Bad Kleinen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Nordwestmecklenburg | |
| Amt: | Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen | |
| Höhe: | 55 m ü. NN | |
| Fläche: | 23,43 km² | |
| Einwohner: |
3.668 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 157 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 23996 | |
| Vorwahl: | 038423 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NWM | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 74 002 | |
| Gemeindegliederung: | 8 Ortsteile | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Am Wehberg 17 23972 Dorf Mecklenburg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hans Kreher (FDP) | |
| Lage der Gemeinde Bad Kleinen im Landkreis Nordwestmecklenburg | ||
Bad Kleinen (bis 1915: Kleinen) ist eine Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern am Nordufer des Schweriner Sees. Die Gemeinde wird vom Amt Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen mit Sitz in der Gemeinde Dorf Mecklenburg verwaltet.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Die Gemeinde Bad Kleinen liegt am Nordufer des Schweriner Sees, dem viertgrößten See Deutschlands, etwa auf halbem Wege zwischen der Landeshauptstadt Schwerin und der Hansestadt Wismar. Westlich von Bad Kleinen erhebt sich ein Endmoränenbogen entlang des Schweriner Sees, der den Seespiegel bis zu 40 m überragt. Über den Lostener See ist der Schweriner See durch den Wallensteingraben (der durch das Gemeindegebiet führt) mit der Wismarer Bucht verbunden.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Zu Bad Kleinen gehören die Ortsteile
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[Bearbeiten] Geschichte
Kleinen wurde im Jahr 1178 in einer Urkunde des Papstes Alexander III. das erste Mal erwähnt. Bedeutung erlangte der Ort als Eisenbahnknotenpunkt. Bereits 1848 bekam Kleinen einen Bahnanschluss. Der Arzt Dr. Armin Steyerthal eröffnete 1895 die Wasserheilanstalt am Schweriner See. 1915 bekam der Ort den Namenszusatz „Bad“ verliehen.
Am 27. Juni 1993 wurde bei einem Polizeieinsatz in Bad Kleinen versucht, die RAF-Mitglieder Birgit Hogefeld und Wolfgang Grams festzunehmen. Im Verlauf der Aktion kam es zu einem Schusswechsel, bei dem der GSG-9-Beamte Michael Newrzella und Wolfgang Grams tödlich getroffen wurden.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeindevertretung
Nach der Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 setzt sich die Gemeindevertretung aus folgenden Fraktionen zusammen:
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: „Geteilt durch einen Wellenschnitt; oben in Blau drei goldene Ähren balkenweise; unten in Gold ein grünes Flügelrad mit offenem Flug.“
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Zu den Sehenswürdigkeiten gehört der 1896 erbaute Eiertunnel, der die Bahnstrecken Schwerin-Bad Kleinen und Lübeck–Bad Kleinen unterquert, einen Zugang zum Ufer des Schweriner Sees herstellt und heute technisches Denkmal ist.
Aus dem 17. Jahrhundert gibt es eine sternförmige Wehranlage, die Schwedenschanze. Sie liegt nordöstlich des Ortes in der Nähe des Schweriner Sees.
[Bearbeiten] Verkehrsanbindung
Bad Kleinen liegt in Reichweite der Ostseeautobahn A 20 (Lübeck – Stettin) und des nördlichen Teilstückes der Bundesautobahn 14 (Dreieck Schwerin – Wismar, früher Bundesautobahn 241). Von Süden (aus Richtung Schwerin) und von Norden (aus Richtung Wismar) ist der Ort über die B 106 erreichbar.
Der Bahnhof Bad Kleinen (55 m ü.NN) ist seit Zeiten der Friedrich-Franz-Eisenbahn einer der wichtigsten Eisenbahnknoten Mecklenburgs. Hier kreuzen sich historisch gewachsen die Eisenbahnlinien von und nach Rostock (Bahnstrecke Hagenow–Rostock), Schwerin, Wismar (Bahnstrecke Ludwigslust–Wismar) und Lübeck (Lübeck-Kleinener Eisenbahn), die Strecken nach Wismar, Rostock und Schwerin sind elektrifiziert. Die Bedeutung der Eisenbahn (z.B. mit Bahnbetriebswerk und anderen Dienststellen) als kommunaler Arbeitgeber ist noch heute ersichtlich am ausgedehnten Bahngelände und dem einst repräsentativen Empfangsgebäude mit großem Wartesaal. Das Ortswappen enthält das Flügelrad, ein Symbol für die Eisenbahn.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Till Lindemann (Sänger und Textdichter der Band Rammstein) wuchs im Ortsteil Wendisch Rambow auf
- Gottlob Frege (Mathematiker, Logiker und Philosoph) verstarb 1925 in Bad Kleinen
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur über Bad Kleinen in der Landesbibliographie MV
- Bad Kleinen auf der Homepage des Amtes Dorf Mecklenburg–Bad Kleinen
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Mecklenburg-Vorpommern Statistisches Amt – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2010 (PDF; 522 kB) (Hilfe dazu)
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