Baby Boom – Eine schöne Bescherung

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Filmdaten
Deutscher Titel Baby Boom – Eine schöne Bescherung
Originaltitel Baby Boom
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1987
Länge 106 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Charles Shyer
Drehbuch Nancy Meyers,
Charles Shyer
Produktion Bruce A. Block,
Nancy Meyers
Musik Bill Conti
Kamera William A. Fraker
Schnitt Lynzee Klingman
Besetzung

Baby Boom – Eine schöne Bescherung (Originaltitel: Baby Boom) ist eine US-amerikanische Filmkomödie von Charles Shyer aus dem Jahr 1987.

Handlung[Bearbeiten]

J.C. Wiatt ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die mit ihrem Job buchstäblich verheiratet ist. Sie lebt mit dem Investmentbanker Steven in einer gemeinsamen Wohnung in New York. Gerade als sie zur Mitinhaberin ihrer Firma ernannt werden soll, wird ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt: Sie bekommt das Sorgerecht für die kleine Elisabeth Wiatt, der Tochter entfernter Verwandten, zugeteilt, die bei einem Unfall ums Leben gekommen sind.

Da sie absolut nichts mit einem Baby anfangen kann, versucht J.C., Elisabeth adoptieren zu lassen. Doch als die potenziellen Eltern das Baby mitnehmen möchten, entscheidet sie sich, Elisabeth doch zu behalten. Als ihr Freund Steven hiervon erfährt, verlässt er sie. Zudem vernachlässigt sie zunehmend ihren Job, sodass ein jüngerer Kollege ihr allmählich den Rang abläuft. Daraufhin entscheidet sich J.C., ihren Job zu kündigen. Sie kauft sich ein zweihundert Jahre altes Anwesen mit einigen Farmtieren, Grundstück und eigenem See in Vermont und zieht mit Elisabeth dorthin. J.C. stellt jedoch bereits kurz darauf fest, dass das Landleben sich schwieriger gestalten lässt, als sie es sich vorgestellt hat. So bedarf ihr neues Haus einige kostenintensive Reparaturen, die sie sich nicht leisten kann und sie vermisst letztlich auch die Großstadt und ihre Arbeit. Dies gipfelt in einem regelrechten Nervenzusammenbruch in dessen Folge sie den örtlichen Veterinär, Dr. Jeff Cooper, kennenlernt und dieser ein Auge auf sie wirft. Von allem und jedem genervt, widersetzt sie sich Jeffs Annäherungsversuchen und konzentriert sich nunmehr darauf, so schnell wie möglich wieder nach New York zurückzukehren. Doch die Chance, auf die schnelle einen Käufer für ihr Haus zu finden, stellt sich als beinahe unmöglich raus.

Um sich die Langeweile zu vertreiben, fängt J.C. an, hausgemachtes Apfelmus zu produzieren, das Elisabeth sehr gerne isst. Bald hat sie jedoch die Ware im Übermaß und fängt an, das Apfelmus unter der Marke „Country Baby“ im großen Stil zu verkaufen. „Country Baby“ wird zum absoluten Verkaufsschlager, sodass J.C. bald in Großproduktion gehen muss und ihr Unternehmen weiter wächst. Zwischenzeitlich gibt J.C. auch Jeffs Charme nach und verliebt sich in ihn.

Trotz des phänomenalen Erfolgs ihres kleinen Unternehmens, möchte J.C. immer noch zurück nach New York, weshalb ihr der Anruf ihres alten Chefs, Fritz, gerade recht kommt. Er will im Auftrag eines Kunden, „Food Chain“ (Lebensmittelkette), J.C.'s Unternehmen aufkaufen. Er unterbreitet ihr ein überaus lukratives Angebot, was sie einerseits zur Millionärin machen, andererseits zurück in ihr geliebtes Geschäftsleben bringen würde. Doch J.C. lehnt das Angebot ab, weil sie begreift, dass ihre Prioritäten sich nun geändert haben und sie ihr neues Leben mit Elisabeth in Vermont nicht aufgeben möchte.

Der Film endet damit, dass J.C. Jeff nach ihrer Rückkehr aus New York ihre Entscheidung mitteilt und sich mit ihm für den Abend verabredet. Als J.C. zuhause ankommt, spricht Elisabeth sie zum ersten Mal mit „Mama“ an.

Kritik[Bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei eine „nach simplen Mustern gestrickte seichte Komödie“, die Sympathien für ein „Familienidyll“ wecken wolle, in dem Frauen nicht berufstätig seien.[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Diane Keaton und der Film als Bester Film – Komödie oder Musical wurden im Jahr 1988 für den Golden Globe Award nominiert. Pam Dixon wurde 1988 für das Casting für den Artios der Casting Society of America nominiert.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde in New York City, in Los Angeles und in verschiedenen Orten von Vermont gedreht. [2] Er hatte seine Weltpremiere am 17. September 1987 auf dem Toronto Film Festival. [3] Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 26,7 Millionen US-Dollar ein. [4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Baby Boom – Eine schöne Bescherung im Lexikon des Internationalen Films
  2. Drehorte für Baby Boom
  3. Premierendaten für Baby Boom
  4. Box office / business für Baby Boom