Bad Grund (Harz)
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| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Niedersachsen | ||
| Landkreis: | Osterode am Harz | ||
| Samtgemeinde: | Bad Grund (Harz) | ||
| Höhe: | 295 m ü. NN | ||
| Fläche: | 7,12 km² | ||
| Einwohner: | 2473 (31. Dez. 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 347 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 37539 | ||
| Vorwahl: | 05327 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | OHA | ||
| Gemeindeschlüssel: | 03 1 56 001
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| Adresse der Verbandsverwaltung: | An der Mühlenwiese 1 37539 Windhausen |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Manfred von Daak (SPD) | ||
Bad Grund (Harz) ist eine Bergstadt im westlichen Harz, Landkreis Osterode am Harz, Niedersachsen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Die Stadt liegt zwischen Osterode und Seesen im Oberharz. Sie ist Teil der gleichnamigen Samtgemeinde Bad Grund (Harz).
[Bearbeiten] Geschichte
Bad Grund (Harz) ist die älteste der sieben Oberharzer Bergstädte. Die Stadt wurde 1317 erstmals urkundlich als Forstort erwähnt. Um 1450 hatte sich die Siedlung bereits zum Berg- und Hüttenort des Eisenbergbaus entwickelt. Herzog Heinrich der jüngere verlieh dem Ort 1532 die Bergfreiheit. Das gewonnene Eisenerz wurde in anderen Orten, wie Gittelde, Laubhütte und Teichhütte geschmolzen. Im 18. Jahrhundert wurde der Tiefe Georgsstollen gegraben. Im 19. Jahrhundert ging die Bedeutung des Harzer Bergbaus zurück und in der Mitte des Jahrhunderts wurde Bad Grund zum Kurort. Bergbau wurde bis 1992er Jahre betrieben, zuletzt in der Grube "Hilfe Gottes". Gefördert wurden vor allem Blei und Zink, das geförderte Erz wurde in Bad Grund aufbereitet und zur Verhüttung u.a. nach Nordenham gebracht.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Stadtrat
Der Stadtrat aus Bad Grund setzt sich aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen, einschließlich des Bürgermeisters.
(Stand: Kommunalwahl am 10. September 2006)
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Museen
- Bergbau-Museum
- Uhren-Museum
[Bearbeiten] Musik
- regelmäßig Heimatabend (Harzer Folklore)
[Bearbeiten] Bauwerke
[Bearbeiten] Naturdenkmäler
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
Osterfeuer am Karsamstag, Teich in Flammen am Taubenborn, Walpurgisnacht-Feier am 30. April
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Bad Grund ist durch Erzbergbau und Kurbäder geprägt.
[Bearbeiten] Verkehr
Über die Landstraße 524 hat Bad Grund Anschluss an die Bundesstraße 243 nach Osterode am Harz und die Bundesstraße 242 nach Clausthal-Zellerfeld und Seesen und somit die Autobahn 7. Bad Grund ist mit Bussen des ÖPNV zu erreichen.
Bis 1971 hielten hier auch Züge der Kleinbahn Gittelde-Grund
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Carl Giesecke (1854–1938), Ingenieur und Industrieller
- Irmlind Berg (* 1941), bayerische Landtagsabgeordnete (SPD)
- Manfred Zach (* 1947), Schriftsteller
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Website der Samtgemeinde
- Samtgemeinde Bad Grund
- Offizielle Website Bad Grund Kur und Touristik
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