Bad Salzdetfurth
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Hildesheim | |
| Höhe: | 118 m ü. NN | |
| Fläche: | 67,11 km² | |
| Einwohner: | 14.040 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 209 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 31162 | |
| Vorwahl: | 05063 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HI | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 2 54 005 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Oberstraße 6 31162 Bad Salzdetfurth |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Erich Schaper (SPD) | |
Bad Salzdetfurth ist eine Stadt (Kurort) im Landkreis Hildesheim in Niedersachsen (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Die Stadt liegt im Einzugsgebiet der Innerste. Durch die Kernstadt Bad Salzdetfurth fließt in nördlicher Richtung die Lamme, die sich durch das Tal zwischen dem Hildesheimer Wald im Westen und den Saubergen im Osten schlängelt und beim Ortsteil Groß Düngen in die Innerste mündet.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Bad Salzdetfurth grenzt im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordosten an Schellerten, Holle, Bockenem, Lamspringe, Sibbesse, Diekholzen und Hildesheim
[Bearbeiten] Geschichte
Salzdetfurth wurde 1194 erstmals als Detfurth urkundlich erwähnt. Bereits damals sollen Salzsieder ansässig gewesen sein. Der Salzabbau reicht somit lange zurück, wurde jedoch 1992 eingestellt.
Im Jahr 1665 gab es einen großen Brand, bei dem auch die St. Georgs-Kirche weitgehend zerstört wurde. 1667 wurde die neu Kirche mit einer neuen Glocke ausgestattet, die von Jobst Heinrich Lampen in Hildesheim gegossen wurde. Es ist heute die größte erhaltene Glocke dieses Glockengießers. Im Mai 2005 wurde ein Riss in der Glocke entdeckt, eine Sanierung soll die Barockglocke, die auch in den beiden Weltkriegen weder zerstört, noch eingeschmolzen wurde, erhalten.
Nahe der Ortschaft liegt Bodenburg, ein Ortsteil, der seinen Namen von der Bodenburg hat. Die Bodenburg soll von einem Grafen Bodo als Wasserburg unweit der Salzquellen von Salzdetfurth zu deren Schutz errichtet worden sein. Später war sie Sitz des Rittergeschlechts derer von Steinberg. Nach dem Aussterben der Familie gelangte sie in den Besitz der Freiherren von Cramm, deren Familienstammsitz die frühere Wasserburg und das spätere Schloss Oelber ist.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Bad Salzdetfurth liegt an der Bundesstraße 243. Nahe der Stadt verläuft die Bundesstraße 6. Bad Salzdetfurth liegt nahe der A 7 und der A 39. Innerhalb des Stadtgebiets an der Lammetalbahn liegen die Bahnhöfe Groß Düngen, Wesseln, Bad Salzdetfurth Solebad, Bad Salzdetfurth und Bodenburg, die durch die Eurobahn mit Hildesheim verbunden sind.
[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
In einem Technologiepark (TecCenter) konzentriert sich die Industrie auf dem ehemaligem Gelände der Firma FUBA Hans Kolbe & Co. mit Entwicklungs- und Produktionsstätten.
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
Die Stadt unterhält Partnerschaften zu Benicassim in Spanien, Bochnia in Polen, Yate in England und Kelbra in Sachsen-Anhalt.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die Stadt Bad Salzdetfurth besteht aus folgenden 13 Ortsteilen:
- Breinum
- Bad Salzdetfurth
- Detfurth
- Groß Düngen
- Klein Düngen
- Heinde
- Hockeln
- Lechstedt
- Listringen
- Östrum
- Bodenburg
- Wehrstedt
- Wesseln
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
Ulrike Rosenbach * 1943 ist eine deutsche Künstlerin und Kunstprofessorin.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
- Joseph Müller (1894-1944), Priester und Märtyrer, ab August 1943 Pfarrer der katholischen Pfarrgemeinde St. Cosmas und Damian im Ortsteil Groß Düngen, September 1944 von den Nationalsozialisten hingerichtet
[Bearbeiten] Besondere Ereignisse
Seit mehreren Jahren findet in Bad Salzdetfurth immer wieder das Altstadtfest statt. Vertreten sind auf diesem Fest, neben zahlreichen Buden, Imbissständen und Tanzparketts, auch viele Vereine aus dem Raum Bad Salzdetfurth.
Seit ein paar Jahren findet in Bad Salzdetfurth die Cross-Country Mountainbike Bundesliga statt.
[Bearbeiten] Siehe auch
- K+S AG, ehemals Salzdetfurth AG
[Bearbeiten] Literatur
- Reiner Jordan: Die Bedeutung der Tongrube Lechstedt bei Hildesheim für die Erforschung von Paläontologie/Biostratigraphie im höheren Dogger Nordwestdeutschlands - eine Chronik. In: Zum Ober-Bathonium (Mittlerer Jura) im Raum Hildesheim, Nordwestdeutschland - Mega- und Mikropaläontologie, Biostratigraphie. In: Geologisches Jahrbuch Reihe A Heft 121. Hannover 1990. Seite 309–323.
[Bearbeiten] Weblinks
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