Bad Schönborn

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bad Schönborn
Bad Schönborn
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bad Schönborn hervorgehoben
49.2111111111118.6611111111111131Koordinaten: 49° 13′ N, 8° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Karlsruhe
Höhe: 131 m ü. NHN
Fläche: 24,11 km²
Einwohner: 12.461 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 517 Einwohner je km²
Postleitzahl: 76669
Vorwahl: 07253
Kfz-Kennzeichen: KA
Gemeindeschlüssel: 08 2 15 100
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Friedrichstraße 67
76669 Bad Schönborn
Webpräsenz: www.bad-schoenborn.de
Bürgermeister: Klaus-Detlev Huge (SPD)
Lage der Gemeinde Bad Schönborn im Landkreis Karlsruhe
Karlsdorf-Neuthard Malsch (Landkreis Karlsruhe) Malsch (Landkreis Karlsruhe) Bretten Bruchsal Bruchsal Ettlingen Forst (Baden) Gondelsheim Hambrücken Kronau Kürnbach Marxzell Oberderdingen Östringen Philippsburg Sulzfeld (Baden) Ubstadt-Weiher Walzbachtal Weingarten (Baden) Zaisenhausen Karlsbad (Baden) Kraichtal Graben-Neudorf Bad Schönborn Pfinztal Eggenstein-Leopoldshafen Linkenheim-Hochstetten Waghäusel Oberhausen-Rheinhausen Rheinstetten Stutensee Waldbronn DettenheimKarte
Über dieses Bild

Bad Schönborn ist eine Gemeinde im Landkreis Karlsruhe in Baden-Württemberg (Deutschland).

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Der Kurort liegt in 105 bis 185 Meter Höhe am Ostrand des Oberrheingrabens und am Tor zum Kraichgauer Hügelland.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

St. Leon-Rot Malsch Rettigheim
Waghäusel, Kirrlach, Kronau Nachbargemeinden Östringen
Hambrücken Ubstadt-Weiher, Stettfeld Zeutern

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Bad Schönborn besteht heute aus den beiden alten, einzelnen Gemeinden Bad Langenbrücken und Bad Mingolsheim. Zum Ortsteil Bad Langenbrücken gehört neben dem Dorf die Lußhardtsiedlung. Zum Ortsteil Bad Mingolsheim gehört neben dem Dorf das Gehöft Bruchhöfe, die Orte Kislau und Waldhaus und das Haus Sägewerk Bender. Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Bad Langenbrücken liegt die Wüstung Kenel.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Namensgeber: Damian Hugo von Schönborn
Die Verbindungsstraße zwischen Bad Mingolsheim und Bad Langenbrücken trägt den Namen Schönborn-Allee.

Bad Schönborn entstand am 1. Januar 1971 im Zuge der baden-württembergischen Gemeindereform aus den beiden Gemeinden Bad Langenbrücken und Bad Mingolsheim. Die neue Gemeinde hieß zunächst Bad Mingolsheim-Langenbrücken und wurde erst am 7. August 1972 in Bad Schönborn umbenannt. Der Name Bad Schönborn geht auf Damian Hugo von Schönborn, Fürstbischof von Speyer (1719–1743) zurück, der das Schloss Kislau in Bad Mingolsheim umfassend neu gestaltete. Bis zur Kreisreform am 1. Januar 1973 gehörte Bad Schönborn zum Landkreis Bruchsal.

Ortsteile[Bearbeiten]

Bad Mingolsheim[Bearbeiten]

Wappen Bad Mingolfsheim.png
Nasenschild im historischen Ortskern

Mingolsheim wurde erstmals 773 im Lorscher Codex erwähnt. 1353 geriet es unter die Herrschaft des Bischofs von Speyer (Gerhard von Ehrenberg). 1622 fand hier im Dreißigjährigen Krieg die Schlacht am Ohrenberg zwischen Graf Mansfeld und Tilly statt. Bereits 1825 war man bei der Suche nach Trinkwasser mit der ersten Bohrung in 30 Meter Tiefe auf eine Schwefelquelle gestoßen. 1835 bis 1846 wurde die erste Kuranstalt in Betrieb genommen, welche sich aber nicht weiter halten konnte. 1905 wurde erneut von privater Seite durch Otto Sebastian Weickgenannt nach Erbohrung einer zweiten Quelle auf seinem Grundstück ein Anfang gemacht. Diese nahm er unter „Schwefelbad Mingolsheim“ in Betrieb und gründete schliesslich am 3. März 1920 die Firma Schwefelbad Mingolsheim GmbH[3]. Heute besteht die Anstalt als St. Rochus Klinik weiter fort. Seit dem 30. Juni 1964 führte die Gemeinde den Namenszusatz „Bad“. Im Mai 1970 fand eine neue Bohrung in 645 Meter Tiefe eine Thermal-Sole, die mit einer Schüttung von vier Liter/sec und einer Temperatur von 45 °C artesisch austritt. Diese starke Natrium-Chlorid-Therme wurde als Lambertusquelle gefasst und 1975 mit dem neu errichteten Thermal-Sole-Bewegungsbad als Thermarium seiner Bestimmung übergeben.

Sicht nach Süden vom Letzenberg in Malsch (bei Wiesloch) auf Bad Schönborn und Umgebung Mai 2008

Bad Langenbrücken[Bearbeiten]

Wappen Bad Langenbruecken.svg

Langenbrücken wurde 1269 erstmals erwähnt, als der Bischof von Speyer (Heinrich II., Graf von Leiningen) die Grundherrschaft dort erwarb. Fürstbischof Franz Christoph von Hutten ließ 1766, nach dem Fund von Schwefelquellen, ein Schwefelbad errichten, das die Grundlage für den Kurbetrieb wurde. Langenbrücken gehörte bis 1802 zum Fürstbistum Speyer. Am 15. September 1802 wurde das rechtsrheinische Gebiet des Bistums, darunter auch Langenbrücken durch den Markgrafen von Baden in Besitz genommen.

Am 6. September 1965 wurde dem Ort durch die Landesregierung Baden-Württembergs die Bezeichnung „Bad“ verliehen. Der Name leitet sich von einer langen Brücke ab, die schon in der Römerzeit als Zollstation gedient haben soll.

Religionen[Bearbeiten]

Mingolsheim und Langenbrücken wurden jahrhundertelang durch das Hochstift Speyer katholisch geprägt. Die beiden römisch-katholischen Pfarrgemeinden, St. Lambertus in Mingolsheim (erstmals erwähnt 1287 n. Chr.) und St. Vitus in Langenbrücken, gehören beide seit 1821 zum Bistum Freiburg. Daneben bestehen heute auch eine evangelisch-landeskirchliche und eine Freie evangelische Gemeinde (FeG). Auch die Neuapostolische Kirche ist in Bad Schönborn mit einer Gemeinde vertreten.

Vom 18. Jahrhundert bis 1935 gab es in Mingolsheim auch eine jüdische Gemeinde. 1714 wurden vier jüdische Familien gezählt, 1875 wurde mit 77 Personen der Höchststand erreicht. Ab 1827 gehörte die jüdische Gemeinde zum Rabbinatsbezirk Bruchsal.

Kirchen[Bearbeiten]

Katholische Kirchen

Evangelische Kirchen

  • Christus-Kirche (Langenbrücken)
  • Gustav-Adolf-Kirche (Mingolsheim)

Freikirchen

Sonstige kirchliche Gemeinschaften

  • Neuapostolische Kirche (Langenbrücken)
Rochuskapelle in der Bahnhofstraße
Rochuskapelle; St. Rochus Klinik

Kapellen[Bearbeiten]

Synagoge[Bearbeiten]

  • Synagoge (Mingolsheim): Die Synagoge war bis in die 1930er-Jahre das Zentrum der jüdischen Gemeinde Mingolsheim.

Jüdischer Friedhof[Bearbeiten]

Jüdischer Friedhof in Bad Mingolsheim, Totalansicht.
Gedenktafel an der Mauer des jüdischen Friedhofs.

Der von einer Steinmauer umschlossene jüdische Friedhof mit 154 Grabstätten befindet sich am Ende der heutigen Konradin-Kreutzer-Straße am nordöstlichen Ortsrand von Bad Mingolsheim. Die Fläche beträgt 24 Ar, wovon die Gräber und der Weg nur etwa 10,5 Ar in Anspruch nehmen, der Rest ist Wiese. Er wurde 1878 fertiggestellt und bis in die 1939 genutzt. Auf ihm liegen neben den Mingolsheimer Juden auch die Juden aus Malsch und Östringen. Vor dieser Zeit wurden die Toten in Obergrombach beigesetzt.

Politik[Bearbeiten]

2009, Rathaus in Bad Langenbrücken mit dem Niederbronn-les-Bains-Platz

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Gemeinderatswahl 2009 ergab folgendes Ergebnis:[4]

  • CDU 41,7 % (−9,8) – 9 Sitze (−3)
  • FW 33,2 % (+2,5) – 8 Sitze (+1)
  • SPD 23,1 % (+7,3) – 5 Sitze (+2)

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der Bürgermeister wird für jeweils acht Jahre direkt gewählt. Von 1995 bis 2011 amtierte Rolf Müller (Freie Wähler) zwei Amtszeiten. Zu seinem Nachfolger wurde Klaus Detlev Huge (SPD) gewählt. Er trat sein Amt im Mai 2011 an.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau ein nach links versetzter zweischaliger silberner Brunnen mit silberner Wasserfontäne, rechts oben beseitet von einem goldenen Schild, darin ein blau gekrönter roter Löwenkopf.“

Erklärung: Nach der Bildung der Gemeinde durch den Zusammenschluss von Bad Langenbrücken und Bad Mingolsheim wurde das Wappen der Gemeinde vom Innenministerium Baden-Württemberg 1975 verliehen. Das Schönbornsche Wappen des Fürstbischofs ist hier auf einen Löwenrumpf reduziert. Der Name „Schönborn" spielt wie auch der Brunnen im Wappen auf die seit dem 18. Jahrhundert genutzten Heilquellen des Kurortes an. Die Farben Blau und Silber sind die des Hochstifts Speyer, dem beide Orte bis 1803 angehörten.[5]

Partnerschaften[Bearbeiten]

Bad Schönborn unterhält seit 2001 partnerschaftliche Beziehungen zu Niederbronn-les-Bains (Elsass, Frankreich) und Kiskunmajsa (Ungarn).

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Fassung der Lambertus-Quelle
Der Hochseilgarten im Kurpark

Gesundheit, Kur, Tourismus[Bearbeiten]

Bad Schönborn zählt durch sein Schwefel- und Thermalwasser zu den bekannten Kurorten in Baden-Württemberg. Es verfügt über zahlreiche Kur- und Rehabilitationseinrichtungen. Einen wesentlichen Faktor zum Aufschwung des Kurortes brachte die Erschließung des artesischen St. Lambertus-Thermalbrunnens, die der ehemalige Bürgermeister Willhauck vorantrieb. Unter seinem Nachfolger Bender konnte 1975 das Thermarium im jetzigen Kurgebiet eingeweiht werden.

Einige der wichtigsten Kliniken als auch Rehabilitationszentren am Ort sind:

  • St. Rochus Klinik
  • Gotthard Schettler Klinik
  • Sigel Klinik

Bereichert wird das Angebot durch den „Kraichgau Hochseilgarten“ im Kurpark.

Unternehmen[Bearbeiten]

Das Terex/Fuchs-Werk aus der Luft
Der „T(e)rex“ MHL 360

1956 wurde der Grundstein zum Bau des Mingolsheim Werkes des Unternehmens „Fuchs-Bagger“ aus Ditzingen gelegt. Damit begann ein wirtschaftlicher Aufschwung. Bis zu 1000 Menschen fanden hier in den späten Nachkriegsjahren Arbeit. 1985 übernahm das Langenburger Unternehmen Karl Schaeff GmbH & Co. die Johannes Fuchs KG Maschinenfabrik in Ditzingen bei Stuttgart und somit auch die ortsansässige Zweigstelle. Nach der erneuten Unternehmensübernahme 2002 durch den amerikanischen TEREX-Konzern aus Westport (Connecticut) firmiert das Unternehmen unter Terex/Fuchs. Die Umschlag- und Lademaschinen mit dem himmelblauen Anstrich sind auf der ganzen Welt anzutreffen.

Ein weiteres Unternehmen ist die Ophelis GmbH.

Die Unternehmensgruppe Schäfer entwickelt, konstruiert und fertigt Werkzeuge, Maschinen und Sondermaschinen als manuelle, halb- und vollautomatisierte Systeme für die kabelverarbeitende Industrie. Die Produkte von Schäfer für die Verarbeitung von Kontaktteilen am Kabelsatz bzw. Kabelbaum kommen hauptsächlich in der Automobilzulieferindustrie, aber auch in der Weißgeräte-, Haushaltsgeräte-, Computer-, Funk- und Fernsehindustrie zum Einsatz. Zu den Kunden von Schäfer zählen in den letzten Jahren vermehrt auch die Lüfter- und Antriebsmotorenindustrie, Industrie für Sensorik und der Schaltschrankbau.[6]

Bahnhof Bad Schönborn-Kronau
Bahnhof Bad Schönborn Süd

Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelte sich im Ortsteil Langenbrücken die Vogtländische Gardinenweberei Renz & Sohn GmbH an, die aus dem russisch besetzten Teiil Deutschlands geflohen war. Mit der Firma kamen viele ehemalige Arbeiter, die sich in Langenbrücken ansiedelten. Die Gardinen waren überregional bekannt, u.a. kam die Schauspielerin Maria Schell in den 1950er Jahren, um sich Gardinen auszusuchen.

Verkehr[Bearbeiten]

Beide Ortsteile sind an die Baden-Kurpfalz-Bahn (HeidelbergKarlsruhe) angebunden. Die Eisenbahnstrecke Heidelberg–Bruchsal–Karlsruhe wurde am 10. April 1843 dem Verkehr übergeben. In Langenbrücken ist gleichzeitig eine Bahnstation eingerichtet worden (heutiger Name: Bad Schönborn Süd). Der Bahnhof in Mingolsheim wurde erst 1875 gebaut (heutiger Name: Bad Schönborn-Kronau). Auf dieser verkehren heute neben Fernzügen auch die Linien S 3 und S 4 der S-Bahn RheinNeckar. Die Gemeinde gehört mit ihren beiden Bahnhöfen zum Tarifgebiet des Karlsruher Verkehrsverbunds. Da die Tarifgrenze zum Verkehrsverbund Rhein-Neckar nördlich der Gemeinde verläuft, gehört sie auch zum Übergangsgebiet dieses Verbunds.[7] Je nach Reiserichtung können daher die Angebote des jeweiligen Verkehrsverbunds genutzt werden.

Der Ort ist durch die Bundesstraße 3 (BuxtehudeWeil am Rhein) an das überregionale Straßennetz angeschlossen. Im Ort zweigt die Bundesstraße 292 (nach Lauda-Königshofen) von der B 3 ab.

In der Nähe verlaufen die Bundesautobahn 5 (Nord-Süd) und die Bundesautobahn 6 (West-Ost). Der Ort leidet unter erheblichen Lärmbelastungen durch den Straßen- und Bahnverkehr, daher ist an mehreren Stellen ein Nachtfahrverbot für LKW im Gespräch. Eine Ortsumgehung ist ebenfalls in Planung.[8] Lärmschutzmaßnahmen an der Bahnlinie sind in Planung oder wurden bereits ausgeführt.

Bildung[Bearbeiten]

Neben der Realschule Bad Schönborn und der Michael Ende-Hauptschule gibt es in beiden Ortsteilen noch je eine Grundschule und außerdem die Franz Josef Mone-Förderschule. Für die Kleinsten gibt es zwei kommunale, vier römisch-katholische und einen evangelischen Kindergarten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Skulptur „Der Wagenlenker“ von Jürgen Goertz auf dem Marktplatz von Bad Mingolsheim

Museen[Bearbeiten]

  • In Mingolsheim besteht das Eisenbahn/Freilichtmuseum der Eisenbahn-Freunde Bad Schönborn
  • In Mingolsheim besteht ein Puppenmuseum in der Mone-Straße.
  • In Langenbrücken haben die Parabutscher Donauschwaben ihr Heimatmuseum eingerichtet.

Bauwerke[Bearbeiten]

Bad Schönborn verfügt über zwei Kurparks, in jedem Ortsteil einer.

Das Schloss Kislau, das 1933 als eines der ersten Konzentrationslager in Baden (KZ Kislau) für Politiker der KPD und der SPD eingerichtet wurde und ab 1939 als Haftstätte für ausländische Häftlinge diente. Es steht separat an der Eisenbahnlinie Heidelberg-Karlsruhe und wird heute als Strafvollzugsanstalt genutzt.

Die Anlage der Eisenbahn-Freunde Bad-Schönborn e.V. befindet sich in Mingolsheim, in der Prof. Kurt Sauer Straße. Schräg gegenüber befindet sich die Siegmund Weil Klinik.

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

  • Der Obstgengarten dient dem Erhalt alter Obstbaumsorten, er beginnt östlich der Professor-Kurt-Sauer-Straße in Mingolsheim.
  • Die Grube im Posidonienschiefer in Langenbrücken schließt die jüngsten Gesteine des Kraichgaus auf.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Monatlich am 1. Wochenende des Monats Fahrtag der Eisenbahn-Freunde
  • Jährlich am 2. Wochenende im Mai stattfindender Jahrmarkt in Mingolsheim
  • Jährlich am 1. Wochenende im Oktober stattfindender Jahrmarkt in Langenbrücken
  • Jährlich am 1. Advent stattfindender Weihnachtsmarkt in Mingolsheim
  • Jährlich am 3. Advent stattfindender Weihnachtsmarkt in Langenbrücken
  • Am Faschingfreitag Nachtumzug in Langenbrücken
  • Am Faschingssonntag Umzug in Mingolsheim

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Die Gemeinde Mingolsheim hat bis 1970 folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:

Die Gemeinde Langenbrücken hat bis 1970 folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:

  • Wilhelm Stang
  • Pfarrer Wilhelm Weitzel
  • Ewald Renz
  • Franz-Josef Kuhn
  • Rudolf Kramer

Von den vereinigten Gemeinden Bad Mingolsheim-Langenbrücken (1971–1972) erhielt das Ehrenbürgerrecht:

  • Josef Willhauck, Bürgermeister 1954 bis 1971 in Bad Mingolsheim

Durch die Gemeinde Bad Schönborn erhielten das Ehrenbürgerrecht:

  • Bernhard Freund
  • Walter Bender

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Ortsteil Bad Mingolsheim:

Ortsteil Bad Langenbrücken:

Künstler[Bearbeiten]

  • In Bad Schönborn ansässig ist die Sängerin Joana Emetz.

Ortsgeschichtlich verbundene Personen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Klaus Gaßner (Hrsg.): Bad Schönborner Geschichte. Die Chronik der wiedervereinigten Dörfer Mingolsheim und Langenbrücken. Band 1: Von den Anfängen bis zur Auflösung des Alten Reiches. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2006, ISBN 3-89735-437-3.
  • Kurt Andermann: Bad Schönborn zwischen Dorfidylle und Heilbadatmosphäre. In: Kult-Bäder und Bäderkultur in Baden-Württemberg. Hrsg. v. W. Niess, S. Lorenz, Filderstadt 2004, ISBN 3-935129-16-5.
  • Ludwig Marum: Briefe aus dem Konzentrationslager Kislau. Mit einem Lebensbild von Joachim Wolfgang Storck. hg. v. E. Marum-Lunau und J. Schadt im Auftrag vom Stadtarchiv Karlsruhe und Stadtarchiv Mannheim. Karlsruhe 1984, ISBN 3-7880-9700-0.
  • Der Obst-Gen-Garten Bad Schönborn. traditionelle Streuobstsorten zwischen Rhein und Neckar. Hrsg.: Gemeinde Bad Schönborn. Verl. Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2002, ISBN 3-89735-197-8.
  • Willy Messmer: Juden unserer Heimat, Geschichte der Kraichgauer Juden aus den Orten Mingolsheim, Langenbrücken und Malsch, 2012, Neuauflage, Verlag Epubli.[11];
Dito: Der Jüdische Friedhof, Entstehungsgeschichte, Symbolik und Besonderheiten des jüdischen Friedhofs in Mingolsheim, 2012, Neuauflage, Verlag Epubli.[12]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe. Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2, S. 65–67.
  3. Die Öffentliche Urkunde über den Gesellschaftsvertrag wurde im Badischen Notariat Heidelberg I unterzeichnet.
  4. BNN S. 16; Dienstag 9. Juni 2009, Wahlbeteiligung 51,7 % (-3,5) (55,2 %)
  5. leo-bw
  6. Homepage der Unternehmensgruppe Schäfer
  7. VRN: Übergang zum Karlsruher Verkehrsverbund (KVV)
  8. K3575 Initiative
  9. Die Geschichte der Quellen und Literatur des canonischen Rechts
  10. Lexikon der vom Jahr 1750 bis 1800 verstorbenen teutschen Schriftsteller, Band 1 von Johann Georg Meusel
  11. Book on Demand, Epubli.de
  12. Book on Demand Epubli.de

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bad Schönborn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien