Büromaterial

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Bürobedarf
Bleistifte und Kugelschreiber gehören zu den meistgenutzten Büromaterialien.

Im betriebswirtschaftlichen Rechnungswesen bezeichnet man mit Büromaterial alle Verbrauchsgüter im Büroalltag (z. B. Kopierpapier, Druckertinte, Toner, Radiergummis) sowie Schreibgeräte wie Kugelschreiber oder Bleistifte. Darüber hinaus können alle Produkte mit einem Anschaffungswert bis zu 60 Euro netto, die im Büro von Unternehmen eingesetzt werden, z. B. Locher, Heftgeräte, Taschenrechner, Spitzmaschinen oder Kleinmöbel nach deutschem Steuerrecht wie Büromaterial behandelt werden.

Steuerliche Aspekte[Bearbeiten]

In der Finanzbuchhaltung werden Ausgaben für Büromaterial als Sofort-Aufwand gebucht und im Rahmen des Jahresabschlusses auf das GuV-Konto abgeschlossen. Das ist allerdings nur bei so genannten "selbstständig nutzbaren" Gütern der Fall. Ein Scanner, der zum Betrieb an einen Computer angeschlossen werden müsste, kann beispielsweise nicht als Aufwand für Büromaterial verbucht werden, obwohl er eventuell weniger als 150 Euro netto kostet, sondern zählt ebenso wie alle Büromaschinen oder Büromöbel, die mehr als 150,00 Euro netto bei ihrer Anschaffung gekostet haben, zur Betriebs- und Geschäftsausstattung (BGA) bzw. zu Büromaschinen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Büromaterial – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Büromaterial – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien