BFV-Krombacher-Pokal

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Der Krombacher-Pokal (von 1996 bis 2011 BFV-Hoepfner-Cup), auch BFV-Pokal oder Badischer Pokal genannt, ist der Verbandspokal des Badischen Fußballverbands (BFV). Er wird in sieben Runden (K.-o.-System) gespielt. Die jeweiligen Paarungen werden im Losverfahren ermittelt. Der Sieger des BFV-Pokals qualifiziert sich automatisch für den DFB-Pokal.

Ablauf des Pokals[Bearbeiten]

Jede Mannschaft hat pro Runde nur ein Spiel, welches bei Bedarf verlängert und ggf. im Elfmeterschießen entschieden wird. In den ersten beiden Runden ist der Pokal in drei Bezirke gegliedert, in denen nur Mannschaften des jeweiligen Bezirks aufeinandertreffen können. Diese sind die Region Rhein-Neckar, die Region Odenwald und die Region Mittelbaden. Ab der dritten Runde wird über das gesamte Verbandsgebiet gespielt. Erst in dieser Runde steigen die Dritt- und Regionalligisten in den BFV-Pokal ein.

Qualifikation[Bearbeiten]

Für den BFV-Pokal sind automatisch alle Drittliga-, Regionalliga-, Oberliga-, Verbandsliga- und Landesligavereine Badens (ausgenommen Südbaden) qualifiziert. Außerdem qualifizieren sich die Kreispokalhalbfinalisten der neun Fußballkreise Badens für den BFV-Pokal. An den Kreispokalen nehmen die Vereine der Kreisligen, Kreisklassen-A, Kreisklassen-B und Kreisklassen-C teil. Ab der Saison 2010/11 sind nur noch erste Mannschaften von Vereinen zugelassen. Diese sind jedoch verpflichtet am Verbandspokal teilzunehmen.[1]

Rekorde[Bearbeiten]

  • Rekordpokalsieger: SV Sandhausen (12-fach: 1977, 1978, 1981, 1982, 1983, 1985, 1986, 1995, 2006, 2007, 2010[2], 2011)
  • Meiste Titel in Folge: TSG 1899 Hoffenheim (4-fach: 2002–2005)

Geschichte[Bearbeiten]

Saison Sieger
1949/50 1. FC Eutingen
1956/57 VfL Neckarau
1957/58 FV 08 Hockenheim
1958/59 FC 08 Neureut
1959/60 FV 1912 Wiesental
1960/61 Karlsruher FV
1961/62 Karlsruher FV
1962/63 FV 08 Hockenheim
1963/64 FV 08 Hockenheim
1964/65 Karlsruher FV
1965/66 ASV Feudenheim
1966/67 VfL Neckarau
1967/68 ASV Feudenheim
1968/69 SV 98 Schwetzingen
1969/70 FC Germania Friedrichsfeld
1970/71 FC Östringen
1971/72 VfR Mannheim
1972/73 VfB Eppingen
1973/74 VfB Eppingen
1974/75 FV 09 Weinheim
1975/76 SV Neckargerach
1976/77 SV Sandhausen
1977/78 SV Sandhausen
1978/79 FC Östringen [3]
1979/80 FV Lauda
1980/81 SV Sandhausen
1981/82 SV Sandhausen
1982/83 SV Sandhausen
Saison Sieger
1983/84 SV 98 Schwetzingen
1984/85 SV Sandhausen
1985/86 SV Sandhausen
1986/87 1. FC Pforzheim
1987/88 SG Heidelberg-Kirchheim
1988/89 1. FC Pforzheim
1989/90 FV 09 Weinheim
1990/91 Karlsruher SC II
1991/92 SG HD-Kirchheim
1992/93 1. FC Pforzheim
1993/94 Karlsruher SC II
1994/95 SV Sandhausen
1995/96 Karlsruher SC II
1996/97 VfR Mannheim
1997/98 SV Waldhof Mannheim
1998/99 SV Waldhof Mannheim
1999/2000 Karlsruher SC II
2000/01 VfR Mannheim
2001/02 TSG 1899 Hoffenheim
2002/03 TSG 1899 Hoffenheim
2003/04 TSG 1899 Hoffenheim
2004/05 TSG 1899 Hoffenheim
2005/06 SV Sandhausen
2006/07 SV Sandhausen
2007/08 ASV Durlach
2008/09 SpVgg Neckarelz
2009/10 SV Sandhausen II
2010/11 SV Sandhausen
Saison Sieger
2011/12 FC Nöttingen
2012/13 Karlsruher SC
2013/14 FC-Astoria Walldorf

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVerbandsbericht, dass zweite Mannschaften nicht mehr zugelassen werden. Abgerufen am 4. Juni 2009.
  2. SV Sandhausen II
  3. FC Östringen: Vereinschronik

Weblinks[Bearbeiten]