Obertrubach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

(Weitergeleitet von Bärnfels)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Obertrubach
Obertrubach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Obertrubach hervorgehoben
49.69511.349444444444434Koordinaten: 49° 42′ N, 11° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Forchheim
Höhe: 434 m ü. NN
Fläche: 21,14 km²
Einwohner: 2182 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 103 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91286
Vorwahl: 09245
Kfz-Kennzeichen: FO
Gemeindeschlüssel: 09 4 74 156
Gemeindegliederung: 17 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Teichstr. 5
91286 Obertrubach
Webpräsenz:
Bürgermeister: Willi Müller
Lage der Gemeinde Obertrubach im Landkreis Forchheim
Karte

Obertrubach ist eine Gemeinde im Landkreis Forchheim (Regierungsbezirk Oberfranken).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Die Gemeinde liegt im Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst und ist wie viele andere Orte in der Fränkischen Schweiz von touristischer Bedeutung (880 Gästebetten). In Obertrubach entspringt die Trubach. Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Gößweinstein, Pottenstein, Betzenstein, Hiltpoltstein, Gräfenberg, Egloffstein

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

  • Bärnfels (ca. 400 Einwohner, Lage 490 m über NN),
  • Dörfles
  • Galgenberg
  • Geschwand
  • Hackermühle
  • Haselstauden
  • Herzogwind
  • Hundsdorf
  • Linden
  • Neudorf
  • Obertrubach (ca. 620 Einwohner, Lage 450 m über NN)
  • Reichelsmühle
  • Schlöttermühle
  • Sorg
  • Untertrubach
  • Wolfsberg
  • Ziegelmühle

[Bearbeiten] Eingemeindungen

Bereits 1971 hat sich die damalige Gemeinde Wolfsberg (mit Untertrubach, Dörfles, Sorg und Hundsdorf) an Obertrubach angeschlossen. Im Zuge der Gebietsreform zum 1. Mai 1978 wurden die ehemaligen Gemeinden Bärnfels (mit Galgenberg) und Geschwand (mit Linden) angegliedert

[Bearbeiten] Geschichte

Blick über Obertrubach

Die Geschichte von Obertrubach ist nicht einfach zu erforschen, da Aufzeichnungen, Urkunden oder sonstige Schriftstücke und Quellen sehr spärlich sind. Die erste urkundliche Erwähnung war im Jahre 1007 im Zusammenhang mit der Gründung des Bistums Bamberg. Dem neuen Bistum schenkte Kaiser Heinrich II. am 1. November 1007 den alten Königshof Vorchheim (Forchheim), im Radenzgau gelegen, mit allem Zubehör im weiten Umkreis, alle nach Forchheim zuständigen Hörigen. Solche sind: Truobaha (Trubach), Tuoisbrunno (Thuisbrunn) u. a. Davor gibt es nur kärgliche Nachrichten aus der Zeit Karls des Großen (786-814). (794) tauchten zum ersten Mal die Orte Trobach und Herzewin (Herzogwind) auf.

Obertrubach hat somit bereits eine über 1000-jährige Geschichte.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat von Obertrubach hat 14 Mitglieder zuzüglich des Bürgermeisters:

CSU Bürger Union Aktive Bürgerliste FW Unabhängige Wählergruppe Junge Bürger Dorfgemeinschaft Herzogwind Gesamt
2002 6 2 2 1 1 1 1 14 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002)

[Bearbeiten] Religionen

Obertrubach ist der Pfarrort der katholischen Pfarrgemeinde St. Laurentius Obertrubach. Hier sind auch die gleichnamige Pfarrkirche und die katholische Begegnungsstätte St. Elisabeth zu finden. Zur Pfarrei Obertrubach gehören folgende Filialkirchen:

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten und Kultur

[Bearbeiten] Burgen

[Bearbeiten] Kirchen

  • Pfarrkirche St. Laurentius, Obertrubach
  • Filialkirche St. Felicitas, Untertrubach die erste Kirche
  • Filialkirche Maria Schnee, Bärnfels
  • Filialkirche Mariä Himmelfahrt, Geschwand

[Bearbeiten] Natur

[Bearbeiten] Sport Und Freizeit

Die Gemeinde liegt mitten im Klettergebiet Nördlicher Frankenjura, zahlreiche Wander- und Radwege, so der Frankenweg befinden sich im Gemeindegebiet.

[Bearbeiten] Verkehr

Obertrubach liegt an der Bundesstraße 2 und ist über die Bundesautobahn 9 erreichbar.

[Bearbeiten] Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: In Gold auf einem silbernen Dreiberg eine zweitürmige schwarze Burgruine, darüber schwebend ein schwarzer Wolfsrumpf mit roter Zunge.

[Bearbeiten] Sonstiges

Der Kletterer Wolfgang Güllich liegt auf dem Friedhof der Pfarrkirche St. Laurentius begraben. Sein naturbelassener Grabstein wird von Sportkletterern aus aller Welt besucht und mit Seilstücken und anderer Kletterausrüstung geschmückt.

[Bearbeiten] Literatur

Norbert Haas: Obertrubach, eine heimatkundliche Studie. Burgebrach 1988

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Obertrubach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen