Bündnis Neutrales Freies Österreich

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Logo der NFÖ
Parteivorsitzender Rudolf Pomaroli
Gründung 11. Oktober 2003
Gründungsort Salzburg
Website http://www.nfoe.at/

Das Bündnis Neutrales Freies Österreich (NFÖ) ist eine christlich orientierte österreichische Partei, deren Hauptziel der Austritt Österreichs aus der Europäischen Union ist. Die Partei hat ihren Sitz in Innsbruck, die Tätigkeit erstreckt sich auf das gesamte österreichische Bundesgebiet. Die Gründungsversammlung fand am 11. Oktober 2003 in Salzburg statt. Derzeitiger Parteiobmann ist das Gründungsmitglied Rudolf Pomaroli.

Die NFÖ zählt zu der Kategorie der Kleinparteien, die nicht im Nationalrat vertreten sind.

Die NFÖ ist, erreicht durch Unterstützungserklärungen, bei den österreichischen Nationalratswahlen am 1. Oktober 2006 in den Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten und Wien angetreten, scheiterte mit 0,22 % jedoch an der Vier-Prozent-Hürde (offizielle Listenbezeichnung: "EU-Austritt - Neutrales Freies Österreich").

Bei den Wien-Wahlen 2010 hat das NFÖ im Rahmen der "Plattform Direkte Demokratie", eines Wahlbündnisses aus 5 Gruppierungen, kandidiert.

Bei den Landtagswahlen in Niederösterreich 2013 hat es die Allianz der Mutbürgerpartei unterstützt.

Positionen[Bearbeiten]

Programmatischer Schwerpunkt der NFÖ ist ein angestrebter Austritt aus der Europäischen Union. Die NFÖ kritisiert außerdem ihrer Ansicht nach pseudodemokratische Zustände und hinterfragt, warum Volksbegehren keine Erfolge hätten. Als positives Beispiel für direkte Demokratie nennt die NFÖ die Schweiz. Die NFÖ ist ein Verfechter der österreichischen Neutralität. Weiteres Ziel ist der Abbau von Politikerprivilegien und das Verantwortungsbewusstsein für politisches Handeln. Zentrales Thema ist auch die nach Ansicht der NFÖ notwendige Förderung und Stärkung regionaler Wirtschaftsbetriebe gegenüber multinationalen Großkonzernen. Unter dem Motto "Schiene statt Transitlawine" fordert die NFÖ eine Eindämmung des LKW-Verkehrs. Weitere Anliegen der Partei sind Tierschutz, naturnahe Landwirtschaft, Alternativenergien, Einbremsen von Kunst, welche nach der Ansicht der NFÖ Menschenwürde und religiöse Gefühle verletze, die Pflege der deutschen Sprache und Stärkung der österreichischen Identität und kulturellen Selbstachtung.

Das NFÖ unterhält auch politische Kontakte nach Deutschland, so zur Allianz Demokratischer Parteien und Organisationen und zu der neutralistischen Bürgerbewegung "Neue Richtung", die ähnliche Ziele verfolgen.

Das NFÖ trat bei der Europawahl in Österreich 2014 gemeinsam mit der EU-Austrittspartei im Wahlbündnis EU-STOP an.

Weblinks[Bearbeiten]