Bachhagel
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Dillingen a.d.Donau | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Syrgenstein | |
| Höhe: | 471 m ü. NN | |
| Fläche: | 19,72 km² | |
| Einwohner: |
2257 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 114 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 89429 | |
| Vorwahl: | 09077 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DLG | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 73 112 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Ringstraße 35 89428 Syrgenstein |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Ingrid Krämmel (CSU) | |
| Lage der Gemeinde Bachhagel im Dillingen a.d.Donau | ||
Bachhagel ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Syrgenstein.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Bachhagel liegt im Bachtal, einem Ausläufer der Schwäbischen Alb.Durch den Ort fließt der in Staufen entspringende Zwergbach. Die Gemeinde ist Teil der Planungsregion Augsburg.
Ausdehnung des Gemeindegebietes [Bearbeiten]
Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Bachhagel, Burghagel und Oberbechingen.
Zur Gemeinde Bachhagel gehören unter anderem die Orte Bachhagel, Burghagel, Oberbechingen, Schäfhof und Stockhof.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Angrenzende Gemeinden sind die Stadt Giengen an der Brenz (Landkreis Heidenheim) und die Gemeinden Syrgenstein, Zöschingen, Dischingen (Landkreis Heidenheim), Wittislingen und Haunsheim.
Geschichte [Bearbeiten]
Die Herren von Hagel, die als Reichs-Ministerialen erstmals 1145 erwähnt sind, waren die ersten nachweisbaren Besitzer des Burg Hagel. Bachhagel wird erstmals 1269/71 als Hagel erwähnt und bedeutet Hügel oder Steinhaufen. Das benachbarte Pfarrdorf Burghagel trug ebenfalls den Namen Hagel. Zur Unterscheidung nannte sich der am Bach gelegene Ort Bachhagel, der bei der Burg gelegene Burghagel. Burg Hagel wurde 1447 oder 1462 zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die Hofmark Oberbechingen war von 1581 bis 1622 im Besitz der Ulmer Patrizierfamilie Roth von Schreckenstein. Hans Caspar Roth von Schreckenstein erbaute hier 1584 das Schloss Oberbechingen. Das heutige Gemeindegebiet gehörte zum Herzogtum Neuburg-Sulzbach und dessen Gericht Höchstädt; seit 1777 war das Gebiet Teil des Kurfürstentums Bayern. 1818 entstanden mit dem Bayerischen Gemeindeedikt die Gemeinden Bachhagel, Burghagel und Oberbechingen.
Wappen [Bearbeiten]
Das 1988 verliehene Wappen zeigt nach der offiziellen Wappenbeschreibung eine „von Schwarz und Gold gespaltene, eingeschweifte Spitze, darin auf gesenktem blauen Wellenbalken eine silberne Burg mit Zinnenturm und roten Dächern, gespalten von Gold und Schwarz, vorne ein schräger schwarzer Sperrhaken, hinten ein steigendes, rotbewehrtes, silbernes Einhorn mit roter Mähne und rotem Schwanz.“
Der schwarze Sperrhaken stammt dabei aus dem Wappen der Herren von Hagel, die Burg im Wappen erinnert an die Burg Hagel. Das Einhorn war im ehemaligen Ortswappen von Oberbechingen zu finden und ist das Wappensymbol der Familie Roth von Schreckenstein.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Mai 1978 bise bis dahin selbständigen Gemeinden Burghagel und Oberbechingen eingegliedert.[2]
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
- 1961: 1544 Einwohner[2]
- 1970: 1564 Einwohner[2]
- 1987: 1788 Einwohner
- 2000: 2314 Einwohner
- 2011: 2257 Einwohner
Politik [Bearbeiten]
Der Gemeinderat hat 14 Mitglieder. Seit der Kommunalwahl 2008 verteilen sich die Sitze auf folgende Listen:
- Bürgerblock: 7 Sitze
- Wählergemeinschaft Burghagel: 2 Sitze
- SPD/Unabhängige Bürger: 2 Sitze
- Wählergemeinschaft Oberbechingen: 1 Sitz
- Bürgerblock Junge Bürger Oberbechingen: 2 Sitze
Bürgermeister von 1996 bis 2008 war Ludwig Seeger jun. (SPD/Unabhängige Bürger). Da die Wahlen am 2. März 2008 zu keinem Ergebnis führten, wurde am 16. März 2008 in einer Stichwahl Frau Ingrid Krämmel (CSU) als Nachfolgerin gewählt. Der Amtswechsel erfolgte wie bei Regelkommunalwahlen in Bayern üblich am 1. Mai 2008.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.039.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 149.000 €.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Bachhagel
- Katholische Friedhofskapelle St. Georg in Bachhagel
- Katholische Pfarrkirche St. Peter in Burghagel
- Katholische Pfarrkirche St. Michael in Oberbechingen
- Schloss Oberbechingen
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft [Bearbeiten]
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft zehn, im produzierenden Gewerbe 85 und im Bereich Handel und Verkehr 40 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 37 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 845. Im verarbeitenden Gewerbe gab es acht, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 38 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1233 ha, davon waren 937 ha Ackerfläche und 295 ha Dauergrünfläche.
Bildung [Bearbeiten]
- Kindergarten
- Bachtal-Volksschule (Grund- und Teilhauptschule) Syrgenstein-Bachhagel mit Schulgebäuden in Syrgenstein und Bachhagel
Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]
- Agreda Dirr (1880–1949), Taubstummenpädagogin aus Oberbechingen
- Ulrich Graf (1878–1950), nationalsozialistischer Politiker, Parteifunktionär und Mitglied in SA und SS
- Hubert Schonger (1897–1978), Filmregisseur und Filmproduzent.
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 770.
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