Azidose

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Klassifikation nach ICD-10
E87.2 Azidose
E10.1
E11.1
E12.1
E13.1
E14.1


Diabetische Azidose
ICD-10 online (WHO-Version 2011)

Eine Azidose (lat. acidum = ‚Säure‘) ist eine Störung des Säure-Basen-Haushaltes bei Menschen und Tieren, die ein Absinken des pH-Werts im Blut bewirkt. Liegt der pH-Wert im Blut unterhalb von 7,35, spricht man von einer Azidose. Der Referenzwert beim Menschen liegt bei 7,35 bis 7,45. Liegt er darüber, so spricht man von einer Alkalose.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Wesentliche Ursachen

[Bearbeiten] Nachweis

Die Azidose wird anhand einer Blutgasanalyse nachgewiesen. Anhand der Messwerte für Bikarbonat und Kohlenstoffdioxid-Partialdruck im arteriellen Blut kann zwischen einer respiratorischen und einer metabolischen Störung unterschieden werden. Eine respiratorische Azidose erkennt man an einem erhöhten CO2-Partialdruck (PCO2), bei einer metabolischen Azidose ist die Bicarbonatkonzentration erniedrigt.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

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