunderte bestand hatte. In Chambéry richtete er einen ständigen Gerichtshof ein, auch versuchte er als erster eine einheitlichere Besteuerung einzuführen.

In der Außenpolitik erreichte Aymon 1337 die Unterzeichnung eines Friedensvertrages mit dem Dauphinat des Dauphin Humbert II. Im Hundertjährigen Krieg zwischen Frankreich und England bemühte sich Aymon um Neutralität. 1338 unterstützte er mit einem kleinen Aufgebot von 200 Mann den französischen König Philipp VI. 1339 nahm er in Esplechin an den Waffenstillstandsverhandlungen zwischen Frankreich und England teil, als Vertreter des Königs von Frankreich.

Aymon heiratete am 1. Mai 1330 in Casale bei Vercelli in Oberitalien Violanta von Montferrat, eine Tochter des Markgrafen Theodor I. von Montferrat. Dieser Ehe entsprangen elf Kinder.

  • Amadeus VI. (* 1334), der seine Nachfolge antrat
  • Blanche (* 1336; † 31. Dezember 1387) ∞ 1350 Galeas II Visconti
  • Johann (* 1338; † 1339)
  • Katharina ?
  • Ludwig (* 1342), verstarb im Kindesalter
  • Humbert (*?; † 1374)
  • Ogier (*?; † Juli 1372) ∞ N.? von Meyria,
  • Johann(*?; † 1349), Kanoniker zu Lausanne und Genf,
  • Marie, verlobte sich 1355 mit Andre Bonchristiani von Pisa
  • Donata, wurde Ordensschwester von Bons-en Bugey
  • Eine Tochter, deren Name nicht bekannt ist, heiratete Ludovic von Lucinge

Zudem hatte Aymon noch einen unehelichen Sohn namens Amadeus, weiteres ist nicht bekannt.

Quellen[Bearbeiten]

  • Marie José: Das Haus Sayoven, Herausgegeben von der Stiftung Pro Castellione, 1994
Vorgänger Amt Nachfolger
Eduard Graf von Savoyen
1329–1343
Amadeus VI.