BKK Gesundheit

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BKK Gesundheit
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Sozialversicherung Gesetzliche Krankenversicherung
Krankenkasse Betriebskrankenkasse
Rechtsform Körperschaft des öffentlichen Rechts
Gründung 1. Januar 2004
Auflösung 31. Dezember 2011
Zuständigkeit Deutschland
Sitz Frankfurt am Main
Vorstand Thomas Bodmer und Udo Sennlaub (Vorsitz wechselt halbjährlich)
Aufsichtsbehörde Bundesversicherungsamt
Versicherte 1,2 Mio.
Geschäftsstellen 70
Mitarbeiter 2.200
Website www.bkkgesundheit.de

Die BKK Gesundheit mit Sitz in Frankfurt am Main war eine deutsche Betriebskrankenkasse.

Zum 1. Januar 2012 schloss sie sich mit der Deutsche Angestellten-Krankenkasse und der BKK Axel Springer zur DAK-Gesundheit zusammen.[1]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die BKK-Gesundheit entstand am 1. Januar 2004 aus dem Zusammenschluss der Betriebskrankenkassen BKK Zollern-Alb und BKK für steuerberatende und juristische Berufe. Am 1. Oktober 2009 fusionierte die Taunus BKK und am 1. Januar 2010 die BKK Fahr mit der BKK Gesundheit.

Mit der Fusion im Jahre 2009 wurde der Sitz der Gesellschaft von Balingen nach Frankfurt am Main verlegt. Die beiden Hauptverwaltungen der Gesellschaft befanden sich in Frankfurt am Main und in Balingen. Als gesetzliche Krankenversicherung war die BKK Gesundheit eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung.

Die Wurzeln der BKK Gesundheit reichten bis in das Jahr 1814 zurück, als die BKK KBC Manufaktur Koechlin Baumgartner & Cie. AG in Lörrach gegründet wurde.

Zu den Trägern zählten unter anderem die Unternehmen:

Die BKK Gesundheit war bereits seit ihrer Gründung für das gesamte Bundesgebiet geöffnet. Im Bereich der privaten Zusatzversicherungen war die Central Krankenversicherung exklusiver Kooperationspartner.

[Bearbeiten] Beiträge

Seit 1. Januar 2009 wurden die Beitragssätze einheitlich vorgegeben. Die BKK Gesundheit erhob seit 1. Februar 2010 einen Zusatzbeitrag i.H.v. 8,00 Euro pro Monat.[2]

[Bearbeiten] Datenerpressung

Das Politmagazin Kontraste berichtete am 11. Februar 2010 über die Weitergabe von Versichertendaten der BKK Gesundheit an Callcenter-Subunternehmen und die Erpressung der Krankenkasse durch Dritte, personenbezogene Daten zu veröffentlichen.[3][4]

[Bearbeiten] Zahlen

Die BKK Gesundheit betreute etwa 1,2 Millionen Versicherte und rund 250.000 Arbeitgeber mit ungefähr 2.200 Mitarbeitern und war damit die größte Betriebskrankenkasse in Deutschland. Insgesamt verfügte die BKK Gesundheit bundesweit über 70 Kundencenter.[5]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.dak.de/content/dakhome/dak_gesundheit_startet.html
  2. http://www.bkkgesundheit.de/_uploads/media/810_Broschuere_Zusatzbeitrag.pdf
  3. Kontraste-Bericht Gefahr von Datendiebstahl – Sicherheitslücke bei Krankenkasse
  4. SPIEGEL Online-Artikel Datenleck bei BKK Gesundheit - Größte deutsche Betriebskrankenkasse wird erpresst
  5. http://www.bkkgesundheit.de/_uploads/media/759_Kundenmagazin3_privat-09_web.pdf

[Bearbeiten] Weblinks

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