Backpapier

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Backpapier
Gebackene Fischstäbchen auf Blech mit Backpapier

Backpapier ist ein beschichtetes Papier, das in Backformen und auf Backblechen ausgelegt wird, um das Ankleben des Backgutes zu verhindern, wodurch das früher häufig benutzte Verfahren des Einfettens entfällt. Backpapier sollte im Normalfall nur bis zu einer Temperatur von 250 °C verwendet werden und nicht in Berührung mit Hitzequellen wie Grillstäben gelangen.

Anders als die Backpapiere der Vergangenheit, für die meist mit verschiedenen Fettarten beschichtetes Pergamentpapier verwendet wurde, lassen sich die heute bekannten Backpapiere grob in mehrere Klassen unterteilen:

  • die etwas teureren, dafür aber auch länger und bei höheren Temperaturen einsetzbaren silikonbeschichteten Backpapiere sowie
  • die billigeren Quilon-beschichteten Backpapiere, bei denen ein Komplex aus Chrom(III)salzen und Fettsäuren[1] für die Versiegelung der Papieroberfläche sorgt, jedoch aufgrund dieser Backpapierversiegelung, höchstens eine halbe Stunde bei max. 200° C eingesetzt werden sollten.
  • Backpapiere mit einer Beschichtung aus Fluorkohlenwasserstoffverbindungen (Perfluoroctansäure) sollten wegen der Bioakkumulation der Beschichtungsstoffe nicht mehr verwendet werden.

In Europa sind dabei heute überwiegend die silikonbeschichteten Varianten im Angebot.

Bekannte Backpapiermarken: Toppits, Albal, Serla Bake, Cuki.

Ähnliche Produkte[Bearbeiten]

  • Fettpapier – ist weniger hitzebeständig und wird zum Verpacken fetthaltiger Lebensmittel verwendet
  • Wachspapier – beschichtetes Papier zur Verpackung feuchteempfindlicher Gegenstände
  • Butterbrotpapier

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Quilon Products Datasheet (PDF; 591 kB), zuletzt abgerufen 24. Juni 2013.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Backpapier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien