Büchel (Eifel)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Cochem-Zell | |
| Verbandsgemeinde: | Ulmen | |
| Höhe: | 450 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,84 km² | |
| Einwohner: |
1.129 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 88 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56823 | |
| Vorwahl: | 02678 | |
| Kfz-Kennzeichen: | COC | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 35 018 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Marktplatz 1 56766 Ulmen |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Willi Rademacher | |
| Lage der Ortsgemeinde Büchel im Landkreis Cochem-Zell | ||
Büchel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Ulmen an.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Klima
Der Jahresniederschlag beträgt 877mm. Die Niederschläge sind hoch. Sie liegen im oberen Viertel der in Deutschland erfassten Werte. An 75% der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der September, die meisten Niederschläge fallen im November. Im November fallen 1,7 mal mehr Niederschläge als im September. Die Niederschläge variieren mäßig. An 62% der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.
[Bearbeiten] Geschichte
1141 wird das auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde liegende Martental erstmalig urkundlich als Mönchskloster erwähnt. Um das Jahr 1238 wird ein Hof zu Morschweiler erwähnt. 1476 begaben sich die Hochgerichtsinsassen von Alflen (einschließlich Georgweiler und Morschweiler) unter die Kurtrierer Landeshoheit. 1794 erfolgte die Besetzung durch die französische Revolutionsarmee. 1815 wurden die Orte auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. 1873 wurde Büchel Pfarrei, zu Büchel gehören die Siedlungen Georgweiler und Morschweiler. Seit 1946 ist Büchel Teil des damals neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.
2007 waren 84,9 Prozent der Einwohner katholisch und 5,3 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[2]
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Büchel besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]
[Bearbeiten] Wappen
Die Blasonierung des Wappens lautet: „Durch eine eingeschweifte Spitze bis zum Schildhaupt, darin in Silber sieben schwarze Kreuzchen, gespalten; vorne in Grün ein silberner Turm wachsend; hinten in Rot ein silbernes Säulenkreuz mit aus dem Rand wachsendem Sockel“.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Der Fliegerhorst Büchel wurde westlich der Gemeinde nach dem Zweiten Weltkrieg von der französischen Besatzungsarmee gebaut und 1955 an den Bund übergeben. In den Bunkern des Standortes Büchel werden etwa 20 US-Atomwaffen des Typs B61 gelagert.[4] Seit Juli 2007 ist der Fliegerhorst damit der einzige Standort in Deutschland, an dem sich Atomwaffen befinden.[5]
Im Ort gibt es einen Kindergarten, eine Grundschule und eine Turnhalle.
Durch Büchel führt die Bundesstraße 259.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Hermann Nebel (1816-1893), deutscher Architekt und Stadtbaumeister in Koblenz. Erbaute 1859–1863 die katholische Kirche St. Simon und Juda in Büchel (bis auf den Turm 1957 abgerissen)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ KommWis, Stand: 31. Dezember 2007
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
- ↑ Otfried Nassauer: US - Atomwaffen in Deutschland und Europa
- ↑ Bericht in Spiegel Online vom 9. Juli 2007
[Bearbeiten] Weblinks
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