Bad Häring

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Bad Häring
Wappen von Bad Häring
Bad Häring (Österreich)
Bad Häring
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Kufstein
Kfz-Kennzeichen: KU
Fläche: 9,28 km²
Koordinaten: 47° 31′ N, 12° 7′ O47.512512.123611111111650Koordinaten: 47° 30′ 45″ N, 12° 7′ 25″ O
Höhe: 650 m ü. A.
Einwohner: 2.585 (1. Jän. 2014)
Postleitzahl: 6323
Vorwahl: 05332
Gemeindekennziffer: 7 05 03
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Obere Dorfstraße 7
6323 Bad Häring
Website: www.bad-haering.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Hermann Ritzer (SPÖ)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
9 SPÖ Bad Häring,
4 ÖVP Bad Häring,
1 Grüne Liste,
1 NZL - Namensliste Zehetner Lackstätter
Lage der Gemeinde Bad Häring im Bezirk Kufstein
Alpbach Angath Angerberg Bad Häring Brandenberg Breitenbach am Inn Brixlegg Ebbs Ellmau Erl Kirchbichl Kramsach Kufstein Kundl Langkampfen Mariastein Münster Niederndorf Niederndorferberg Radfeld Rattenberg Reith im Alpbachtal Rettenschöss Scheffau am Wilden Kaiser Schwoich Söll Thiersee Walchsee Wildschönau Wörgl Tirol (Bundesland)Lage der Gemeinde Bad Häring im Bezirk Kufstein (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Bad Häring ist eine Gemeinde mit 2585 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Kufstein in Tirol. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Kufstein.

Geografie[Bearbeiten]

Bad Häring liegt zwischen Wörgl und Kufstein, auf einem Hochplateau oberhalb des Inntales am Fuße des Pölven. Der Ortskern des ehemaligen Knappendorfs ist von mehreren Weilern umgeben.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Kirchbichl, Schwoich, Söll

Geschichte[Bearbeiten]

Zahlreiche prächtige Bauernhöfe zeugen von der agrarischen Tradition. Ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis 1954 wurde Braunkohle abgebaut. Seit 1854 wird Mergel und Kalkstein für die Zementherstellung an Steinbrüchen des Pölven gewonnen.

1951 wurde eine starke Schwefelquelle gefunden, die den Gesundheitstourismus förderte. Vor allem Erkrankungen und Beschwerden des Bewegungsapparates und rheumatische Erkrankungen der Gelenke und Gefäße sowie Wirbelsäulenschäden werden behandelt. Seit 1965 trägt Häring den Beinamen „Bad“.

Bad Häring ist seit 1996 der erste Tiroler „Bäderkurort“ (kein Luftkurort). Mit Bescheid des Amtes der Tiroler Landesregierung wurde die Gemeinde Bad Häring von der Tiroler Landesregierung als Kurort anerkannt. Als Name des Kurortes wurde „Bäderkurort (Schwefelheilbad)“ bestimmt. Neben den Bädern wird auch eine Kältetherapiekammer betrieben.[1]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1869 bis 1910

  • 1869: 0740
  • 1880: 1043
  • 1890: 1080
  • 1900: 1470
  • 1910: 1709

1923 bis 1961

  • 1923: 1772
  • 1934: 1774
  • 1939: 1656
  • 1951: 1814
  • 1961: 1807

1971 bis 2013

  • 1971: 1922
  • 1981: 2065
  • 1991: 2197
  • 2001: 2265
  • 2013: 2562[2]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Der Tourismus im zweisaisonalen Fremdenverkehrsort ist von wirtschaftlich erstrangiger Bedeutung.

Das Rehabilitationszentrum Häring der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt wurde 1973 eröffnet und zwischen 2005 und 2011 saniert und umgebaut.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Häring
  • Die Pfarrkirche St. Johann Baptist wurde 1397 erstmals urkundlich erwähnt, ist im Kern spätgotisch und wurde 1732 barockisiert.
  • Die Antoniuskapelle stammt aus dem Jahre 1708.

Die Gemeinde ist Mitglied im Klimabündnis Tirol.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten]

Panorama[Bearbeiten]

Panorama von Bad Häring, aufgenommen beim Fußballplatz

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bad Häring auf oesterreich-info.at abgerufen am 31. Mai 2010
  2. Statistik Austria, abgerufen am 22. Dezember 2013

Weblinks[Bearbeiten]