Bad Neustadt an der Saale

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bad Neustadt a.d.Saale
Bad Neustadt an der Saale
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bad Neustadt a.d.Saale hervorgehoben
50.32194444444410.216111111111242Koordinaten: 50° 19′ N, 10° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-Grabfeld
Höhe: 242 m ü. NHN
Fläche: 36,79 km²
Einwohner: 15.137 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 411 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97616
Vorwahl: 09771
Kfz-Kennzeichen: NES, KÖN, MET
Gemeindeschlüssel: 09 6 73 114
Stadtgliederung: 11 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausgasse 2
97616 Bad Neustadt a. d. Saale
Webpräsenz: www.bad-neustadt.de
Bürgermeister: Bruno Altrichter (FWG)
Lage der Stadt Bad Neustadt a.d.Saale im Landkreis Rhön-Grabfeld
Fladungen Hausen (Rhön) Bundorfer Forst Burgwallbacher Forst Forst Schmalwasser-Nord Forst Schmalwasser-Süd Mellrichstadter Forst Steinacher Forst rechts der Saale Sulzfelder Forst Weigler Willmars Nordheim vor der Rhön Sondheim vor der Rhön Stockheim (Unterfranken) Mellrichstadt Mellrichstadt Ostheim vor der Rhön Oberelsbach Bischofsheim an der Rhön Bischofsheim an der Rhön Sandberg Schönau an der Brend Hohenroth Niederlauer Burglauer Strahlungen Salz (Unterfranken) Bastheim Oberstreu Unsleben Wollbach (Unterfranken) Bad Neustadt an der Saale Heustreu Hendungen Hollstadt Rödelmaier Wülfershausen an der Saale Höchheim Saal an der Saale Aubstadt Herbstadt Trappstadt Großeibstadt Großbardorf Sulzfeld (im Grabfeld) Bad Königshofen im Grabfeld Bad Königshofen im Grabfeld Sulzdorf an der Lederhecke Thüringen Landkreis Haßberge Landkreis Schweinfurt Hessen Landkreis Bad KissingenKarte
Über dieses Bild
Marktplatz mit Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt im Hintergrund

Bad Neustadt an der Saale (lokal: Neuschd) ist die Kreisstadt des unterfränkischen Landkreises Rhön-Grabfeld, etwa 62 km nordöstlich von Würzburg. Die Kurstadt liegt am Rande des Naturparks Bayerische Rhön am Zusammenfluss von Brend und Fränkischer Saale.

Geografie[Bearbeiten]

Geologie[Bearbeiten]

Der Untergrund der Neustädter Gegend wird von den Gesteinen des Oberen Buntsandsteins und des Unteren und Mittleren Muschelkalks gebildet. Unter einer rund 700 Meter starken Buntsandsteinschicht sind in die aus dem Erdaltertum stammende, rund 250 Meter starke Zechsteinschicht über dem kristallinen Grundgestein Salzlager in einer Mächtigkeit bis zu 125 Metern eingemengt. Deren Auswaschungen sorgten für das Entstehen der Beckenlandschaft am Ostrand der vulkanischen Rhön. Ihr sind auch die Heilquellen zu verdanken, die dort dem Boden entspringen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Salz, Hohenroth, Heustreu, Rödelmaier, Wollbach, Hollstadt, Unsleben, Schönau an der Brend, Niederlauer, Burglauer, Münnerstadt

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Bad Neustadt an der Saale gliedert sich in elf Stadtteile[2]:

Raumplanung[Bearbeiten]

Bad Neustadt bildet ein Mittelzentrum innerhalb der Region Main-Rhön, in der Schweinfurt als Oberzentrum ausgewiesen ist.

Klima[Bearbeiten]

Klimatisch gehört das Neustädter Becken in den Einflussbereich der mildkontinentalen Zone, denn es liegt im Wind- und Regenschatten der Rhön. Die mittlere Niederschlagsmenge pro Jahr liegt bei 631 Millimeter, die mittlere Jahrestemperatur bei 9,6 °C. Das Klima ist als reizschwach bis schonend bewertet.

Geschichte[Bearbeiten]

Bereits 741/742 wurde der eingemeindete Ort Brendlorenzen erstmals in einer Urkunde des neu gegründeten Bistums Würzburg erwähnt. Die dortige Martinskirche (später nach St. Johannes dem Täufer umbenannt) wurde als eine von 25 Eigenkirchen dem Bistum geschenkt. In der Gegend der Stadt errichtete 790 Karl der Große die Pfalz Salz, deren genaue Lage bis heute nicht geklärt werden konnte. Karl empfing hier 803 eine Gesandtschaft des byzantinischen Kaisers Nikephoros I. Mindestens zehn Aufenthalte karolingischer Herrscher und mindestens fünf der ersten sächsischen Herrscher in der Pfalz Salz sind sicher belegt.

Wann die neue Stadt auf dem Hügel am Zusammenfluss von Brend und Fränkischer Saale gegründet wurde, ist nicht bekannt. Grabungsfunde belegen jedoch, dass im 12./13. Jahrhundert eine hölzerne Stadtbefestigungsanlage die neue Siedlung umgab. Die danach errichtete mittelalterliche Stadtmauer aus Stein ist noch erhalten. Auf 1,5 Kilometer Länge umgibt sie in Herzform die Altstadt von Bad Neustadt. Der Ursprung der Herzform wird in einer romantischen Sage erklärt: Karl der Große soll, als er auf der Anhöhe der Salzburg stand und ins Tal blickte, zu seiner Ehefrau Fastrada gesagt haben: „Als Zeichen unserer Liebe will ich dort unten eine Stadt in Herzform errichten.“ Die Herzform wurde als Symbol allerdings erst ca. 700 Jahre nach Karl dem Großen gebräuchlich. Erstmals erwähnt wurde Neustadt als nova civitas in einer Urkunde des Bischofs von Würzburg aus dem Jahre 1232. In der Wegbeschreibung des Pilgers Abt Albert von Stade ist Neustadt 1236 als einer von 28 deutschen Etappenorten auf seinem Rückweg von Rom aufgeführt.

Das Oberamt Neustadt an der Saale des Hochstifts Würzburg wurde 1805 nach der Säkularisation Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 an das Königreich Bayern. Im Neustädter Zeitungskrieg zeigte die Stadt und die örtliche Zeitung 1869 eine ungewöhnlich solidarische Haltung gegenüber den jüdischen Mitbürgern.

Eingemeindungen und Einwohnerzahlen[Bearbeiten]

Das Logo für Öffentlichkeitsarbeit von Bad Neustadt

Bad Neustadt (15.353 Einwohner; Stand 30. November 2009) besteht aus den Stadtteilen

  • Altstadt und Östliche Außenstadt (1702 Einwohner)
  • Westliche Außenstadt (2500)
  • Gartenstadt (2202)

zusammen 6404 Einwohner. Zwischen 1934 und 1978 wurden folgende Orte eingemeindet:

Bauwerke[Bearbeiten]

Kirche Mariä Himmelfahrt[Bearbeiten]

Am Standort der heutigen Mariä Himmelfahrt-Kirche befand sich ein um 1050 und 1352 erweiterter gotischer Vorgängerbau. Die heutige Mariä Himmelfahrt-Kirche wurde ab dem Jahr 1798 von Hofarchitekt Andreas Gärtner nach Plänen von Alois Geigel erbaut. Nach mehreren Verzögerungen, u. a. wegen Geldmangels, waren die Bauarbeiten im Jahr 1834 vollendet. Nach dem Innenausbau durch den Weinbrenner-Schüler und Regierungsbaubeamten Johann Philipp Mattlener, zwischen 1834 und 1836, wurde die Kirche am 10. August 1836 von den Bischöfen von Fulda und Würzburg geweiht.

Weiteres[Bearbeiten]

  • Salzburg
Die Salzburg thront auf einer bewaldeten Höhe. Sie gehört zu den größten Ganerbenburgen Deutschlands. Sie wurde oft umgebaut (verschiedene Elemente der Romanik, Gotik und Renaissance zeugen davon), jedoch nie zerstört und ist noch in ihrer ganzen Gestalt erhalten. Allerdings sind die meisten der Ganerbensitze heute Ruinen.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Bad Neustadt an der Saale

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2014 Bad Neustadt an der Saale
Wahlbeteiligung: 48,73 %
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40
30
20
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43,05 %
27,06 %
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11,94 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 208
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+0,88 %p
+2,31 %p
+3,45 %p

Der Stadtrat besteht seit der Kommunalwahl am 16. März 2014 aus dem Ersten Bürgermeister und 24 ehrenamtlich gewählten Stadträten. Die Sitzverteilung gibt folgende Aufstellung wider:

Partei / Liste Sitze G/V
CSU 10 − 2
Freie Wählergemeinschaft 7 + 1
SPD 4 ± 0
Grüne 3 + 1

G/V: Gewinn oder Verlust gegenüber der Wahl 2008

Der Stadtrat hat folgende Ausschüsse gebildet:

  • Haupt- und Finanzausschuss
  • Bau- und Umweltausschuss
  • Werkausschuss
  • Rechnungsprüfungsausschuss

Die Stadtteile Dürrnhof, Lebenhan und Löhrieth haben einen Ortssprecher.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist seit dem 1. Mai 1996 Bruno Altrichter (Freie Wähler Gemeinschaft). Er wurde bei der Kommunalwahl 2014 mit 61,0 % der abgegebenen Stimmen im Amt bestätigt. Sein Vorgänger Josef Schlagbauer (CSU) hatte dieses Amt von 1984 bis 1996 inne.

Zweite Bürgermeisterin ist Rita Rösch Zeisner (SPD), Dritter Bürgermeister ist Karl Breitenbücher (Grüne).

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen mit den steil aufsteigenden Zinnenmauern und den drei Türmen zeigt die mittelalterliche Stadtbefestigung. Der Bischof mit dem aufrechten Schwert in der Rechten und dem Bischofsstab in der Linken stellt den würzburgischen Fürstbischof als Landesherrn dar.

Das älteste vollständig erhaltene Stadtsiegel stammt aus dem Jahr 1282.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Bad Neustadt unterhält Städtepartnerschaften mit

Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa
  • DeutschlandDeutschland OsterreichÖsterreich UngarnUngarn PolenPolen TschechienTschechien SlowakeiSlowakei NiederlandeNiederlande Außerdem ist Bad Neustadt Gründerin von Ein einzig Neustadt und Mitglied der daraus entstandenen internationalen Städtefreundschaft Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa mit 37 Mitgliedsstädten und -gemeinden aus sieben Staaten (Deutschland, Österreich, Ungarn, Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei und den Niederlanden; Stand: 1. April 2014). Bad Neustadt ist dabei das einzige Neustadt mit dem Zusatz Bad.
  • Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich FrankreichFrankreich TschechienTschechien Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mit Schulen aus den Partnerstädten Pershore, Falaise und Bílovec sowie mit der Rochester Adams High School in Rochester Hills, Michigan, finden regelmäßige Schüleraustausche statt.

Patenschaft[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

Der populärste Sport in Bad Neustadt ist der Fußball mit ehemals zwei Vereinen (Sportfreunde und VfL). Am 1. Juli 2008 fusionierten der VfL 1860 Bad Neustadt und die Sportfreunde Bad Neustadt zum VfL 1860 Sportfreunde Bad Neustadt. Darüber hinaus haben auch die meisten der Ortsteile eigene Fußballvereine (TSV Brendlorenzen, SV Herschfeld, DJK Mühlbach, DJK Lebenhan, DJK Löhrieth). Am erfolgreichsten ist Bad Neustadt jedoch im Handball. Der HSC Bad Neustadt spielte mehrere Jahre in der Regionalliga und gehört jetzt zur 3. Liga Ost.

Auch der Radsport hat in Bad Neustadt in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Einen Höhepunkt bildete die Deutschland Tour 2001, bei der eine Etappe nach Bad Neustadt führte. Auch 2006 führte eine Etappe durch Bad Neustadt. Auch die Bayern Rundfahrt macht in Bad Neustadt Halt. Im Jahr 2008 findet das Einzelzeitfahren statt. Ein jährliches Großereignis ist auch der Rhöner Kuppenritt, ein überregional bekanntes Volksradfahren mit verschiedenen Strecken zwischen 30 und 220 Kilometern. Unweit des Stadtgebietes befindet sich in Maria Bildhausen ein Golfplatz.

Bad Neustadt war zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 Gastgeber der Nationalmannschaft aus Anguilla. Die Mannschaft, die sich nicht für die Endrunde qualifiziert hatte, wurde als Zeichen der Gastfreundschaft innerhalb der FIFA-Familie eingeladen, da sie nach der offiziellen FIFA-Weltrangliste zum Zeitpunkt der Weltmeisterschaft die schlechteste Mannschaft war.

Seit Jahrzehnten ist auch der Flugsport in Bad Neustadt vertreten. Auf dem Grasberg bei Mühlbach/Salz ist der Aeroclub Bad Neustadt beheimatet. 1950 wurde der Verein am Fliegerstammtisch gegründet. Der jährliche Höhepunkt ist das Flugplatzfest an Pfingsten, eine Gemeinschaftsveranstaltung mit der Musikkapelle Mühlbach.

Bad Neustadt besitzt auch eine große Therme. Das Triamare ist eine Therme, ein Sport- und Freizeitbad mit einer großen Saunalandschaft.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Rhön-Klinikum AG ist durch verschiedene Spezialkliniken bundesweit bekannt. Im frühen 20. Jahrhundert siedelten sich verschiedene Unternehmen an, wobei die Firma Siemens zu den bekanntesten gehört. Bad Neustadt ist Haltebahnhof der Bahnstrecke Erfurt-Mellrichstadt-Schweinfurt. Anschluss an den Fernverkehr hat Bad Neustadt seit Dezember 2005 durch die Bundesautobahn 71, die nach ihrer endgültigen Fertigstellung von Sangerhausen über Erfurt nach Schweinfurt verläuft. Bad Neustadt hatte Ende der 1990er Jahre mit das höchste Einkommensteueraufkommen unter den deutschen Städten.

Industrie[Bearbeiten]

Das Industriegebiet aus der Luft.

Ansässige Industriefirmen sind:

  • Siemens mit nahezu 2300 Mitarbeitern und ca. 110 Auszubildenden; es werden vorwiegend Elektromotoren produziert.
  • Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH produziert hochwertige Staubsauger.
  • Preh mit etwa 1300 Mitarbeitern stellt Klimabedienteile und Fahrerassistenzsysteme, Sensorsysteme und Steuergeräte für die Automobilindustrie sowie im Produktbereich Preh Innovative Automation (PIA) leistungsfähige Montage- und Fertigungslinien her.
  • Kunert-Wellpappe produziert Industrieverpackungen für schwere und empfindliche Güter der Chemie-, Automobil-, Maschinen- und Elektroindustrie.
  • Jopp mit knapp 1800 Mitarbeitern ist Hersteller von Systemen und Komponenten für die Automobilindustrie und Lebensmitteltechnik.
  • Die Geis Group mit Stammsitz in Bad Neustadt ist ein Logistikdienstleister mit rund 4500 Mitarbeitern an europaweit 95 Standorten.

Verkehr[Bearbeiten]

Bad Neustadt ist über die Bundesautobahn 71 Erfurt–Schweinfurt (Anschlussstellen Bad Neustadt oder Münnerstadt) zu erreichen.

Ferner führen die Bundesstraße 279 (Fulda–Bad Neustadt–Bad KönigshofenBamberg) und die Bundesstraße 19 (MeiningenMellrichstadt–Bad Neustadt–Würzburg) durch das Stadtgebiet.

Der Bahnhof Bad Neustadt liegt an der Bahnstrecke Schweinfurt–Meiningen (siehe auch Mainfranken-Thüringen-Express und Unterfranken-Shuttle). Bis 1989 existierte außerdem eine Stichstrecke nach Bischofsheim.

Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen im Stadtgebiet die NESSI-Buslinien (NESSI 1–4), außerhalb davon mehrere Buslinien im Auftrag der Verkehrsgemeinschaft Rhön-Grabfeld (VRG) der Omnibusverkehr Franken GmbH (OVF).

Flugplatz[Bearbeiten]

Der Flugplatz (Sonderlandeplatz) Bad Neustadt hat eine 600 Meter lange Asphaltpiste. Diese dient in erster Linie zum Starten und Landen der Motor- und Segelflugzeuge des ansässigen Vereins Aeroclub Bad Neustadt sowie von Freiballons, Flugzeugen bis 2000 kg MPW und Hubschraubern bis 5700 kg MPW.

Medien[Bearbeiten]

Die beiden meist genutzten ansässigen Medien sind die beiden Tageszeitungen Rhön- und Saalepost sowie die Main-Post. Während die Main-Post allerdings einen nur knapp bemessenen Lokalteil Bad Neustadt und Umgebung widmet, ist die Rhön- und Saalepost auf die Lokalnachrichten für Bad Neustadt spezialisiert und dementsprechend umfangreicher in der Berichterstattung, besitzt aber keinen eigen produzierten überregionalen Teil, dieser wird vom Volksblatt aus Würzburg zugeliefert.

Der Sender Radio Primaton wird vom Fernmeldeturm auf dem Heidelberg bei Frickenhausen über die UKW-Frequenz 101,5 MHz mit 1 kW abgestrahlt.

Der Bildhäuser Hof in Bad Neustadt beherbergt das Bauamt, die Stadtbibliothek und das Stadtarchiv

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Sport- und Freizeitbad Triamare, Dreifachturnhalle Bürgermeister-Goebels-Halle, Stadtbücherei, Stadtarchiv, Kulturwerkstatt, Amtsgericht mit Zweigstelle in Mellrichstadt

Jüdischer Friedhof[Bearbeiten]

Auf dem jüdischen Friedhof in der Westlichen Außenstadt haben die ortsansässigen jüdischen Familien ihre Verstorbenen begraben, bis 1942 auch die letzten jüdischen Bewohner zur Vernichtung in der Shoa deportiert wurden. Eine Gedenktafel am Eingang erinnert an dieses Geschehen.[4]

Bildung[Bearbeiten]

Bad Neustadt ist Standort für insgesamt neun verschiedene Schulen:

Technologietransferzentrum Elektromobilität[Bearbeiten]

Im Zuge der Entwicklung der Modellstadt für Elektromobilität wurde Anfang 2012 besteht das Technologietransferzentrum Elektromobilität, kurz TTZ-EMO, in den Räumen der Jakob-Preh-Berufsschule. Das Zentrum ist eine Einrichtung der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, kurz FHWS. Studenten können am TZZ-EMO ihre Diplomarbeiten anfertigen oder Praxissemester belegen. [6]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die im Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bad Neustadt an der Saale – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Bad Neustadt – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111120/173512&attr=OBJ&val=1587
  3. a b c d e  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 428
  4. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 117
  5. Ihre Schüler beteiligten sich am Bau von mehreren Objekten im Nationaldenkmal Skulpturenpark Deutsche Einheit
  6. Informationen der FHWS und TZZ-EMO

Literatur[Bearbeiten]

  •  Otto Schnell: Die Gerichtsbarkeit im Salzgau und in dem aus einem Teile desselben errichteten Amte Neustadt a/S. Josef Mayer, Bad Neustadt a. d. S. 1880.
  •  Anton Memminger: Neustadt a. S., Bad Neuhaus und Salzburg. Gebrüder Memminger Verlag, Würzburg 1921.
  •  Alfons Maria Borst, Ernst Nittner: Kleiner Führer durch Bad Neustadt an der Saale und seine Geschichte. Bad Neustadt a. d. S. 1962.
  •  Heinrich Wagner: Neustadt a. d. Saale (= Historischer Atlas von Bayern. Teil: Franken. Reihe 1, H. 27). Kallmünz, Lassleben 1982, ISBN 3-7696-9929-7.
  •  Die Kunstdenkmäler von Bayern, Dritter Band: Unterfranken und Aschaffenburg; Band XXII, Bezirksamt Neustadt A.Saale. Verlag R. Oldenbourg, München 1922 (Nachdruck 1983), ISBN 3-486-50476-2.
  •  Ludwig Benkert: Bad Neustadt an der Saale. Sendner & Neubauer, Bad Neustadt a. d. S./Creußen 1985.
  •  Ihr Stadtmagazin. Bad Neustadt a. d. S. ab 2011.
  •  Lorenz Bauer: Archäologie in und um Bad Neustadt. Sendner & Neubauer, Bad Neustadt a. d. S./Creußen 2011.
  •  Thomas Künzl, Stefan Kritzer, Steffen Sauer, u. a.: Schätze, Schurken, Sensationen Geschichte und Geschichten aus 150 Jahren. Rhön- und Saalepost, Bad Neustadt an der Saale 2012, ISBN 978-3-939959-09-0.
  •  Stefan Kummer: Ein erhabenes Gebäude - Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Bad Neustadt an der Saale von Heinrich Alois Geigel. Sendner & Neubauer, Bad Neustadt an der Saale 2013, ISBN 978-3-944383-00-2.