Bücker Bü 133

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bü 133
Bücker 133C
Typ: Leichtflugzeug
Entwurfsland: Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich
Hersteller: Bücker Flugzeugbau
Erstflug: 21. August 1935
Stückzahl: ca. 280

Die Bücker Bü 133 Jungmeister war eine einsitzige Weiterentwicklung des Bücker Bü 131-Doppeldeckers der Bücker Flugzeugbau.

Sie war etwas kleiner, einsitzig und stärker motorisiert, ansonsten jedoch weitgehend identisch. Der Erstflug erfolgte am 21. August 1935 mit Werkspilotin Luise Hoffmann an Bord.[1] Die Maschine wurde von verschiedenen Luftwaffen vor allem für die Kunstflug- und Luftkampfschulung eingesetzt. Wegen ihrer Wendigkeit und dem sauberen Abrissverhalten war sie lange Zeit auch als Wettbewerbs-Kunstflugzeug beliebt.

Es gab sie mit einem Hirth HM 6-Reihenmotor von 101 kW (135 PS) als Bü 133 A, als Bü 133 B mit einem Hirth HM 506-Reihenmotor mit 119 kW (160 PS) oder ab 1937 als Bü 133 C (dazu siehe Daten), bei der der Rumpf verkürzt wurde.

Insgesamt wurden etwa 280 Bü 133 gebaut, davon 52 in Lizenz bei Dornier (in Altenrhein in der Schweiz), von denen noch heute einige wenige in Deutschland zugelassen sind.

Technische Daten (Bü 133 C)[Bearbeiten]

Kenngröße Daten
Spannweite 6,60 m
Länge 6,00 m
Höhe 2,20 m
Flügelfläche 12,00 m²
Leermasse 425 kg
maximale Startmasse 585 kg
Triebwerk ein Sternmotor Typ Siemens Sh 14 A-4 mit 119 kW (160 PS) Startleistung
Höchstgeschwindigkeit 220 km/h in Bodennähe
Dienstgipfelhöhe 4500 m
Reichweite 500 km

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bücker Bü 133 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. FliegerRevue Mai 2009, S.58-61, Bücker macht Furore