Bürstenabzug

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Bürstenabzug aus der Briefmarkenserie "Reichskanzler Adolf Hitler" (1941 bis 1945).

Als Bürstenabzug bezeichnet man einen Probeabzug einer gesetzten Druckseite, bei dem das Papier nicht maschinell (z. B. in der Druckpresse), sondern mit einer Bürste von Hand auf den gefärbten Satz gepresst wird. Der Satz kann auf diese Weise schnell überprüft werden und muss für etwaige Änderungen nicht wieder aus der Presse oder Rotation ausgespannt werden.

Durch EDV und Desktoppublishing-Verfahren sind Bürstenabzüge nicht mehr gebräuchlich.

In der Epigraphik wird dieser Begriff auch synonym für die dort eingesetzte Abklatsch-Technik verwendet.

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