BKK Verkehrsbau Union

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
BKK Verkehrsbau Union (BKK·VBU)
Logo
Sozialversicherung Gesetzliche Krankenversicherung
Kassenart Betriebskrankenkasse (offen)
Rechtsform Körperschaft des öffentlichen Rechts
Gründung 1. Januar 1993
Zuständigkeit Deutschland
Sitz Berlin
Vorstand Andrea Galle
Verwaltungsrat Theodor Meine (Vors.)
Anja Christen
Aufsichtsbehörde Bundesversicherungsamt Bonn
Versicherte ca. 400.000
Haushaltsvolumen 581 Mio. Euro (2010)[1]
Geschäftsstellen 32 ServiceCenter und KompetenzCenter
Mitarbeiter ca. 800
Website www.meine-krankenkasse.de

Die BKK Verkehrsbau Union (BKK·VBU) ist eine gesetzliche Krankenkasse mit Sitz in Berlin. Sie hat rund 400.000 Versicherte und betreut ca. 70.000 Arbeitgeber.

Ihren Ursprung hat die BKK in den Unternehmen: Babcock Borsig, Balcke-Dürr, Bogestra, Buna-Werke, Eurovia Verkehrsbau Union GmbH, Leipziger Volkszeitung, Standard Elektrik Lorenz.

Geschichte[Bearbeiten]

Die BKK VBU nahm offiziell am 1. Januar 1993 die Arbeit auf. Den Beschluss, die BKK VBU zu gründen, fällten im September 1992 rund 60 Prozent der Arbeitnehmer der Verkehrsbau Union GmbH. Bei der Gründung zählte die BKK VBU 533 Mitglieder, die von zwei Mitarbeiterinnen betreut wurden.

Die BKK VBU ist für Pflichtversicherte und freiwillig Versicherte geöffnet.[2]

Zum 1. Januar 2012 fusionierte die BKK Verkehrsbau Union mit der BKK futur und wird unter dem Namen BKK Verkehrsbau Union (BKK·VBU) weitergeführt. Das neue Unternehmen betreut nach eigenen Angaben rund 400.000 Versicherte an bundesweit 30 Standorten.

Fusionen / Vorgänger Krankenkassen[Bearbeiten]

  • 1996: BKK BABCOCK BSH
  • 1996: BKK Balcke-Dürr
  • 1996: BKK Bogestra
  • 1996: BKK Döllken
  • 1996: BKK EVS
  • 1996: BKK Gerresheimer Glas AG
  • 1996: BKK Gesellschaft für Elektrometallurgie
  • 1996: BKK H.A.Schoeller
  • 1996: BKK hde Metallwerke
  • 1996: BKK kabelmetall electro
  • 1996: BKK KABELRHEYDT
  • 1996: BKK Peill + Putzler
  • 1996: BKK Stadt Herne
  • 1996: BKK Standard-Metallwerke
  • 1996: BKK UNION
  • 1996: BKK Verseidag
  • 1996: BKK WIRTH
  • 1997: BKK Buna
  • 1997: BKK IMO Merseburg
  • 1997: BKK Isolierungen Leipzig
  • 1997: BKK LVZ (Leipziger Volkszeitung)
  • 2000: BKK Dresdner Druck und Verlagshaus
  • 2000: Heitkamp BKK
  • 2001: BKK DD&V
  • 2007: SEL BKK
  • 2009: Mitteldeutsche BKK
  • 2012: BKK futur

Struktur[Bearbeiten]

Hauptgeschäftsstelle der BKK VBU in der Lindenstraße in Berlin-Kreuzberg

Der Hauptsitz der BKK VBU befindet sich in Berlin. Insgesamt verfügt die BKK VBU über 30 Servicecenter in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Baden Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

Geleitet wird die BKK VBU von Andrea Galle, die im Jahr 1996 zum Alleinvorstand der BKK VBU gewählt wurde. Seit Dezember 2007 ist Andrea Galle Mitglied des Aufsichtsrates des neu gegründeten BKK-Dienstleistungsunternehmens Spektrum I K.

Finanzen[Bearbeiten]

Das Haushaltsvolumen für das Jahr 2009 betrug 543 Millionen Euro[3] und stieg in 2010 auf 581 Millionen Euro[1]. Größter Ausgabenposten der BKK VBU bei den Leistungsaufwendungen sind Kosten für die Krankenhausbehandlung (141 Millionen Euro in 2009 bzw. 163 Millionen Euro in 2010).

Seit 1. Januar 2009 werden die Beitragssätze einheitlich vom Gesetzgeber vorgegeben. Die BKK VBU hat ihren Mitgliedern bis 2014 garantiert, keinen Zusatzbeitrag zu erheben.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Thomas Stein: Jahresrechnung 2010: BKK VBU auf Wachstumskurs. In: BKK VBU proFit 2/2011, S. 15
  2. Satzung der BKK VBU vom 1. Juli 2009
  3. Jahresrechnung 2009 / Beitrag in der Mitgliederzeitschrift proFit (PDF; 3,6 MB)
  4. BKK VBU proFit 4/2011, S. 3

Weblinks[Bearbeiten]