Azidose

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Klassifikation nach ICD-10
E87.2 Azidose
E10.1
E11.1
E12.1
E13.1
E14.1


Diabetische Azidose
ICD-10 online (WHO-Version 2006)

Eine Azidose ist ein Zustand der Übersäuerung des Körpers.

Liegt der pH-Wert im Blut unterhalb von 7,35 spricht man von einer Azidose. Der Referenzwert liegt bei 7,35 bis 7,45. Liegt er darüber, so spricht man von einer Alkalose.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Wesentliche Ursachen

[Bearbeiten] Nachweis

Die Azidose wird anhand einer Blutgasanalyse nachgewiesen. Anhand der Messwerte für Bikarbonat (genauer gesagt Standardbikarbonat) und Kohlenstoffdioxid-Partialdruck im arteriellen Blut kann zwischen einer respiratorischen und einer metabolischen Störung unterschieden werden. Eine respiratorische Azidose erkennt man an einem erhöhten CO2-Partialdruck (PCO2), bei einer metabolischen Azidose ist die Standardbicarbonatkonzentration erniedrigt.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

Gesundheitshinweis
Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!
Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen