Ayọ

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National Theater, Warschau, 19. November 2008 (Photo von Bartek Kucharczyk)

Ayọ (* 14. September 1980 in Frechen, Deutschland[1], bürgerlicher Name Joy Olasunmibo Ogunmakin) ist eine Soul-Sängerin, die vorwiegend auf englisch, bei Liveauftritten teilweise auch auf französisch singt. Das Wort Ayọ, mit Punkt unter dem o geschrieben, bedeutet auf Yoruba „Freude“ (engl. „joy“). Ayo ohne Punkt ist der Name eines Brettspieles.[2]

Inhaltsverzeichnis

Leben

Ayọ ist Tochter eines Nigerianers und einer Rumänin. Sie hat mehrere Instrumente zu spielen gelernt: als Kind Geige, als Jugendliche Klavier und später Gitarre.[1] Teile ihrer frühen Kindheit hat sie in Nigeria verbracht. Mit 21 Jahren fing sie an, zu reisen, lebte danach zeitweise in London und ließ sich später im Pariser Quartier des Halles nieder. Hier begann sie mit der Produktion ihres Debütalbums Joyful.[3]

Ayọ in Monte Carlo am 30. August 2007

Bis 2007 lebte sie im Kerpener Stadtteil Brüggen. Sie ist mit dem Reggaesänger Patrice zusammen und hat gemeinsamen mit ihm einen Sohn, der 2005 geboren wurde.[1] Ende 2007 zog die Familie in die USA ins West Village im New Yorker Stadtteil Manhattan.[4]

Ayọ trat 2002 im Vorprogramm des englischen Sängers Omar auf. Sie trat bei dem SWR3 New Pop Festival 2007 im Theater Baden-Baden auf. 2007 machte die Sängerin eine Tour durch Deutschland und die USA.

Sie hat fast alle Lieder ihres ersten Albums Joyful selbst geschrieben. Der Produzent der amerikanischen Sängerin Norah Jones, Jay Newland, hat die zwölf Titel des Albums produziert. Das Album wurde 2006 zuerst in Frankreich und Italien veröffentlicht. In Frankreich erreichte es 2006 Platinstatus für mehr als 200.000 verkaufte Exemplare. In Frankreich wurden 374.000 Kopien verkauft[5] und das Album erreichte als höchste Chartposition den 6. Platz.[6] Das Album erreichte in den Schweizer Charts Platz 35.[6] Auch ihre erste Single Down on my knees war in den Charts vertreten. In Deutschland war das Album 12 Wochen in den Charts mit Platz 40 als höchste Platzierung.[7]

Ende September 2008 erschien ihr zweites Album Gravity At Last. Dieses enthält 13 Lieder, welche von der Sängerin selbst geschrieben und komponiert wurden. Das Album wurde in nur fünf Tagen in den Compass Point Studios in Nassau auf den Bahamas aufgenommen und von Jay Newland mit produziert.[8]

Diskografie

Alben

Jahr Titel Chart-Positionen [9] Anmerkung
DE AT CH FR IT
2006 Joyful
Erstes Studioalbum
40 -- 35 6 6
2008 Gravity At Last
Zweites Studioalbum
55 -- 10 1 46

Singles

  • 2006: Down on my knees
  • 2007: Help is coming
  • 2007: And it's supposed to be love
  • 2007: Life Is Real (feat. Snoop Dogg)
  • 2008: Slow slow (run run)

DVDs

  • 2007: AYO Live In Monte Carlo (vom PBS)
  • 2007: Live at the Olympia

Auszeichnungen

  • European Border Breakers Awards 2008[10]

Einzelnachweise

  1. a b c Interview mit flashmag
  2. Ayo: The Yoruba Game Board
  3. offizielle Biografie
  4. Home News Tribune The future looks bright for Afro-German singer Ayo
  5. http://fanofmusic.free.fr/ParcoursAlbum-A.php
  6. a b Swiss Charts
  7. Chartverfolgung Ayo
  8. AYO revient avec un nouvel album, Gravity At Last
  9. http://acharts.us/performer/ayo
  10. European Border Breakers Awards

Quellen

  • Le Monde 15. Dezember 2006: Ayọ, chanteuse soul-folk en fulgurante ascension (Ayọ, Soul-Folk Sängerin stark im Kommen).

Weblinks

Commons Commons: Ayọ – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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