Bad Bibra

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bad Bibra
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Bad Bibra hervorgehoben
Koordinaten: 51° 12′ N, 11° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Burgenlandkreis
Verwaltungsge-
meinschaft:
An der Finne
Höhe: 280 m ü. NN
Fläche: 22,00 km²
Einwohner: 2141 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 97 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06647
Vorwahl: 034465
Kfz-Kennzeichen: BLK
Gemeindeschlüssel: 15 0 84 015
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 2a
06647 Bad Bibra
Webpräsenz:
Bürgermeister: Thomas Tischner (CDU)

Bad Bibra ist eine Kleinstadt im Süden Sachsen-Anhalts und ein staatlich anerkannter Erholungsort. Die Stadt ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft An der Finne, der neben der Stadt Eckartsberga weitere 18 Gemeinden angehören.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

[Bearbeiten] Geographische Lage

Die Stadt liegt unweit der Landesgrenze zu Thüringen im Tal des Biberbachs, der 5 km weiter nordöstlich in die Unstrut fließt. Bad Bibra hat das Ziel, bis 2010 Kneippkurort zu werden.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind Altenroda im Norden, Saubach und Steinburg im Westen, Wischroda im Süden, sowie Klosterhäseler, Golzen und Thalwinkel im Osten.

[Bearbeiten] Gliederung

Die Stadt Bad Bibra besteht aus dem Verwaltungssitz Bad Bibra und den drei Ortsteilen Wallroda, Steinbach und Kalbitz.

[Bearbeiten] Geschichte

Zu Beginn des 9. Jahrhundert wird Bibra in einem Verzeichnis der Güter des vom Erzbischof Lullus († 786) von Mainz erbauten Klosters Hersfeld als Bibraho erstmals urkundlich erwähnt. Bibra, am Biberbache gelegen, verdankt diesem Bach seinen Namen.

Im 10. Jh. (nach 919) stand hier eine Burg des königlichen altsächsischen Geschlechtes der Liudolfinger. 963 stiftet Graf Billing auf dem kaiserlichen Fiskalgut Bibra ein Benediktiner Kloster. Um das Jahr 1107, vielleicht auch schon früher, trat an die Stelle des Benediktinerklosters in Bibra ein Augustiner Chorherrenstift. 1124 bekommt es die Marktrechte, 1550 wird der Ort nicht als Stadt, sondern als Fleck bezeichnet. Durch die Reformation wird das Kloster aufgelöst. 1657 fiel Bibra an das Herzogtum Sachsen-Weißenfels. In der Verantwortung der Herzöge wurde der Gesundbrunnen gefasst. Bibra entwickelte sich zum Modebad des Herzogtums. Der Ort unterstand dem Amt Eckartsberga. Bibra war die Wirkstätte des großen barocken Kantatendichters Erdmann Neumeister. Im 19. Jahrhundert blüht der Badetourismus erneut auf, seit 1925 darf der Ort sich Bad nennen.

[Bearbeiten] Politik

Der Stadtrat von Bad Bibra setzt sich aus 14 Mitgliedern zusammen:

(Stand: Kommunalwahlen am 13. Juni 2004)

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „Geteilt von Silber und Grün, oben eine wachsende grüne Tanne, unten einen goldbewährten silbernen Biber über blauem Boden.“

[Bearbeiten] Flagge

Die Flagge der Stadt Bad Bibra zeigt die Farben grün und silber.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Größter Arbeitgeber am Ort ist eine Molkerei.

[Bearbeiten] Verkehr

Von Westen her erreicht man Bad Bibra über die Bundesautobahn 4, Ausfahrt Mellingen und die B 87 sowie über die B 250, von Nordosten über die Bundesautobahn 9 und die B 176.

[Bearbeiten] Tourismus

Bad Bibra liegt in der Fremdenverkehrsregion Naturpark Saale-Unstrut-Triasland. Der Ort bietet Kremserfahrten, Orchideenwanderungen im Forst Bibra und zwei Viadukte im Wald, die zu der 1993 stillgelegten Eisenbahnverbindung Laucha-Lossa gehörten. Die Gesundheitslehre nach Sebastian Kneipp wird durch Führungen und ein Kneipp-Infomationszentrum vermittelt. Kneippsche Wasseranlagen sind vorhanden.

[Bearbeiten] Weblinks

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