Büchenbeuren

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Büchenbeuren
Büchenbeuren
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Büchenbeuren hervorgehoben
49.9212805555567.2798222222222460Koordinaten: 49° 55′ N, 7° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Verbandsgemeinde: Kirchberg (Hunsrück)
Höhe: 460 m ü. NN
Fläche: 6 km²
Einwohner:

1.715 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 286 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55491
Vorwahl: 06543
Kfz-Kennzeichen: SIM
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 024
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 5
55481 Kirchberg
Webpräsenz: www.buechenbeuren.de
Ortsbürgermeister: Friedemann Buch (SPD)
Lage der Ortsgemeinde Büchenbeuren im Rhein-Hunsrück-Kreis
Boppard Badenhard Beulich Bickenbach (Hunsrück) Birkheim Dörth Emmelshausen Gondershausen Halsenbach Hausbay Hungenroth Karbach (Hunsrück) Kratzenburg Leiningen (Hunsrück) Lingerhahn Maisborn Mermuth Morshausen Mühlpfad Ney (Hunsrück) Niedert Norath Pfalzfeld Schwall (Rhein-Hunsrück-Kreis) Thörlingen Utzenhain Alterkülz Bell (Hunsrück) Beltheim Braunshorn Buch (Hunsrück) Dommershausen Gödenroth Hasselbach (Hunsrück) Hollnich Kastellaun Korweiler Mastershausen Michelbach (Hunsrück) Roth (Rhein-Hunsrück-Kreis) Spesenroth Uhler Bärenbach (Hunsrück) Belg Büchenbeuren Dickenschied Dill (Gemeinde) Dillendorf Gehlweiler Gemünden (Hunsrück) Hahn (Hunsrück) Hecken (Hunsrück) Heinzenbach Henau (Hunsrück) Hirschfeld (Hunsrück) Kappel (Hunsrück) Kirchberg (Hunsrück) Kludenbach Laufersweiler Lautzenhausen Lindenschied Maitzborn Metzenhausen Nieder Kostenz Niedersohren Niederweiler (Hunsrück) Ober Kostenz Raversbeuren Reckershausen Rödelhausen Rödern (Hunsrück) Rohrbach (Hunsrück) Schlierschied Schwarzen Sohren Sohrschied Todenroth Unzenberg Wahlenau Womrath Woppenroth Würrich Argenthal Benzweiler Dichtelbach Ellern (Hunsrück) Erbach (Hunsrück) Kisselbach Liebshausen Mörschbach Riesweiler Rheinböllen Schnorbach Steinbach (Hunsrück) Damscheid Laudert Niederburg Oberwesel Perscheid Sankt Goar Urbar (Rhein-Hunsrück-Kreis) Wiebelsheim Bubach Riegenroth Laubach (Hunsrück) Horn (Hunsrück) Klosterkumbd Budenbach Bergenhausen Rayerschied Wahlbach (Hunsrück) Altweidelbach Pleizenhausen Mutterschied Niederkumbd Simmern/Hunsrück Neuerkirch Wüschheim (Hunsrück) Reich (Hunsrück) Biebern Külz (Hunsrück) Kümbdchen Keidelheim Fronhofen Holzbach Nannhausen Tiefenbach (Hunsrück) Ohlweiler Sargenroth Schönborn (Hunsrück) Oppertshausen Belgweiler Ravengiersburg Mengerschied Hessen Landkreis Mainz-Bingen Landkreis Mainz-Bingen Landkreis Bad Kreuznach Landkreis Birkenfeld Landkreis Bernkastel-Wittlich Rhein-Lahn-Kreis Landkreis Mayen-Koblenz Landkreis Cochem-ZellKarte
Über dieses Bild
Das „Alte Amt“, Sitz der Gemeindeverwaltung
Evangelische Kirche

Büchenbeuren ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) an. Büchenbeuren ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort und gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.[2]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Büchenbeuren liegt zentral im Hunsrück nordöstlich des Idarwaldes.

Büchenbeuren teilt sich auf in den Ortsteil Scheid, ein Teil des Flugplatzes Hahn, und den Hauptortsteil Büchenbeuren.

[Bearbeiten] Geschichte

Büchenbeuren wurde 1301 zum ersten Mal in einer Urkunde des Grafengeschlechts der Sponheimer erwähnt. Büchenbeuren gehörte bis zum Ende des Mittelalters zum Herrschaftsgebiet der Sponheimer Grafen. 1437 fiel der Ort den Markgrafen von Baden und den Pfalzgrafen bei Rhein zu. Ende des 18. Jahrhunderts hielt auch in Büchenbeuren langsam die Modernisierung Einzug. 1783 wurde die Leibeigenschaft durch Markgraf Karl Friedrich aufgehoben.

Im Oktober 1794 besetzten französische Truppen Büchenbeuren. Das Pfarrhaus diente als französisches Militärspital. Ab 1796 gehörte Büchenbeuren wie alle linksrheinischen Gebiete direkt zu Frankreich. Die französische Verwaltung war hier jedoch erst ab 1798 funktionsfähig. Büchenbeuren gehörte zum neu geschaffenen Arrondissement Simmern im Rhein-Mosel-Department mit Simmern als Verwaltungssitz. Kirchberg wurde Hauptort eines Kantons, Büchenbeuren gehörte mit Altlay, Bärenbach, Belg, Lautzenhausen, Niederweiler und Wahlenau zur Mairie Sohren. 1804 wurde mit dem Code civil das französische Zivilrecht eingeführt.

Bevölkerungsentwicklung Büchenbeuren

1814 endete die französische Herrschaft im Hunsrück und in Büchenbeuren und der Hunsrück wurde am 2. Februar 1814 dem Zentralverwaltungsdepartement Mittelrhein und dann am 16. Juni 1814 dem Zentralverwaltungsdepartement Nieder- und Mittelrhein unter Johann August Sack eingegliedert. Auf dem Wiener Kongress wurde der Hunsrück dann der Provinz Großherzogtum Niederrhein eingegliedert, die 1822 in der Rheinprovinz aufging. Bis 1845 wurde Büchenbeuren jedoch noch nach der französischen Munizipalverfassung verwaltet, erst ab Mitte des 19. Jahrhundert wurde die Gemeinde-Ordnung für den Preußischen Staat eingeführt.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat in Büchenbeuren besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[3]

  SPD FDP FWG Gesamt
2009 6 5 5 16 Sitze
2004 6 5 5 16 Sitze

[Bearbeiten] Partnergemeinden

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Der Ort liegt etwa zwei Straßenkilometer vom einzigen rheinland-pfälzischen internationalen Verkehrsflughafen Frankfurt-Hahn entfernt. Zu erreichen ist Büchenbeuren aus dem Osten über die Bundesautobahn 61 und die Bundesstraße 50, aus dem Westen über die Hunsrückhöhenstraße (B 327).

Außerdem läuft die mittlerweile zum größten Teil stillgelegte Hunsrückquerbahn durch Büchenbeuren.

Ab Büchenbeuren fahren Busse zum Flughafen Frankfurt-Hahn, nach Idar-Oberstein, Kirn, Bingen und Simmern.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Ehemalige Wohngebäude der Flughafen Family Housing

Im Büchenbeurener Ortsteil Scheid ist seit 1996 die Landespolizeischule Rheinland-Pfalz beheimatet, zuvor befand sich dort die Flughafen Family Housing der United States Air Force. Viele der nun ungenutzten Gebäude sind dem Verfall preisgegeben.

[Bearbeiten] Bildung

In Büchenbeuren gibt es eine Grundschule und einen Kindergarten.

[Bearbeiten] Ehrenamt

In Büchenbeuren gibt es eine Stützpunktfeuerwehr, die zusammen mit der Nachbargemeinde Sohren einen Löschzug bildet. Die Stützpunktfeuerwehr Sohren-Büchenbeuren fährt im Jahr rund 100 Einsätze innerhalb ihres Ausrückebereichs. Die Freiwillige Feuerwehr hat 8 Fahrzeuge, darunter Sonderfahrzeuge wie eine Drehleiter, Gerätewagen-Gefahrgut und einen Schlauchwagen mit 1000 m Schlauchleitung.

[Bearbeiten] Literatur

  • Barbara Müller: Chronik Büchenbeuren. Herausgegeben von der Ortsgemeinde Büchenbeuren 1993. ISBN 3-929866-00-5

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Büchenbeuren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz
  3. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
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