Bad Lippspringe

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bad Lippspringe
Bad Lippspringe
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bad Lippspringe hervorgehoben
51.7825055555568.8186222222222140Koordinaten: 51° 47′ N, 8° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Kreis: Paderborn
Höhe: 140 m ü. NHN
Fläche: 51,01 km²
Einwohner: 15.091 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 296 Einwohner je km²
Postleitzahl: 33175
Vorwahl: 05252
Kfz-Kennzeichen: PB
Gemeindeschlüssel: 05 7 74 008
Adresse der
Stadtverwaltung:
Friedrich-Wilh.-Weber-Platz 1
33175 Bad Lippspringe
Webpräsenz: www.bad-lippspringe.de
Bürgermeister: Andreas Bee (parteilos)
Lage der Stadt Bad Lippspringe im Kreis Paderborn
Hessen Hochsauerlandkreis Kreis Gütersloh Kreis Höxter Kreis Lippe Kreis Soest Altenbeken Bad Lippspringe Bad Wünnenberg Borchen Büren (Westfalen) Delbrück Hövelhof Lichtenau (Westfalen) Paderborn SalzkottenKarte
Über dieses Bild

Der heilklimatische Kurort Bad Lippspringe ist eine kreisangehörige Stadt im Nordosten des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und liegt am Rande des Teutoburger Waldes im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge. Das etwas mehr als 15.000 Einwohner zählende ostwestfälische Heilbad gehört dem Kreis Paderborn an und liegt etwa 8 Kilometer nordöstlich von Paderborn. Das an der namensgebenden Lippequelle entstandene Lippspringe wurde im Jahre 780 erstmals erwähnt.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Bad Lippspringe liegt am Rande des Teutoburger Waldes im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge und ist Heilbad sowie heilklimatischer Kurort. In Bad Lippspringe befinden sich die Karstquellen von Lippe und Jordan, der aber noch im Stadtgebiet in die Lippe mündet. Außerdem gibt es vier Heilquellen (Martinus-Quelle, Alte Arminiusquelle, Neue Arminiusquelle und Liborius-Quelle), die öffentlich zugänglich sind. Große Teile des nördlich von Bad Lippspringe gelegenen Naturschutzgebietes und Truppenübungsplatzes Senne gehören zum Stadtgebiet.[2]

Der niedrigste Punkt des Stadtgebiets liegt auf 140 m, der höchste auf 334 m.

Geologie[Bearbeiten]

Geothermische Ergiebigkeit im Stadtgebiet
Die Arminiusquelle am Rande vom Arminiuspark
Die Jordanquelle

Der oberflächennahe Untergrund besteht im Bereich von Bad Lippspringe vorwiegend aus tektonisch wenig gestörten Mergelkalksteinen der Oberkreide. Diese sind leicht zum Inneren des Münsterländer Beckens geneigt, an dessen Ostrand sich das Stadtgebiet befindet. Mit zunehmender Neigung werden diese Gesteine von geringfügig jüngeren Tonmergelsteinen des sogenannten Emscher-Mergels überdeckt. Beide Gesteine liegen über einem Sockel aus gefalteten Gesteinen aus Devon und Karbon.

Im zum Truppenübungsplatz Senne gehörenden nordwestlichen Flachlandsbereich besteht die Decke zumeist aus hauptsächlich sandigem Lockergestein des Eiszeitalters. Es stammt aus Sedimenten der Lippe, Beke und Strothe und auch Grundmoräne und Schmelzwassersanden.

Die Grundwasserstruktur im Stadtgebiet ist reich diversifiziert. Das oberste Stockwerk, genutzt für Einzelversorgungen, wird aus Schmelzwassersanden des Eiszeitalters und Flusssanden und -kiesen der Lippe und Strothe gebildet. Die nächsttiefere Schicht ist ein gut durchlässiger Karstgrundwasserleiter. Das von Südosten anfließende Karstgrundwasser tritt in der Lippe, Jordan-, Beispring- und Thunequelle wieder an die Oberfläche. Es ist jedoch infolge Speisung aus Oberflächenwasser und hoher unterirdischer Fließgeschwindigkeiten verschmutzungsgefährdet. So förderte das städtische Wasserwerk bis 1978 auf dem Marktplatz Trinkwasser aus dem offenen Karst, danach erfolgte wegen hygienischer Probleme ein Anschluss an das Paderborner Wasserwerk.

Das tiefste Grundwasserstockwerk besteht aus Mergel- und Sandsteinen der Unterkreide und enthält stark mineralisiertes Sulfatwasser. Es tritt in mehreren Quellen (Arminiusquelle, Liborius-Quelle, Martinus-Quelle) zutage und wird im Rahmen von Kuranwendungen balneologisch als Heilwasser genutzt, im Fall der Arminiusquelle bereits seit 1832.

Im Stadtgebiet werden Sand und vereinzelt auch Kies des Quartärs zur Nutzung als Schüttgut und Bausand und auch zur Herstellung von Kalksandsteinen abgebaut. Ebenfalls aus dem Quartär stammender Ton und Schluff wurden früher als Rohstoff für die Ziegelherstellung genutzt.

Im westlichen Flachlandgebiet hat sich großflächig saurer, nährstoffarmer Podsol gebildet, der im Untergrund zum Teil mit Ortstein durchsetzt ist. Auf den wenige hundert Jahre alten Dünensanden beginnt die Bodenentwicklung erst, es treten daher dürreempfindliche und nährstoffarme Regosole auf. In den Tälern herrschen Gley vor, die natürliche Grünlandstandorte sind. Pseudogleye haben sich auf dem Geschiebelehm der Grundmoräne entwickelt. Im Osten des Stadtgebiets, also auf der Egge und der Paderborner Hochfläche, sind die Mergelkalksteine der Oberkreide zu Braunerde verwittert. Mittelalterliche Rodungen führten dazu, dass der hier ehemals weitverbreitete Löss in die Täler abgespült wurde und sich dort zu Kolluvien formte[3].

Bad Lippspringe eignet sich in den besiedelten Gebieten eingeschränkt zur Nutzung von geothermischen Wärmequellen mittels Erdwärmesonden und zur Wärmegewinnung durch Wärmepumpen. Vereinzelte Standorte eignen sich nicht (vgl. dazu die nebenstehende Karte)[4].

Ausdehnung und Nutzung des Gemeindegebiets[Bearbeiten]

Die als „große Landgemeinde“ klassifizierte Gemeinde bedeckt eine Fläche von 50,99 km². Den größten Flächenanteil nehmen Wald- und Landwirtschaftsflächen mit zusammen ca. 72,6 % ein, Siedlungs- und Verkehrsfläche bedecken weitere rund 15,6 %. Bad Lippspringe hat einen namhaften Anteil an Heideland (etwa 10,77 %)[5]. Die größte Ausdehnung in Nordsüdrichtung ist ca. 10,6 km, in Ostwestrichtung ca. 14,2 km.

Fläche
nach Nutzungsart
Landwirt-
schaftsfläche
Wald-
fläche
Gebäude-, Frei-
und Betriebsfläche
Verkehrs-
fläche
Wasser-
fläche
Sport- und
Grünfläche
sonstige
Nutzung
Fläche in km² 17,31 19,72 3,60 2,88 0,50 1,45 5,51
Anteil an Gesamtfläche 33,95 % 38,68 % 7,06 % 5,65 % 0,98 % 2,84 % 10,81 %

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Im Norden grenzt Bad Lippspringe an die Gemeinde Schlangen und die Stadt Horn-Bad Meinberg, die beide dem Kreis Lippe angehören. Östlich liegt die Gemeinde Altenbeken, im Südwesten die Kreisstadt Paderborn sowie westlich die Gemeinde Hövelhof. Die drei Orte gehören zum Kreis Paderborn.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Weder die Hauptsatzung noch die Bevölkerung von Bad Lippspringe unterscheidet Ortsteile oder Ortschaften.

Klima[Bearbeiten]

Bad Lippspringe gehört der gemäßigten Klimazone Mitteleuropas an und liegt im Bereich des subatlantischen Seeklimas. Die Winter sind unter atlantischem Einfluss meist mild und die Sommer mäßig warm. Die Jahresmitteltemperatur liegt bei ca. 8,5–9 °C.

Durch die Lage im subatlantischen Seeklima herrscht ganzjährig ein humides Klima mit relativ gleich verteilten Niederschlägen vor. Insgesamt fallen an der Messstation Schieder im langjährigen Mittel 867 mm Niederschlag jährlich.

Niederschlagsdiagramm Bad Lippspringe
Klima Bad Lippspringe (157 m)
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Temperatur (°C) 0,9 1,6 4,3 7,9 12,4 15,3 16,8 16,7 13,8 10,1 5,2 2,3 Ø 9
Niederschlag (mm) 79,6 55,4 70,5 66,6 78,2 89,7 88,6 82,9 70,4 59,5 79,4 92,8 Σ 913,6
Sonnenstunden (h/d) 1,4 2,6 3,3 4,9 6,3 6,2 5,9 5,9 4,3 3,5 1,7 1,2 Ø 3,9
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
79,6
55,4
70,5
66,6
78,2
89,7
88,6
82,9
70,4
59,5
79,4
92,8
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: Deutscher Wetterdienst[6]

Zum Klima in der Region Ostwestfalen-Lippe, zu der die Stadt gehört, siehe auch den Artikel Klima in Ostwestfalen-Lippe.

Geschichte[Bearbeiten]

Hauptstädte und Städte des Fürstbistums Paderborn bis 1802/03 (Stand 1789):
Paderborn, Warburg, Brakel, Borgentreich | Beverungen, Borgholz, Bredenborn, Büren, Driburg, Dringenberg, Gehrden, Calenberg, Kleinenberg, Lichtenau, Lippspringe, Lügde, Nieheim, Peckelsheim, Salzkotten, Steinheim, Vörden, Willebadessen, Wünnenberg
Landadelssitze im Hochstift Paderborn um 1665:

Boke, Bökendorf, Borgentreich, Borgholz, Borlinghausen, Breitenhaupt, Brenken, Bühne, Dalheim, Daseburg, Dedinghausen, Desenberg, Dinkelburg, Eichholz, Eissen, Engar, Erpentrup, Essentho, Fürstenberg, Grevenburg, Hainholz, Helmern, Herbram, Herstelle, Himmighausen, Hinnenburg, Husen, Lichtenau, Liebenau, Lippspringe, Löwendorf, Lügde, Menne, Merlsheim, Natzungen, Niesen, Nordborchen, Peckelsheim, Pömbsen, Rheder, Riepen, Ringelstein, Salzkotten, Schweckhausen, Steinheim, Sudheim, Thienhausen, Thüle, Verne, Vinsebeck, Volbrexen, Wandschicht, Welda, Westheim, Wewer, Wintrup, Würgassen.

Lippequelle und Trinkhalle 1910 (Ansichtskarte)

Bad Lippspringe gehörte seit der Gründung zur weltlichen Herrschaft des deutschen Bistums Paderborn, ursprünglich im Herzogtum Sachsen. Ab dem 14. Jahrhundert bildete sich das Territorium Fürstbistum Paderborn (Hochstift) im Heiligen Römischen Reich, ab dem 16. Jahrhundert dem niederrheinisch-westfälischen Reichskreis zugehörig. 1802/03 wurde das Hochstift vom Königreich Preußen besetzt. In napoleonischer Zeit lag der Ort auf dem Gebiet des Königreiches Westphalen. Seit 1815 gehörte Bad Lippspringe zum Königreich Preußen. 1945 bis 1949 war es Teil der britischen Besatzungszone, seit 1946 des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.

Im Jahre 780 wurde der Ort erstmals erwähnt. Karl der Große bezeichnet ihn als „Lippiogyspringiae“ und hielt hier während des sächsisch-fränkischen Krieges (772 bis 804) drei Reichsversammlungen in den Jahren 776, 780 und 782 ab. Auf der Reichsversammlung von 782 wurde unter anderem die fränkische Grafschaftsverfassung in Sachsen eingeführt.

1235 wurde die Familie „von Lippspringe“ erstmals erwähnt. Im Jahre 1312 errichtete das Paderborner Domkapitel die Burg Lippspringe an der Lippequelle. Im Umkreis der Burg siedelten sich Bauern und Handwerker aus der Umgebung an. Das Domkapitel erhob 1445 die inzwischen befestigte Siedlung Lippspringe zur Stadt. Nach zahlreichen Fehden und dadurch entstandenen Beschädigungen wurde die Burg 1482 renoviert und neu befestigt, ebenso 1665 nach schweren Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648). Durch den siebenjährigen Krieg (1756 bis 1763) wurde die Burg erneut schwer beschädigt, sodass 1785 das letzte noch bewohnte Gebäude der Burg aufgegeben werden musste. Heute ist sie nur noch eine Ruine.

1801 erhielt Frankreich im Frieden von Lunéville die linksrheinischen deutschen Gebiete. Preußen wurde für seine dortigen Besitzungen u. a. mit dem Fürstbistum Paderborn entschädigt. Das Domkapitel verlor auch seinen Besitz in Lippspringe, der zunächst unter die preußische Domänenverwaltung kam und später an Privatleute verkauft wurde.

Im Jahre 1832 wurde durch Zufall die Arminius-Quelle als erste Heilquelle entdeckt. Sie galt bis dahin irrtümlich als Nebenquelle der Lippe.

Lippspringe verlor 1843, wie alle preußischen Orte mit weniger als 2.500 Einwohnern, seine Stadtrechte.

Im Jahre 1913 bekommt der Ort die amtliche Bezeichnung „Bad Lippspringe“ verliehen und 1921 erlangt er wieder die Stadtrechte.[7] 1962 wurde im Kurwald die Martinus-Quelle erbohrt. Sie versorgt heute das Thermal-Freibad, die Westfalen-Therme, das Hallenbad, das Therapiezentrum Martinus-Quelle mit dem Bewegungsbad und die Trinkhalle im Kaiser-Karls-Park. Nach dem neuen Kurorte-Gesetz des Landes Nordrhein-Westfalen wurde Bad Lippspringe 1975 „Staatlich anerkanntes Heilbad“. Im Jahre 1980 erhielt der Ort die Anerkennung als „Heilklimatischer Kurort“.

Im Rahmen der Expo Initiative Ostwestfalen-Lippe wurden 2000 der Allergiepfad und der Kommunikationspark errichtet. Außerdem wurde die Nebelwiese am Jordan angelegt, um für Allergiepatienten ein Gebiet mit reduziertem Pollenflug zu schaffen.

Religionen[Bearbeiten]

Kath. Pfarrkirche St. Martin

Aufgrund seiner Zugehörigkeit zum ehemaligen Hochstift Paderborn ist die Bevölkerung in Bad Lippspringe traditionell überwiegend katholisch.

Eine evangelische, Paderborn zugeordnete Gemeinde wurde in Bad Lippspringe 1838 gegründet und ein erstes Presbyterium gewählt. Mit Spenden und 3100 Reichstalern aus der Staatskasse entstanden eine Schule und eine am 17. Juli 1846 eingeweihte Kirche, die 1859 einen Kirchturm erhielt. Ab 1850 gab es in der Stadt Hilfsprediger, 1864 wurde der erste Gemeindepfarrer eingeführt. Im selben Jahr musste die Kirche infolge Anwachsens der Gemeinde erweitert werden, ebenso nochmals 1900 infolge des zunehmenden Kurbetriebes.

Darüber hinaus gibt es in Bad Lippspringe die Christen-Gemeinde, eine freikirchlich evangelisch-reformierte Gemeinde.

Ein Indiz für die Verteilung der Religionen kann die konfessionelle Zugehörigkeit der Schüler in Bad Lippspringe sein. Demnach gaben im Schuljahr 2006/2007 29,7 % der Schüler evangelisch, 43,7 % katholisch und 12 % islamisch als Religionszugehörigkeit an. 6,9 % gaben eine andere Religionszugehörigkeit und 7,7 % keine Konfession an.[8]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

1885 wurde ein kleiner Teil (1871: 14 Einwohner) der Gemeinde Neuenbeken in die Stadt Bad Lippspringe eingemeindet.

Im Rahmen der nordrhein-westfälischen Gebietsreform wurde im Zuge der Umsetzung des „Gesetzes zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Sauerland/Paderborn (Sauerland/Paderborn-Gesetz)“ vom 5. November 1974 zum 1. Januar 1975 ein Gebietsaustausch zwischen der Stadt Bad Lippspringe und der Gemeinde Schlangen durchgeführt, von dem auch bewohnte Gebiete betroffen waren.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen der Stadt Bad Lippspringe nach dem jeweiligen Gebietsstand, der über den gesamten Zeitraum nahezu unverändert blieb. Bei den Zahlen handelt es sich von 1818 bis 1970 und für 1987 um Volkszählungsergebnisse[9][10][11][12] und ab 1975 um amtliche Fortschreibungen des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik[13]. Die Zahlen von 1975 bis 1985 sind geschätzte Werte, die Zahlen ab 1990 Fortschreibungen auf Basis der Ergebnisse der Volkszählung von 1987. Die Angaben beziehen sich ab 1871 sowie für 1946 auf die Ortsanwesende Bevölkerung, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und ab 1985 auf die Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung. Vor 1871 wurden die Einwohnerzahlen nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Bevölkerungsentwicklung in Bad Lippspringe von 1818 bis 2007 (jeweiliger Gebietsstand)
Jahr Einwohner
1818 (31. Dez.) 1.149
1831 (3. Dez.) 1.622
1837 (3. Dez.) 1.664
1843 (3. Dez.) 1.673
1849 (3. Dez.) 1.801
1852 (3. Dez.) 1.823
1858 (3. Dez.) 1.973
1867 (3. Dez.) 2.045
1871 (1. Dez.) 1.990
1885 (1. Dez.) 2.337
1895 (1. Dez.) 2.459
1905 (1. Dez.) 3.100
Jahr Einwohner
1925 (16. Juni) 4.894
1933 (16. Juni) 5.158
1939 (17. Mai) 5.604
1946 (29. Okt.) 8.538
1950 (13. Sep.) 8.253
1961 (6. Juni) 8.762
1970 (27. Mai) 9.751
1974 (30. Juni) 10.829
1975 (31. Dez.) 10.956
1980 (31. Dez.) 11.874
1985 (31. Dez.) 12.113
1987 (25. Mai) 11.891
Jahr Einwohner
1990 (31. Dez.) 12.860
1995 (31. Dez.) 14.566
2000 (31. Dez.) 14.885
2005 (31. Dez.) 15.292
2007 (31. Dez.) 15.256
2008 (31. Dez.) 15.126
2012 (31. Dez.) 15.091

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat hat derzeit 36 Sitze. Hinzu kommt der Bürgermeister als Ratsvorsitzender. Die folgende Tabelle zeigt die Kommunalwahlergebnisse seit 1975:

Sitzverteilung im Rat nach der Wahl 2009
Zum Vergleich: Sitzverteilung im Rat von 2004 bis 2009
Rathaus
[14][15] 2009 2004 1999 1994 1989 1984 1979 1975
Partei Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  %
CDU 11 31,11 17 51,25 16 50,27 18 52,66 18 52,52 16 47,49 19 56,42 20 59,17
FWG1 10 26,73
SPD 7 18,18 6 20,86 8 26,62 11 35,05 11 34,82 11 34,72 10 31,36 10 32,38
Grüne 4 10,16 4 12,28 4 11,10
FDP 3 9,62 5 15,62 4 12,01 4 12,29 4 12,66 6 17,80 4 12,22 3 8,45
Linke 1 4,18
Gesamt2 36 100 32 100 32 100 33 100 33 100 33 100 33 100 33 100
Wahlbeteiligung 56,20 54,58 61,63 81,09 66,87 69,44 74,56 89,37

1Freie Wählergemeinschaft Bad Lippspringe
2ohne Berücksichtigung von Rundungsdifferenzen

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1971 bis 1984: Josef Antpöhler (* 16. Juli 1927; † 19. November 2008) [16]
  • 1984 bis 1992: Elisabeth Winkler [17]
  • 1992 bis 1999 Martin Schulte (CDU)[18]
  • 1999 bis 2009: Willi Schmidt [19]

Bei der Bürgermeisterwahl am 30. August 2009 trat Schmidt nicht mehr an und der parteilose Einzelbewerber Andreas Bee wurde mit 67,74 % zum neuen Bürgermeister gewählt und trat sein Amt am 21. Oktober 2009 an.

Wappen und Flagge[Bearbeiten]

Blasonierung: Das Wappen der Stadt Bad Lippspringe zeigt drei silberne (weiße) Kreuze im roten Felde.
Flagge: Die Flagge der Stadt Bad Lippspringe zeigt die Farben rot-weiß längsgestreift und ist mit dem Wappen der Stadt versehen.

Die Gemeinde bekam um 1445 die Stadtrechte verliehen. Trotzdem ist erst 1623 ein Wappen bekannt. Dieses zeigte bereits drei Kreuze, die mutmaßlich dem Wappen von Paderborn entstammten. Im 18. Jahrhundert wechselten die Farben zu den heutigen. Das heutige Wappen wurde genehmigt, als die Stadt als Bad anerkannt wurde.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Bereits vor der Wiedervereinigung Deutschlands bestand die Städtefreundschaft zwischen Bad Lippspringe und Templin in Brandenburg. Am 1. September 1990 wurde die Urkunde über die Städtefreundschaft unterzeichnet.

Seit dem Bestehen der internationalen Städtepartnerschaft mit Droichead Nua (engl. Newbridge) im County Kildare, Irland, 1997 haben sich zwischenzeitlich mehr als 2500 Menschen aus den beiden Städten besucht. Für einen regen Austausch und den Erhalt der Partnerschaft sorgen die Partnerschaftsvereine.[20]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Lippequelle, rechts die Burg
„Odins Auge“, markantes Merkmal der Lippequelle

Theater und Kino[Bearbeiten]

Die Stadt verfügt über kein eigenes Theater. Das Kongresshaus in Trägerschaft der Stadt kann für Kulturveranstaltungen mit bis zu 620 Personen genutzt werden.

Die nächstgelegenen Spielhäuser sind das Theater Bielefeld und das Landestheater Detmold. Ab Ende 2010 / Anfang 2011 soll der Neubau des Theaters in Paderborn fertiggestellt sein, in dessen Einzugsbereich Bad Lippspringe liegt.

Seit Juni 2003 ist am Lippe-Institut - gegenüber der Lippequelle - das Odins-Filmtheater ansässig. Das Programm besteht aus aktuellen Spielfilmen.

Museen[Bearbeiten]

Der örtliche Heimatverein betreibt in Bad Lippspringe ein Heimatmuseum im Haus Hartmann. Hier werden vorrangig Exponate zur Ortsgeschichte und der örtlichen Landwirtschaft gezeigt. Das Museum ist in fünf Epochen gegliedert. Als sehenswert gilt ein Modell des Bad Lippspringer Rathauses von 1802 und ein Stadtmodell von 1600.

Musik[Bearbeiten]

Im Bereich der Chormusik gibt es Angebote für verschiedene Zielgruppen. Die Herren Vocalisten singen Stücke von den Comedian Harmonists, Volkslieder und Chorsätze der Romantik. Im Kinder- und Jugendchor Jungbrunnen singen und musizieren Jungen und Mädchen im Alter von drei bis 27 Jahren. Der Männerchor Harmonie wurde 1919 gegründet und besteht aus etwa 80 Sängern, deren Repertoire Volkslieder und moderne Chorsätze umfasst. Der Pastoralverbund Bad Lippspringe und Schlangen bietet einen Kinderchor, eine eigene Musikgruppe und die Schola Cantorum Lippiagyspringiae.

Der Kolping Musikverein hat etwa 60 Musiker und spielt Märsche und moderne Unterhaltungsmusik. Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr bildet Jugendliche und Erwachsene an Instrumenten aus. Sie spielen zu Festen und eigenen Konzerten. Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr besteht aus 40 Musikern.

Bauwerke[Bearbeiten]

Am Dedinghauser Weg 10 liegt das Gut Dedinghausen. Dieses wurde 1036 erstmals erwähnt. Einige Bauten stammen vom Anfang des 17. bis 19. Jahrhundert. Im Herrenhaus entstanden um 1600 zwei dekorierte Kaminwangen.

Der mächtige Wohnbau der Burg Lippspringe (Ruine) an den Lippequellen stammt wohl aus dem 13. oder 14. Jahrhundert. 1785 wurde die bereits verfallene Burg endgültig aufgegeben.

1696 gab es in Bad Lippspringe einen Bildstock mit einer Pietà. Später wurde um das Heiligenhäuschen die Lindenkapelle errichtet, deren Rückwand der Bildstock bildete.

Die Katholische Marienkapelle ist ein dreijochiger Saalbau von 1842.

An der Detmolder Straße entstand von 1845 bis 1846 die evangelische Pfarrkirche. Der Turm stammt von 1859, die Seitenschiffe wurden erst 1899-1900 angefügt. Im Jahre 2005 wurde die Kirche saniert und der Innenraum umgestaltet.

Die Katholische Pfarrkirche St. Martin ist eine neugotische Hallenkirche und wurde 1899/1900 errichtet. Der im Kern romanische Westturm ist mit einem Renaissanceportal versehen, über dem sich ein 1600 bezeichnetes Martinsrelief befindet. Die historistische Ausstattung ist nahezu vollständig erhalten.

Das sogenannte Prinzenpalais im Arminiuspark ist ein villenartiges klassizistisches Kurmittelhaus von 1853-54.

Sehenswert ist auch das denkmalgeschützte Brunnenhaus der Liborius-Heilquelle

Im Süden und Westen des Stadtkerns, im Bereich der Straße "An der Stadtmauer" sind noch längere Abschnitte der um 1380 errichteten Stadtmauer erhalten, die zum Teil in Häusern verbaut sind. Die Mauer war etwa 6 Meter hoch und wurde um 1800 größtenteils abgetragen. Im Südosten des Befestigung findet sich der Stumpf eines runden Mauerturmes, der von der Steinbekestraße aus zu sehen ist. In der Nordost-Ecke stand ein etwa 10 Meter hoher Turm, dessen Grundmauern zwischen 2006 und 2008 freigelegt und anschließend wieder aufgemauert wurden.

Im Kurwald liegt die Bruder-Klaus-Friedenskapelle, die dem Heiligen Niklaus von Flüe geweiht ist.

Parks[Bearbeiten]

In Bad Lippspringe gibt es vier ausgewiesene Parkanlagen. Dies sind der Arminius- und der Jordanpark, die direkt aneinander angrenzen und nur durch eine Straße getrennt sind. Sie sind öffentlich zugänglich und haben zusammen eine Größe von etwa 6,5 ha. Der an den Kurwald angrenzende Kaiser-Karls-Park, ein Kurpark mit Wasserfontänen, vielen Blumenbeeten und seltenen Bäumen, wurde ab 1951 angelegt, da Arminius- und Jordanpark als Kriegsfolge von den britischen Streitkräften beschlagnahmt worden waren. Die Anlage ist ebenfalls öffentlich zugänglich und ist rund vier ha groß. Größter Park ist mit ca. neun ha der Park am Auguste-Victoria-Stift. Auch dieser Klinikpark ist öffentlich zugänglich.[21]

Planetenweg[Bearbeiten]

Modell des Saturn in Bad Lippspringe

Im Arminiuspark in der Nähe vom Prinzenpalais beginnt mit dem Modell der Sonne ein 6 km langer Planetenweg im Maßstab 1:1 Mrd. für die Abstände und Größen der Himmelskörpermodelle, gefördert durch die Planetariumsgesellschaft Ostwestfalen-Lippe.

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

Über das Stadtgebiet erstrecken sich drei Naturschutzgebiete. Das größte unter ihnen ist das Gebiet Egge-Nord, welches mit seiner Erweiterung rund 765 ha umfasst. Weitere Schutzgebiete sind der Rosenberg mit etwa 26,8 ha und die Lippeniederung, die sich bis zum Paderborner Ortsteil Mastbruch auf etwa 159,3 ha erstreckt.

In Bad Lippspringe ist die Beispring-Quelle als jüngstes Naturdenkmal ausgewiesen. Weitere Denkmäler sind ein Feldahorn an der Kurparkstraße, eine Platane im Arminiuspark, die „Hermann-Löns-Eiche“ am Nordostrand des Kurwaldes, sowie je eine Sommerlinde an der Burgstraße und am Dammhof.

Sport[Bearbeiten]

Bahn 12 des Golfplatzes

Die beiden allgemeinen Sportvereine im Ort sind der BV Bad Lippspringe und der TV Jahn. Weitere Sportvereine bieten Darts, Golf, Gymnastik, Schach, Schießsport, Tennis, Tischtennis und Volleyball an. Ferner gibt es in Bad Lippspringe eine DLRG-Ortsgruppe, einen Schwimmverein, einen Reit- und Fahrverein sowie einen Automobilclub und einen Tanzsportclub.

Im Stadion am Kurwald gibt es einen Kunstrasenplatz und einen Rasenplatz. Hier finden die Fußballspiele des BVL statt. Weiterhin werden hier die leichtathletischen Disziplinen für das Sportabzeichen abgenommen. An der Schule im Bruch steht ein Kunstrasenplatz den Vereinen und der Öffentlichkeit zur Verfügung. Seit 2007 verfügt die Stadt über einen Bike-Parcours, der insbesondere für BMX-Räder eingerichtet wurde. Auf über 2500 m² gibt es drei Strecken in verschiedenen Schwierigkeitsstufen.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Am letzten Wochenende im Juli feiert Bad Lippspringe das Europafestival mit einer Innenstadtkirmes. Jedes Jahr wird ein Land der EU als Gastland und Schwerpunkt ausgewählt.

Das Stadtfest findet jährlich am zweiten Wochenende im Oktober statt. Auch hier wird eine Kirmes veranstaltet. Ferner werden die Parks in der Innenstadt beleuchtet.

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Die Wässer der Liborius-, der Arminius- und der Martinusquelle gelten als Heilwässer und sind frei entnehmbar. In der Kaiser-Karls-Trinkhalle wird darüber hinaus auch Heilwasser ausgeschenkt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Bundesstraße 1 tangiert die Stadt Bad Lippspringe im Nord-Westen. Durch den Ort verläuft die K38, die Marienloh mit Schlangen verbindet. Die A 33 ist mit der B 1 über die Anschlussstelle Paderborn-Elsen erreichbar.

Nächstgelegene Bahnhöfe sind die Fernbahnhöfe Paderborn Hbf (etwa 10 km entfernt) und Altenbeken (etwa 14 km entfernt) und der Regionalbahnhof Horn-Bad Meinberg an der Bahnstrecke Herford–Altenbeken (etwa 16 km entfernt). Zwischen 1906 und 1965 hatte die Stadt einen Stichanschluss an Paderborn. Die Gleise sind mittlerweile vollständig abgebaut und zum Teil zum Radweg umgewidmet.

Bad Lippspringe ist mit Regionalbussen der Linie 450 [22] Paderborn–Schlangen–Horn und der Linie S50 [23]Horn - Bad Lippspringe - Paderborn erreichbar. Nach Paderborn besteht werktags ein 20-Minuten-Takt, am Wochenende außer zu den Tagesrandzeiten ein Stundentakt. Die Stadt gehört zum Nahverkehrsverbund Paderborn-Höxter („Hochstift-Tarif“).

Der nächste Verkehrsflughafen ist der rund 30 km entfernte Flughafen Paderborn-Lippstadt. Für die Allgemeine Luftfahrt wird der Flugplatz Paderborn-Haxterberg genutzt, der ca. 15 km südwestlich von Bad-Lippspringe gelegen ist.

Direkt an die Stadt grenzt der Flugplatz Bad Lippspringe, der jedoch Teil des britischen Truppenübungsplatzes Sennelagers ist. Er ist somit nicht öffentlich zugänglich und wird derzeit von den britischen Truppen als Fallschirmsprungplatz genutzt. Bis 1955 war er auch der Heimatplatz der Luftsportgemeinschaft Paderborn, die dann zum damals noch existierenden Flugplatz Paderborn-Mönkeloh umzog. Danach wurde er ausschließlich von der Britischen Armee benutzt.

Medien[Bearbeiten]

In Bad Lippspringe erscheinen mit der Neuen Westfälischen und dem Westfälischen Volksblatt zwei Tageszeitungen. Zudem erscheint vierteljährlich im Hochstift Paderborn die Zeitschrift Die Warte für die Kreise Paderborn und Höxter, mit Beiträgen zur Regionalgeschichte, Literatur und Kunst. Hinzu kommen mit den [24] Bad Lippspringer Nachrichten sowie der Quelle-Zeitung zwei anzeigenfinanzierte Stadtmagazine.

Bad Lippspringe gehört zum Berichtsgebiet des Regionalstudios Bielefeld des WDR und von Radio Hochstift, das es in der Berichterstattung als Lokalradio mit abdeckt.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Die Westfalen-Therme bietet auf 18.000 m² verschieden Wasser- und Erlebniswelten. Ferner gibt es einen Saunabereich und mehrere Außenschwimmbecken. Die Therme wird von der 1962 erbohrten Martinus-Quelle versorgt.

Sowohl die Evangelische Gemeinde als auch die Katholische Gemeinden St. Marien und St. Martin betreiben eine jeweils öffentliche Bücherei.

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Lippspringe gliedert sich in sieben Abteilungen, darunter drei Löschzüge, eine Jugendfeuerwehr, die Ehrenabteilung sowie der Spielmannszug und der Musikzug. Ausgerüstet ist die Feuerwehr mit einem Einsatzleitwagen, zwei Löschgruppenfahrzeugen, einer Drehleiter, einem Tanklöschfahrzeug und einem Rüstwagen.

Bildung[Bearbeiten]

Die Gemeinde bietet zwei Grundschulen und jeweils eine Haupt-, Real- und Förderschule an. Im Jahr 2007 wurden an den Schulen der Gemeinde mit 91 Lehrkräften insgesamt 1492 Schüler unterrichtet, davon 40,6 % an den Grundschulen, 13,3 % an der Hauptschule, 42,4 % an der Realschule, sowie 3,7 % an der Förderschule[5].

Im Ort gibt es eine Zweigstelle für Erwachsenenbildung der Volkshochschule Paderborn. Die Medizinisches Zentrum Bad Lippspringe GmbH betreibt das Lippe-Institut, bestehend aus einer Fachschule für Logopädie, einer Fachschule für Physiotherapie und der Cecilienschule, eine Schule speziell für Kranke.

Die W&W Musikschule ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Privatmusikschulen. Sie bietet musikalische Früherziehung, das Erlernen von Instrumenten sowie Musiktheorie und Gesang- und Gehörbildung an.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Haupterwerbszweig der Stadt ist die Gesundheitsbranche. Sieben Kliniken mit unterschiedlichen Schwerpunkten haben sich zum Medizinischen Zentrum für Gesundheit (MZG) zusammengeschlossen. Die Privat-Klinik Waldfrieden bietet hauptsächlich Angebote für Senioren.

Ansonsten ist Bad Lippspringe mittelständisch geprägt mit einem ausgewogenen Branchen-Mix. Vorrangig finden sich Unternehmen im Einzelhandel, in der Gastronomie und im Übernachtungsgewerbe. Aber auch zahlreiche produzierende Gewerbe und Handwerksbetriebe sind hier ansässig.

In Bad Lippspringe geboren oder mit der Stadt verbunden[Bearbeiten]

Gedenkstein F.W. Weber

Literatur[Bearbeiten]

  •  Pavlicic, Michael: Geschichte der Stadt Bad Lippspringe. Bonifatius, Paderborn 1995, ISBN 978-3-87088-740-7.
  •  Lincke, Günther: Das kleine Buch von Bad Lippspringe. Selbstverlag der Kurverwaltung Bad Lippspringe, Bad Lippspringe 1970 (ASIN: B001Z4NRYG).
  •  Lincke, Dr. Günther: Stadt und Bad Lippspringe. Eine Plauderei zur Zwölfhundert-Jahr-Feier. Westfalen-Druckerei, 1979 (ASIN: B002B1IS0U).
  •  Eugen u.a. Giere, Regge, Elisabeth (Hrsg.): In L. nicht sehr amüsiert: Sittenbilder vom einstigen Kurleben in Bad Lippspringe. Regge, 1988, ISBN 978-3-9801523-1-0.
  •  Stadt Bad Lippspringe (Hrsg.): Ortsrechtliche Bestimmungen der Stadt Bad Lippspringe. Eigenverlag, 1969 (ASIN: B002B1G730).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bad Lippspringe – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Bad Lippspringe – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 31. Juli 2013. (Hilfe dazu)
  2. .Sennesperrzeiten
  3. Geologischer Dienst NRW: Geowissenschaftliche Gemeindebeschreibungen NRW. Bad Lippspringe
  4. Geologischer Dienst NRW: Erdwärme nutzen – Geothermiestudie liefert Planungsgrundlage (PDF; 369 kB)
  5. a b Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen: Kommunalprofil Bad Lippspringe
  6. Wetter und Klima - Deutscher Wetterdienst - Klimadaten
  7.  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 258.
  8. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik: Schüler an allgemein bildenden Schulen in NRW nach der Religionszugehörigkeit
  9. Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen: Gemeindestatistik des Landes Nordrhein-Westfalen: Bevölkerungsentwicklung 1816–1871. Düsseldorf 1966, S. 206
  10. Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen: Gemeindestatistik des Landes Nordrhein-Westfalen: Bevölkerungsentwicklung 1871–1961. Düsseldorf 1964, S. 420–421.
  11. Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen: Die Wohnbevölkerung in den Gemeinden Nordrhein-Westfalens 1970: Ergebnisse der Volkszählung am 27. Mai 1970. Düsseldorf 1972, S. 44.
  12. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen: Sonderreihe zur Volkszählung 1987 in Nordrhein-Westfalen, Band 1.1: Bevölkerung, Privathaushalte und Erwerbstätige. Düsseldorf 1989, S. 128.
  13. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen: Landesdatenbank Nordrhein-Westfalen
  14. Landesdatenbank NRW; Wahlergebnisse zum Gemeindecode 05774008
  15. Landesbetrieb Information und Technik NRW: Kommunalwahlen
  16.  Alt-Bürgermeister der Badestadt gestorben. In: Neue Westfälische, Paderborner Kreiszeitung. 20. November 2008, S. PA12.
  17. SPD Chronik berichtet von Rücktritt der Bürgermeisterin
  18. www.cdu-bl.de
  19. Webarchiv vom 27. August 2005 der eingelagerten Webseite: Ergebnisse der Kommunalwahl 1999: Bereits bei der Wahl am 12. September 1999 gewählt: Schmidt, Willi mit 56,4 Prozent der gültigen Stimmen
  20. Stadt Bad Lippspringe: Partnerschaften
  21. Kurparks in Bad Lippspringe. Abgerufen am 22. März 2014.
  22. http://www.nph.de/de-wAssets/docs/fahrplaene-pdf/bus/450.pdf
  23. http://www.nph.de/de-wAssets/docs/fahrplaene-pdf/bus/s50.pdf
  24. http://www.bad-lippspringer-nachrichten.de
  25. www.rfeith.de
  26. Hamburger Morgenpost vom 15. März 2008