Bad Girls

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Bad Girls (Begriffsklärung) aufgeführt.
Filmdaten
Deutscher Titel Bad Girls
Originaltitel Bad Girls
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1994
Länge 96 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Jonathan Kaplan
Drehbuch Ken Friedman
Yolande Turner
Albert S. Ruddy (Story)
Produktion Lynda Obst
Musik Jerry Goldsmith
Kamera Ralf D. Bode
Schnitt Jane Kurson
Besetzung

Bad Girls ist ein US-amerikanischer Spielfilm, ein Western, aus dem Jahr 1994. Der Regisseur war Jonathan Kaplan, das Drehbuch schrieben Ken Friedman und Yolande Turner. Die Hauptrollen spielten Madeleine Stowe, Mary Stuart Masterson, Andie MacDowell und Drew Barrymore.

Handlung[Bearbeiten]

Cody Zamora führt in Texas ein Bordell, in dem Anita Crown, Eileen Spenser und Lilly Laronette arbeiten. Eines Tages wird Anita von einem der Kunden verprügelt, Cody erschießt den Mann. Dafür soll sie am Galgen erhängt werden, ihre Freundinnen retten sie.

Die Frauen erfahren von Josh McCoy, dass die Witwe des erschossenen Mannes die Detektive der Pinkerton-Agentur engagierte, um sie zu finden. Auf der Flucht treffen sie einen charmanten junggeselligen Farmer, aber auch einen alten Bekannten von Cody, der sich als weniger charmant erweist: Kid Jarrett. Dieser raubt ihnen das wenige Geld, das sie gerade von einem Konto einer Bank abgehoben haben. Weil sie aber dringend Startkapital für einen neuen Anfang brauchen, überlegen sie, eine Sägemühle zu gründen. Doch die Frauen und ein Goldsucher namens McCoy kommen einem von Jarrett geplanten Raubüberfall auf einen Zugtransport der US Army in die Quere. Es stellt sich unter anderem heraus, dass Kid Jarretts Vater McCoys Familie auf dem Gewissen hat. Bei dem Überfall gelangen zwar ein erbeutetes Maschinengewehr und Jarretts Vater in die Hände der Frauen, doch auch Jarrett hat eine Geisel.

Kritiken[Bearbeiten]

Der Film erhielt gemischte Kritiken. Im Hamburger Abendblatt wurde er als glanzvoll fotografiert und temporeich bezeichnet, im TV Spielfilm als opulent gefilmt und rasant. Dem Film wurde vorgeworfen, dass das Bild der Frauen im Wilden Westen unrealistisch sei. Dem wurde z. B. entgegnet, dass der Film ja auch gar nicht als realistisches Historiendrama beabsichtigt war.

„Ein einfallslos inszenierter „Frauenwestern“. Schlichte Dramaturgie und mangelnde eigenständige Rolleninterpretation nehmen der Geschichte ihren Reiz.“

Lexikon des internationalen Films

Sonstiges[Bearbeiten]

Nach ursprünglichen Plänen sollte Tamra Davis Regie führen, die Produzenten haben erst inmitten der Vorbereitungen Davis entlassen und Kaplan beauftragt. Das Konzept des Drehbuches wurde ebenfalls stark verändert, die zuerst geplanten starken feministischen Akzente wurden abgemildert.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]