Babacar N’Diaye

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Babacar N’Diaye
Spielerinformationen
Geburtstag 12. Mai 1973
Geburtsort ThièsSenegal
Größe 189 cm
Position Stürmer
Vereine in der Jugend
US Rail Thiès
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
0000–1994
1994–1995
1995–1996
1996–1997
1998–2000
2000–2001
2001–2003
2003
2003–2005
2005–2007
2007
2008
2008
2009
2009–2010
2010–2013
US Rail Thiès
1. FC Union Solingen
FC Wehr 1912
Wuppertaler SV
Hannover 96
Hannover 96 Amat.
Hannover 96
FC St. Pauli (Leihe)
LR Ahlen
SpVgg Unterhaching
FC Carl Zeiss Jena II
SC Verl
Türkiyemspor Berlin
SV Babelsberg 03
TSV Havelse
Preußen Münster



34 (14)
35 0(2)
32 (18)
22 0(8)
16 0(3)
54 (10)
56 0(6)
2 0(1)
14 0(5)
7 0(4)
12 0(4)
28 (27)
34 (12)
Nationalmannschaft
199?–1994 Senegal U-21 4 0(?)
Stationen als Trainer
2012– Preußen Münster (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 11. April 2014

Babacar „Baba" N’Diaye (* 12. Dezember 1973 in Thiès, Senegal) ist ein senegalesischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Der Stürmer begann seine Karriere im Senegal bei US Rail Thiès. Außerdem absolvierte er vier Nationalspiele für die U-21-Nationalmannschaft Senegals.[1]

Amateurvereine in Deutschland[Bearbeiten]

1994 wechselte er nach Deutschland, wo er zunächst für den 1. FC Union Solingen in der Oberliga Nordrhein spielte. Der Wechsel kam zustande, weil seine Heimatstadt Thiès eine Städtepartnerschaft mit Solingen unterhält. Im Amateurbereich spielte er außerdem für den FC Wehr 1912 und in der Regionalliga für den Wuppertaler SV.

Hannover 96[Bearbeiten]

1998 wechselte er zum damaligen Regionalligisten Hannover 96, mit dem er in die 2. Bundesliga aufstieg. Hier avancierte er sehr schnell zum Publikumsliebling. Nach drei Jahren in der zweiten Liga, in denen N’Diaye für Hannover 46 Spiele bestritten hatte (neun Tore), stieg er mit seiner Mannschaft in die Bundesliga auf. Wegen großer Konkurrenz im Angriff kam er in der Saison 2002/03 nur auf fünf Spiele (ein Tor gegen den 1. FC Nürnberg).

Leihe zum FC St. Pauli[Bearbeiten]

Anfang 2003 wechselte N’Diaye wieder zurück in die Zweitklassigkeit zum FC St. Pauli, bei dem er zwar Leistungsträger war, aber in die Regionalliga Nord abstieg.

LR Ahlen[Bearbeiten]

Babacar N’Diaye blieb in der 2. Liga, er wurde von LR Ahlen verpflichtet. Während seiner zwei Jahre bei den Münsterländern machte er sich als technisch guter Stürmer, der jedoch öfter Chancen auslässt, einen Namen. In 54 Spielen für Ahlen gelangen ihm zehn Tore.

Unterhaching[Bearbeiten]

Im Sommer 2005 wechselte er nach Unterhaching. Gleich in seinem ersten Zweitligaspiel für die SpVgg traf er gegen den SC Paderborn 07. Außerdem erzielte er in der 2. Runde des DFB-Pokals den Siegtreffer gegen den 1. FC Saarbrücken. Nachdem er zu Beginn der Saison Stammspieler gewesen war, kam er später meist nur noch als Einwechselspieler zum Einsatz und erzielte fünf Saisontore. In der folgenden Saison erzielte er in 24 Einsätzen einen Treffer und stieg mit der SpVgg aus der 2. Bundesliga ab.

Anfang Januar 2007 erhielt N’Diaye eine Anfrage des Gambischen Fußballverbandes für ein Länderspiel gegen Saudi-Arabien, lehnte diese jedoch ab.

Carl Zeiss Jena und SC Verl[Bearbeiten]

Für die Saison 2007/08 hatte N’Diaye zunächst keinen Verein gefunden, bevor er im Oktober 2007 beim Zweitligisten FC Carl Zeiss Jena unterschrieb. Obwohl eigentlich für die erste Mannschaft eingeplant, spielte er nur zweimal in der zweiten Mannschaft, für die er ein Tor erzielte. N'Diaye wurde von Trainer Henning Bürger aussortiert und wechselte während der Winterpause in die Regionalliga Nord zum SC Verl. Nach dem Ende der Saison 2007/08 wurde sein Vertrag bei den Verlern auf eigenen Wunsch nicht verlängert.

Türkiyemspor Berlin[Bearbeiten]

Nachdem N’Diaye zunächst keinen Verein gefunden und sich im VDV-Trainingscamp der vereinslosen Profis fit gehalten hatte, unterschrieb er im November 2008 beim Viertligisten Türkiyemspor Berlin und traf bei seinem Debüt gegen Sachsen Leipzig am 8. November zweimal zum 2:0-Sieg.[2] Am 12. Januar 2009 löste er seinen Vertrag bei Türkiyemspor auf.

SV Babelsberg[Bearbeiten]

Januar 2009 hatte er ein Engagement bis zum Saisonende beim Ligakonkurrenten SV Babelsberg 03.[3]

TSV Havelse[Bearbeiten]

In der Saison 2009/10 spielte Babacar N’Diaye bei dem niedersächsischen Oberligisten TSV Havelse. Er traf in 28 Spielen 27-mal für die Havelser und war damit entscheidend an deren Meisterschaft in der Oberliga Niedersachsen West beteiligt.

SC Preußen Münster[Bearbeiten]

Babacar N’Diaye erhielt für die Regionalliga-Saison 2010/11 bei Preußen Münster einen Einjahresvertrag. Dieser wurde im März 2011 um ein Jahr bis Sommer 2012 verlängert. 2012 wurde N’Diaye Assistenztrainer von Pawel Dotschew bei Preußen Münster und stand gleichzeitig noch als „Standby-Spieler“ bereit, ohne jedoch noch einmal in einem Punktspiel zum Einsatz zu kommen, ehe er seine aktive Laufbahn im Sommer 2013 endgültig beendete.[4] Im Mai 2014 verlängerte er seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2016.[5]

Erfolge[Bearbeiten]

  • Aufstieg in die 1. Bundesliga 2002
  • Aufstieg in die 2. Bundesliga 1998
  • Aufstieg in die 3. Liga 2011
  • Meisterschaft in der Regionalliga West 2011

Einsätze[Bearbeiten]

  • 1. Bundesliga: 5 Spiele, 1 Tor
  • 2. Bundesliga: 174 Spiele, 28 Tore

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.hannover96online.de/9798/spieler/portr30.htm
  2. lvz-online.de
  3. maerkischeallgemeine.de
  4. westline.de: Babacar N'Diaye in neuer Rolle beim SCP
  5. Babacar N'Diaye bleibt Co-Trainer der Preußen, Mitteilung auf der offiziellen Webseite von Preußen Münster vom 2. Mai 2014