BKS Bank

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  BKS Bank AG
Logo der Bank
Staat Österreich
Sitz Klagenfurt am Wörthersee
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN AT0000624705
Bankleitzahl 17 000[1]
BIC BFKKAT2KXXX[1]
Gründung 1922
Website www.bks.at
Leitung
Vorstand Herta Stockbauer
Dieter Krassnitzer
Wolfgang Mandl
Aufsichtsrat Franz Gasselsberger (Vorsitzender)

Die BKS Bank AG ist eine Universalbank mit Sitz in Klagenfurt (Kärnten), sie betreut heute sowohl Privat- als auch Geschäftskunden. Sie bildet mit der Oberbank und der Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV) die 3-Banken-Gruppe. Sie versteht sich als solide Regionalbank, welche nachhaltig und verantwortungsvoll agiert.

Die Bank wurde im Jahr 1922 als reine Unternehmensbank unter Mitwirkung der Bayrischen Hypotheken- und Wechselbank gegründet. Seit 1964 betreut sie auch Privatkunden. Im Jahr 1969 begann eine Kooperation mit der Bausparkasse Wüstenrot, die bis heute besteht. Zugleich mit der Gründung einer Filiale in Graz im Jahr 1983 wurde der Unternehmensname (Firma) erweitert auf „Bank für Kärnten und Steiermark Aktiengesellschaft“, welcher 2005 auf „BKS Bank“ reduziert wurde. Bereits 1986 folgte die Aktiennotierung an der Wiener Börse.

Das Institut engagiert sich in vielen Aspekten der Nachhaltigkeit. So wurde es für ihr Engagement für ihre Mitarbeiter bereits mehrfach ausgezeichnet. Sie ist u.a. Träger des Zertifikats des Audit "berufundfamilie" und des Gütesiegels für betriebliche Gesundheitsförderung. Gemeinsam mit mehreren Partnern hat sie den TRIGOS Kärnten und den TRIGOS Steiermark initiiert, bei dem Unternehmen für ihr CSR-Engagement ausgezeichnet werden. Mit einer Photovoltaikanlage am Dach der Zentrale startete sie den Senkung ihres Carbon Footprints, den die Bank 2013 für alle österreichischen Filialen und die Zentrale ermitteln hat lassen.

Eckdaten der 90-jährigen Geschichte[Bearbeiten]

1922 A. v. Ehrfeld tritt mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in ein Kommanditverhältnis unter dem Namen „Kärntner Kredit- und Wechsel-Bankgesellschaft Ehrfeld & Co“ ein. Sitz der Bank ist Klagenfurt. Im gleichen Jahr werden Zweigniederlassungen in Villach und Spittal/ Drau, ein Jahr später auch eine in Wolfsberg erworben. Zu Beginn werden nur Firmenkunden betreut.

1928 Jahrelange Bestrebungen, die Kommandite in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln, führen zur Gründung der „Bank für Kärnten“. Trotz der weltweiten Krise entwickelt sich die Bank gut.

1939 Änderung des Firmenwortlautes „Bank für Kärnten“ in „Bank für Kärnten Aktiengesellschaft“.

1964 Aufnahme des Privat-Klein-Kredit-Geschäfts als neue Geschäftssparte und sukzessiver Ausbau des Zweigstellennetzes in den Folgejahren.

1965 Beginn der erfolgreichen Kooperation mit der Bausparkasse Wüstenrot, durch die das Institut seinen Kunden Bausparprodukte anbieten kann.

1970 Erstmalige Begebung einer gemeinsamen Drei Banken-Anleihe mit der Bank für Oberösterreich und Salzburg und der Bank für Tirol und Vorarlberg.

1983 Erste Expansion über die Kärntner Grenzen mit der Gründung einer Filiale in Graz. Änderung des Firmenwortlautes in „Bank für Kärnten und Steiermark Aktiengesellschaft“ (BKS). Gründung der Alpenländische Garantie-GmbH (ALGAR), Linz. Diese Gesellschaft sichert die BKS Bank, die Oberbank und die Bank für Tirol und Vorarlberg gegen eventuelle Ausfälle bei Großkrediten ab.

1986 Going Public der BKS Bank-Stammaktie im Amtlichen Handel an der Wiener Börse. Das Grundkapital ist damals in 3,0 Mio Aktien im Nennbetrag von je ATS 100,- zerlegt.

1988 Einstieg in das Leasinggeschäft und Gründung der Drei-Banken Versicherungs-AG mit den Schwesterbanken.

1990 Eröffnung der ersten Geschäftsstelle in Wien.

1991 Gründung der Drei-Banken-EDV GmbH mit den Schwesterbanken. Nach den Plänen von Architekt Prof. Wilhelm Holzbauer wird mit dem Bau der BKS Bank-Zentrale am St. Veiter Ring 43 begonnen.

1993 Die neuen Büros am St. Veiter Ring werden termingerecht im November 1993 bezogen.

1998 Abschluss einer Vertriebs- und Kooperationsvereinbarung für das Versicherungs- und Investmentfondsgeschäft mit der Generali Vienna-Gruppe. Nach dem Ausscheiden der langjährigen Aktionärin Bayerische Hypotheken- und Wechselbank AG erwirbt die Generali Gruppe rund 7,44 % der BKS Bank Stammaktien. Beginn der internationalen Expansion mit Gründung einer Repräsentanz in Zagreb (Kroatien) sowie dem Erwerb einer Leasinggesellschaft in Ljubljana (Slowenien), der heutigen BKS-leasing d.o.o.

2000 Erstmaliger gemeinsamer medienwirksamer Auftritt der BKS mit den Schwesterbanken als 3-Banken-Gruppe.

2002 Gründung der kroatischen BKS-leasing Croatia d.o.o. mit dem Sitz in Zagreb.

2003 Erwerb der Mehrheit an der „Die Burgenländische Anlage & Kredit Bank AG“ (Die BAnK).

2004 Inbetriebnahme der ersten slowenischen Bankfiliale in Ljubljana sowie Errichtung einer Repräsentanz in Italien.

2005 Fusionierung der „Die BAnK“ in die BKS. Gründung einer Repräsentanz in Ungarn. Anpassung des Firmenwortlautes an die Expansion der letzten Jahre. Er lautet nunmehr „BKS Bank AG“.

2006 Übernahme der Kvarner banka d.d., Rijeka, und damit Eintritt in den Bankenmarkt in Kroatien.

2007 Errichtung einer Repräsentanz in Bratislava, Kauf der slowakischen „KOFIS Leasing“, die in den BKS Bank Konzern integriert und in BKS-Leasing a.s. umbenannt wird.

2008 Umbenennung der Kvarner banka d.d. in „BKS Bank d.d.“ und Eröffnung einer Filiale in Zagreb.

2009 Split der BKS Bank Aktien im Verhältnis 1 : 6, Anhebung des Grundkapitals auf 65,52 Mio € im Zuge einer Kapitalerhöhung. Es wird seither durch 30.960.000 Stamm-Stückaktien und 1.800.000 Vorzugs-Stückaktien vertreten.

2010 Aufnahme des Wertpapiergeschäftes in Slowenien, womit nun alle Dienstleistungen des Universalbankgeschäftes angeboten werden. Ausweitung des Retailkundengeschäftes in Kroatien.

2011 Markteintritt in das slowakische Bankgeschäft mit Eröffnung einer Filiale in Bratislava.

2012 Aufnahme des Retailkundengeschäfts in der Slowakei. Übersiedelung der Direktion Wien vom Lugeck in die Renngasse. 90-jähriges Bestandsjubiläum der BKS Bank AG.

Kennzahlen[Bearbeiten]

Die BKS Bank AG ist unter der Nummer AT0000624705 börsennotiert. Die Hauptaktionäre sind die Oberbank, BTV und Generali 3 Banken Holding AG, die ein Syndikat bilden. Weitere stimmberechtigte Aktionäre sind die BA-CA-Gruppe und Wüstenrot. Ca. 12 % der Aktien befinden sich in Streubesitz.

Die Bilanzsumme der BKS Bank betrug zum 31. Dezember 2013 6,73 Mrd EUR Der Konzernjahresüberschuss nach Steuern von 40,6 Mio war das drittbeste Ergebnis der Geschichte. Die Eigenmittelquote von 16,00 % und die Kernkapitalquote von 13,92 % liegen deutlich über den regulatorischen Anforderungen.

Der Konzern beschäftigt heute rund 1.100 Mitarbeiter in 56 Geschäftsstellen in Kärnten, Steiermark, Burgenland, Wien, Niederösterreich, Ljubljana, Maribor und Celje. Weiters verfügt die Bank über Repräsentanzen in Zagreb, Padua, Bratislava und Sopron. In Kroatien hält die BKS Bank eine 100%-Beteiligung an der BKS Bank d.d. (vormals Kvarner Banka d.d.), weiters ist sie zu 100 % Eigentümerin an der slowakischen BKS-Leasing s.r.o. (vormals KOFIS Leasing a.s.)

Weblinks[Bearbeiten]

Referenzen[Bearbeiten]

  1. a b Eintrag im Kreditinstitutsverzeichnis bei der Oesterreichischen Nationalbank