Bad Bertrich

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
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Markierung
Deutschlandkarte, Position von Bad Bertrich hervorgehoben
Koordinaten: 50° 4′ N, 7° 2′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-Zell
Verbandsgemeinde: Ulmen
Höhe: 150 m ü. NN
Fläche: 8,71 km²
Einwohner: 945 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 108 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56864
Vorwahl: 02674
Kfz-Kennzeichen: COC
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 501
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 1
56766 Ulmen
Webpräsenz:
Ortsbürgermeister: Günter Eichberg

Bad Bertrich ist ein rheinland-pfälzisches Staatsbad und Kurort in der Eifel und gehört zum Landkreis Cochem-Zell. Die Ortsgemeinde ist Teil der Verbandsgemeinde Ulmen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

[Bearbeiten] Geographische Lage

Bad Bertrich liegt im Üßbachtal in der südlichen Eifel, nahe der Mosel.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Bad Bertrich um 1900
Bad Bertrich um 1900

Die Gemeinde Bad Bertrich besteht aus den Ortschaften Bad Bertrich und Kennfus.

[Bearbeiten] Geschichte

Schon unter den römischen Kaiser Valentinian und Gratian werden in "Bertriacum" prächtige Badegebäude erbaut. 1097 wird Bertriacum in einer Besitzurkunde Erzbischof Egilberts von Trier erstmals urkundlich erwähnt. 1476 wird kurtrierisches Staatsbad. Clemens Wenzeslaus von Sachsen, der letzte Kurfürst von Trier, ließ 1785 bis 1787 das Kurfürstliche Schlösschen erbauen und nutzte es als seine Sommer- und Jagdresidenz. Ab 1794 stand Bad Bertrich unter französischer Herrschaft. 1814 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet, Bad Bertrich wurde preußisches Staatsbad. Seit 1947 ist Bad Bertrich Teil des neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.

[Bearbeiten] Fußball-WM 2006

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 diente Bad Bertrich der Schweizer Nationalmannschaft als Trainingslager. Die Schweizer Mannschaft logierte im 5-Sterne-Hotel „Häcker´s Kurhotel Fürstenhof“. Möglich machte dies unter anderem Ortsbürgermeister Günter Eichberg, ehemals Präsident des FC Schalke 04.


[Bearbeiten] Kultur

Im Juni / Juli 2007 findet das neugegründete Festival 'Eifel-Kulturtage'in Bad Bertrich und im Kloster Himmerod statt. Geleitet wird die Veranstaltungsreihe mit über 90 Künstlern von Rainer Laupichler.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Heilquelle Bergquelle

Die Bergquelle ist eine äußerst stabile Heilquelle in Bezug auf Schüttung und Zusammensetzung der Inhaltsstoffe. Es ist eine Glaubersalztherme (Natrium-Sulfat-Hydrogenkarbonat-Therme).

[Bearbeiten] Literatur

  • Alfons Friderichs, Karl Josef Gilles: Bad Bertrich, Rheinische Kunststätten, Heft 184, 1976 und veränderte Aufklage Heft 184, 1981.

[Bearbeiten] Weblinks

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