Bárány-Zeigeversuch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Bárány-Zeigeversuch (nach Róbert Bárány) ist ein Schritt in der klinischen Untersuchung des Nervensystems, mit dem die Zielbewegungen der oberen Extremitäten als Teil der Koordinationstests überprüft werden.

Durchführung[Bearbeiten]

Der Untersuchte zeigt mit dem Finger bei offenen Augen von oben auf den vor ihn gehaltenen Finger des Untersuchers. Anschließend wird der Test bei geschlossenen Augen wiederholt.

Ergebnisse[Bearbeiten]

Krankhaft ist die Abweichung in der Vertikale, diese weist auf eine vestibuläre Störung, eine Störung der gleichseitigen Kleinhirnseite oder des Hirnstamms hin.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Karl F. Masuhr, Marianne Neumann: Neurologie. Thieme, Stuttgart 2004, ISBN 3-7773-1334-3.
Gesundheitshinweis Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!