Baar (Schwaben)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Baar (Schwaben)
Baar (Schwaben)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Baar (Schwaben) hervorgehoben
48.59305555555610.962777777778431Koordinaten: 48° 36′ N, 10° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-Friedberg
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Pöttmes
Höhe: 431 m ü. NHN
Fläche: 16,94 km²
Einwohner: 1130 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 67 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86674
Vorwahl: 08276
Kfz-Kennzeichen: AIC, FDB
Gemeindeschlüssel: 09 7 71 176
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Postweg 3
86674 Baar (Schwaben)
Webpräsenz: www.baar-schwaben.de
Bürgermeister: Leonhard Kandler (WGB)
Lage der Gemeinde Baar (Schwaben) im Landkreis Aichach-Friedberg
Baar (Schwaben) Pöttmes Todtenweis Aindling Petersdorf (Schwaben) Inchenhofen Kühbach Schiltberg Sielenbach Adelzhausen Eurasburg (Schwaben) Ried (bei Mering) Mering Merching Schmiechen Steindorf (Schwaben) Kissing Obergriesbach Hollenbach Rehling Affing Aichach Friedberg (Bayern) Dasing Augsburg Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Dachau Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Donau-Ries Landkreis Augsburg Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Donau-Ries Landkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Baar (Schwaben) ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Pöttmes. Durch die Gemeinde fließt die Kleine Paar.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Es existieren folgende Gemarkungen: Heimpersdorf, Oberbaar und Unterbaar. Weitere Ortsteile ist der Weiler Lechlingszell und die Einöden Oberperlmühle, Unterperlmühle und Dürnberg. Auf Baarer Gemeindegebiet, an der Straße nach Thierhaupten, liegt die kleine Wallfahrtskapelle Maria im Elend.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Unter- und Oberbaar zur neuen Gemeinde Baar (Schwaben) zusammengeschlossen. Auch die neue Gemeinde gehörte zum Landkreis Neuburg an der Donau und wurde am 1. Juli 1972 im Zuge der Kreisgebietsreform in Bayern dem Landkreis Augsburg-West (am 1. Mai 1973 Namensänderung in Landkreis Augsburg) zugeschlagen.[2] Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde nach Thierhaupten eingemeindet.[3] Der Kampf der Gemeindebewohner führte am 1. Januar 1994 zur Wiedererlangung der gemeindlichen Selbständigkeit.[4] Heimpersdorf wechselte am selben Tag von Thierhaupten zur neuen Gemeinde. Seitdem gehört Baar zur Verwaltungsgemeinschaft Pöttmes im Landkreis Aichach-Friedberg.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 1994 Leonhard Kandler (Wählergemeinschaft Baar).

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat setzt sich aus dem 1. Bürgermeister und zwölf Gemeinderäten zusammen.

Parteien 2014
Anteil Sitze
Gemeinschaftsliste aus SPD / Unabhängige Liste (ULB) und Wählergemeinschaft(WGB) 100 % 12

Wirtschaft[Bearbeiten]

Traditionsreichster Betrieb ist die Schlossbrauerei Unterbaar (seit 1608). Größere Arbeitgeber sind außerdem die Bärbel Drexel GmbH und Maschinenbau Angerer e. K.

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Durch einen silbernen Schrägwellenbalken geteilt von Schwarz und Blau. Oben ein rot gekrönter und rotbezungter goldener Löwenkopf, unten drei goldene Sterne.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kapelle Maria im Elend westlich von Baar
  • Zur Kapelle Maria im Elend finden seit dem 18. Jahrhundert regelmäßig Wallfahrten statt.
  • Schulhaus in Oberbaar[5]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Baar (Schwaben)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 532.
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 767.
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1994
  5. Schulhaus wird heuer 100 Jahre alt - (Aichacher Nachrichten vom 18. Juni 2013)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Baar (Schwaben) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien