BMW E32

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BMW
BMW 750i (1986–1992)

BMW 750i (1986–1992)

E32
Hersteller: BMW
Verkaufsbezeichnung: 7er
Produktionszeitraum: 1986–1994
Klasse: Oberklasse
Karosserieversionen: Stufenheck, viertürig
Motoren: Ottomotoren:
3,0–5,0 Liter
(138–220 kW)
Länge: 4910–5024 mm
Breite: 1845 mm
Höhe: 1400–1411 mm
Radstand: 2833 mm
Leergewicht: 1600–1860 kg
Vorgängermodell: BMW E23
Nachfolgemodell: BMW E38

Der BMW E32 ist eine Oberklasselimousine der 7er-Reihe von BMW und wurde im September 1986 vorgestellt. Ein Jahr nach der Markteinführung mit Sechszylindermotoren folgte die Variante 750i mit dem ersten deutschen Zwölfzylindermotor der Nachkriegszeit. Gezeichnet wurde der E32 vom damaligen Chefdesigner Claus Luthe.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Modellgeschichte

Heckansicht

Zunächst wurden die Motoren mit den bewährten Sechszylindern (M30) als 730i und 735i vorgestellt.

Ab Sommer 1987 bot BMW mit dem 5-Liter 12-Zylinder 750i (Motortyp M70) nun sogar ein Automobil an, das nicht weniger exklusiv als die teuersten Fahrzeuge von Jaguar motorisiert war. BMW konnte mit dem E32 erstmals einen gleichwertigen Mitbewerber stellen. Mit dem E32 führte er die L-förmigen Rückleuchten ein, die für BMW typisch wurden. Die technisch mögliche Höchstgeschwindigkeit des 750i von 272 km/h begrenzte BMW elektronisch auf 250 km/h.

Im Jahr seiner Markteinführung vereinbarte das Unternehmen mit Audi und Mercedes-Benz eine freiwillige Selbstbeschränkung auf diese Höchstgeschwindigkeit.[1]

Erstmals war ab 1991 im 7er Xenonlicht als Sonderausstattung erhältlich.

[Bearbeiten] Modellpflege

BMW 740i (1992–1994)

Im April 1992 wurde die Baureihe überarbeitet. Es gab mehr Holz im Innenraum, verchromte Türgriffe, sowie neue V8-Motoren vom Typ M60 und ein Fünfgang-Automatikgetriebe im 730i und 740i. Die Achtzylinder erhielten ebenfalls die „breite Niere“ im Kühlergrill, die bis dahin den V12-Modellen (750i/750iL) vorbehalten war. Die exklusivste Ausstattung High Line mit diversen Extras (Kühlschrank, Telefon, hochwertiges Leder, etc.) war ab 1989 erhältlich.

Die Modelle 740i und 750i waren ausschließlich mit Automatikgetriebe erhältlich. Die Höchstgeschwindigkeit des 730i war auf 230 km/h, die des 740i auf 240 km/h begrenzt, um die Modellhirarchie einzuhalten und einen Abstand zum Spitzenmodell 750i (begrenzt auf 250 km/h) zu wahren.

Alle Versionen bis auf den 730i ohne Katalysator waren auch als Langversion erhältlich. Diese mit einem zusätzlichen „L“ gekennzeichneten Fahrzeuge waren um 11,4 Zentimeter verlängert worden. Das dadurch geschaffene Platzangebot kam ausschließlich den Fondpassagieren zugute. Als eines der ersten Autos weltweit wurde der E32 auf Wunsch und gegen Aufpreis mit Doppelverglasung an den Seitenscheiben ausgerüstet. Diese Verglasung senkt das Geräuschniveau und verhindert das Beschlagen der Scheiben. BMW reagierte damit auf die Vorstellung der Mercedes-Benz Baureihe W140, bei der die Seitenscheiben serienmäßig mit Verbund-Sicherheitsglas ausgeführt wurden.

Im Oktober 1994 wurde der E32 vom E38 abgelöst.

[Bearbeiten] Technische Daten

Die Baureihe wurde mit fünf Benzintriebwerken angeboten. Bei der Einführung boten der 730 und der 735 M30 Reihen-Sechszylinder-Triebwerke, der 750 erhielt den damals neuen M70 Zwölfzylindermotor mit einer Leistung von 300 PS. 1992 wurde ein neuer 32-Ventil-V8-Motor vorgestellt, der M60. Der 730i bekam eine Variante mit drei Litern Hubraum, der neue 740i wurde mit einer Vier-Liter-Version des Triebwerks geliefert. Beide Versionen waren mit einem Fünfgang-Automatikgetriebe von ZF verbunden.

Äußerlich zeigt der Marken-Kühlergrill, welcher Antrieb unter der Haube steckt.

Werte in Klammern [] für Automatik-Version. *abgeregelt.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Die Verleihung des Innovationspreises 2007 (PDF; 1,07 MB) Vodafone. S. 7. Abgerufen am 27. Februar 2010.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: BMW E32 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien