Bad Schlema

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bad Schlema
Bad Schlema
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bad Schlema hervorgehoben
50.59861111111112.6675357Koordinaten: 50° 36′ N, 12° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Direktionsbezirk: Chemnitz
Landkreis: Erzgebirgskreis
Höhe: 357 m ü. NN
Fläche: 15,53 km²
Einwohner:

5.148 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 331 Einwohner je km²
Postleitzahl: 08301
Vorwahlen: 03772 / 03771
Kfz-Kennzeichen: ERZ
Gemeindeschlüssel: 14 5 21 050
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Joliot-Curie-Str. 13
08301 Bad Schlema
Webpräsenz: www.kurort-schlema.de
Bürgermeister: Jens Müller (parteilos)
Lage der Gemeinde Bad Schlema im Erzgebirgskreis
Sachsen Amtsberg Annaberg-Buchholz Aue Auerbach (Erzgebirge) Bad Schlema Bärenstein (Erzgebirge) Bernsbach Bockau Börnichen/Erzgeb. Borstendorf Breitenbrunn/Erzgeb. Burkhardtsdorf Crottendorf Deutschneudorf Drebach Ehrenfriedersdorf Eibenstock Elterlein Erlbach-Kirchberg Gelenau/Erzgeb. Geyer Gornau/Erzgeb. Gornsdorf Großolbersdorf Großrückerswalde Grünhain-Beierfeld Grünhainichen Heidersdorf Hohndorf Hormersdorf Jahnsdorf/Erzgeb. Johanngeorgenstadt Jöhstadt Königswalde Lauter/Sa. Lengefeld Lößnitz (Erzgebirge) Lugau/Erzgeb. Marienberg Mildenau Neukirchen/Erzgeb. Niederdorf (Sachsen) Niederwürschnitz Oberwiesenthal Oelsnitz/Erzgeb. Olbernhau Pfaffroda Pockau Raschau-Markersbach Scheibenberg Schlettau Schneeberg (Erzgebirge) Schönheide Schwarzenberg/Erzgeb. Sehmatal Seiffen/Erzgeb. Stollberg/Erzgeb. Stützengrün Tannenberg Thalheim/Erzgeb. Thermalbad Wiesenbad Thum Wolkenstein (Erzgebirge) Zöblitz Zschopau Zschorlau ZwönitzKarte
Über dieses Bild
Blaufarbenwerk zu Oberschlema, Lithographie 1841
Besucherbergwerk Markus-Semmler-Stollen

Bad Schlema ist eine Gemeinde im Erzgebirgskreis des Freistaats Sachsen und gehört zum Städtebund Silberberg. Durch sie führt die Silberstraße. Der Ort entwickelt den Tourismus insbesondere im Erholungs- und Gesundheitsbereich.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Ortsteile sind Oberschlema, Niederschlema und Wildbach.

[Bearbeiten] Geografische Lage

Ober- und Niederschlema liegen im Tal des Schlemabaches, welcher am Bahnhof in Niederschlema in die Zwickauer Mulde mündet. Oberschlema erstreckt sich von der Ortsgrenze zu Schneeberg am Hang des Gleesbergs bis zum Hammerberg. Unterhalb des ehemaligen Bahnhofes Oberschlema verläuft Niederschlema bis zur Zwickauer Mulde. Wildbach liegt im Tal des Wildbachs, welcher ebenfalls in die Zwickauer Mulde mündet.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind Schneeberg und Aue im Erzgebirgskreis und Hartenstein und Langenweißbach im Landkreis Zwickau.

[Bearbeiten] Geschichte

Das heutige Bad Schlema setzt sich aus den ursprünglich selbstständigen Gemeinden Niederschlema und Oberschlema zusammen. Deren Zusammenlegung erfolgte 1958. Seit 1994 gehört auch die Gemeinde Wildbach zum Kommunalverband.

[Bearbeiten] Von der Gründung bis ins 19. Jahrhundert

Die beiden etwa 800 Jahre alten Schlematalgemeinden wurden durch den jahrhundertelangen Bergbau auf Eisen, Kupfer (besonders auf der Grube „König David “ am Gleesberg), Silber und Uran bekannt. In unmittelbarer Nachbarschaft der Bergstadt Schneeberg entstanden im Schlematal Hammerwerke und Schmelzhütten zur Verarbeitung des Erzes. Um 1500 wurde zur Entwässerung der Schneeberger und Neustädtler Gruben mit dem Bau des über 40 km langen Marx-Semmler-Stollns begonnen. Zur Beschaffung des Grubenholzes für die damals fast baumlose Schneeberger Region legte man zwischen 1556 und 1559 den 16 km langen Schneeberger Floßgraben an, dessen historisches Ende der Zechenplatz in Oberschlema war. Christoph Schürer gründete 1644 das Blaufarbenwerk Oberschlema, welches später mit 42 Gebäuden das größte Blaufarbenwerk der Welt wurde. 1572 entstand in Oberschlema eine Papiermühle, die sehr hochwertiges Büttenpapier herstellte.

[Bearbeiten] Zeitalter der Industrialisierung

In der Zeit der Industrialisierung waren die Niederschlemaer Fabriken von Toelle, Ehrler, Leonhardt, Rostosky und Philipp und die Oberschlemaer Unternehmen von Wilisch, Leonhardt, Kenzler und Müller deutschlandweit ein Begriff. Nach der Entdeckung der Herstellung der blauen Farbe aus Cobalt entstand mit dem Blaufarbenwerk Oberschlema mit 42 Gebäuden das größte Blaufarbenwerk der Welt. Während in Oberschlema die Buntpapierindustrie, das Stickereiwesen und ein Emaillierwerk vorherrschten, siededelte sich in Niederschlema der Maschinenbau, die Papier- und die Textilindustrie an. Niederschlema erhielt 1858 einen Bahnhof an der Bahnstrecke Zwickau–Schwarzenberg. Ein Jahr später zweigte hier die Schlematalbahn in Richtung Schneeberg-Neustädtel ab, wodurch auch Oberschlema Bahnanschluss erhielt.

[Bearbeiten] Zeitalter des Kurbetriebes

Als in den Jahren 1908 bis 1912 im Oberschlemaer Markus-Semmler-Stollen starke Radonquellen erschlossen werden konnten, entwickelte sich nach 1918 rasch das stärkste Radiumbad der Welt. Nur zehn Jahre nach seiner Gründung gehörte es zu den bedeutendsten deutschen Kurorten (über 17.000 Kurgästen im Jahr 1943). Ab dem 31. Oktober 1924 durfte die Gemeinde Oberschlema, mit Zustimmung des Innenministeriums, den Titel "Radiumbad Oberschlema" führen.

[Bearbeiten] Von der Blüte des Uranbergbaus bis zur politischen Wende 1990

Mit der Aufnahme des Uranbergbaus durch die sowjetische Besatzungsmacht ab 1946 wurde der Kurort Radiumbad Oberschlema zu seinem frühen Zentrum im Westerzgebirge. Infolge des bodennahen Raubbaus auf das begehrte Uran begann sich Anfang der 1950er Jahre der Oberschlemaer Talbereich um bis zu sechs Meter abzusenken, was den Totalabbruch des gesamten Ortskerns mit Gemeinde- und Kurzentrum und Stilllegung der Bahnlinie zur Folge hatte. Alle erschlossenen Radonquellen waren nun durchkreuzt und versiegten. Aufgrund des Uranbergbaues wurde 1952 der Stadtkreis Schneeberg gegründet und Radiumbad Oberschlema und Niederschlema wurden Ortsteile. Nach der Auflösung des Stadtkreises 1958 wurden beide Orte als Gemeinde Schlema wieder unabhängig und gehörten fortan zum Kreis Aue. Bis 1990 förderte die SDAG Wismut fast 80.000 t reines Uran aus dem Schlema-, Silberbach- und angrenzenden Muldetal.

1950 wurde in Oberschlema mit dem Bau der Frauenklinik des Klinikums Aue begonnen. Drei Jahre später erfolgte die Inbetriebnahme. 1972 wurde die Außenstelle durch die Aufnahme der HNO- und Augenklinik erweitert.

[Bearbeiten] Zeitalter der Revitalisierung des Kurortes

Nach dem Ende des Bergbaus 1991 organisierte der ehemalige Schlemaer Bürgermeister Konrad Barth die Wiederbelebung als Kurort, die 1998 mit der Eröffnung des neuen Kurhauses Wirklichkeit werden konnte. Die neu erschlossenen Radonquellen ermöglichen einen großzügigen Badebetrieb, den täglich bis zu 1.000 Gäste im Gesundheitsbad Actinon nutzen.

1994 wurde die Gemeinde Wildbach eingemeindet.

Im Jahre 2000 zogen die Frauen-, Augen- und HNO-Klinik in den Neubau des Helios-Klinikums auf dem Zeller Berg in Aue um. Die Gebäude in Schlema wurden 2009 abgerissen.

Am 18. Januar 2005 verlieh die sächsische Staatsregierung dem Kurort Schlema das Prädikat Bad[2], nachdem er bereits seit dem 29. Oktober 2004 anerkanntes Radonheilbad war. Der Ort ist der erste, dem diese Bezeichnung nach 1990 zuerkannt wurde.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Folgende Einwohnerzahlen beziehen sich auf den 31. Dezember des voranstehenden Jahres mit Gebietsstand Januar 2007:

1982 bis 1988

  • 1982 − 7.921
  • 1983 − 7.779
  • 1984 − 7.617
  • 1985 − 7.568
  • 1986 − 7.466
  • 1987 − 7.428
  • 1988 − 7.309

1989 bis 1995

  • 1989 − 6.959
  • 1990 − 6.605
  • 1991 − 6.460
  • 1992 − 6.365
  • 1993 − 6.343
  • 1994 − 6.340
  • 1995 − 6.234

1996 bis 2002

  • 1996 − 6.189
  • 1997 − 6.249
  • 1998 − 6.227
  • 1999 − 6.088
  • 2000 − 5.849
  • 2001 − 5.737
  • 2002 − 5.649

2003 bis 2009

  • 2003 − 5.595
  • 2004 − 5.549
  • 2005 − 5.493
  • 2006 − 5.451
  • 2007 − 5.363
  • 2008 − 5.299
  • 2009 − 5.229
Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

[Bearbeiten] Frauenklinik Schlema

Von 1953 bis 2000 wurden in der Frauenklinik Schlema 57 479 Kinder geboren.

[Bearbeiten] Religionen

Jeder der drei Bad Schlemaer Ortsteile besitzt eine eigene ev.-luth. Kirche, welche zu dem Kirchspiel Bad Schlema gehört. Die Oberschlemaer Kirche ist der einzige in der DDR mit rein staatlichen Mitteln gebaute Kirchenbau. Sie entstand in den 1950er Jahren als Ersatzneubau für die alte Oberschlemaer Auferstehungskirche, welche aufgrund der Deformationen durch den Uranbergbau abgebrochen werden musste.

Die Landeskirchliche Gemeinschaft Bad Schlema hat ihr Gemeinschaftshaus in Niederschlema. In Wildbach trifft sich die Landeskirchliche Gemeinschaft in Pfarrhaus der Kirchgemeinde Wildbach.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Kommunalwahl 2009
Wahlbeteiligung: 48,2 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
46,0 %
21,5 %
13,7 %
10,0 %
6,0 %
2,8 %
Gewinne und Verluste
Im Vergleich zu 2004
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-6,4 %p
+1,3 %p
-1,1 %p
-2,7 %p
+6,0 %p
+2,8 %p

Seit der Kommunalwahl 2009 sind die 18 Sitze des Gemeinderates wie folgt besetzt: 9 Sitze Freie Wähler Erzgebirge, 4 Sitze CDU, 2 Sitze SPD, 2 Sitze Die Linke, 1 Sitz NPD.

[Bearbeiten] Ortspartnerschaft

Bad Schlema unterhält eine Partnerschaft mit Rechberghausen in Baden-Württemberg.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Durch den Ortsteil Oberschlema verläuft die Bundesstraße 169. Mit dem Bahnhof Bad Schlema (früher: Schlema unt Bahnhof) hat der Ort Anschluss an die Eisenbahnlinie Zwickau - Schwarzenberg (Erzgeb.). Von 1859 bis 1952 führte die Schlematalbahn durch den Ort nach Schneeberg-Neustädtel. Aufgrund der durch den Bergbau verursachten Senkung des Gleisbettes um einen Meter wurde ab dem 7. April 1952 der Personenverkehr und ab dem 1. August 1952 auch der Güterverkehr zwischen Oberschlema und Schneeberg eingestellt. Nach Einstellung des Personenverkehrs zwischen Niederschlema und Oberschlema hatte die Strecke ab 1960 nur noch für den Güterverkehr Bedeutung. Nach der Einstellung des Zugverkehrs 1993 wurde die Strecke am 6. Juni 1996 stillgelegt. 1998 wurden alle Gleise entfernt und in den Folgejahren ein Eisenbahnpfad angelegt.

[Bearbeiten] Bildungseinrichtungen

Im Ortsteil Niederschlema befindet sich eine staatliche Grundschule und eine private Mittelschule. Oberschlema besaß bis in die 1990er Jahre eine eigene Grundschule. Das Landesbildungszentrum des Sächsischen Dachdeckerhandwerks e.V. befindet sich ebenfalls in Bad Schlema.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Gedenkstätten

  • Mit einer Gedenkstätte am Kohlweg im Ortsteil Niederschlema wird an 83 KZ-Häftlinge erinnert, die bei einem Todesmarsch des Außenlagers Mülsen - St. Micheln des KZ Flossenbürg im April 1945 von SS-Männern ermordet wurden. Gleichzeitig wird an der Gedenkstätte, die 1973 durch Kurt Teubner umgestaltet wurde, der 18 sowjetischen Staatsbürger gedacht, die auch hier ihr Leben verloren haben.
  • Der Biedenkopfstein auf dem Hammerberg würdigt das Engagement des Ehepaares Kurt und Ingrid Biedenkopf um die Wiedergeburt eines Heilbades Schlema.
  • Ein Gedenkstein auf dem Friedhof im Ortsteil Wildbach erinnert an die Wildbacher Männer, die in den Weltkriegen gefallen sind. Die Gedenkstätte für die Niederschlemaer Gefallenen wurde 1945 und die für die Oberschlemaer Kriegstoten 1953 zerstört und nicht wieder aufgebaut.
  • Im Richard-Friedrich-Park nahe dem Kurhaus erinnert ein Stein an den geistigen Vater des alten Radiumbades Oberschlema, den Werkbaumeister Richard Friedrich. Zwei angesetzte Tafeln würdigen den Einsatz verdienter Personen um die Renaissance des Bades nach 1990.
  • Im Ehrenhain auf dem Gelände des ehemaligen Schachtes 250 steht eine halbe Förderscheibe mit Gedenktafel, um an die verunglückten Bergleute beim schwersten Grubenunglück des Uranbergbaus in der DDR im Juli 1955 zu erinnern.

[Bearbeiten] Museen

  • Besucherbergwerk Bad Schlema
  • Museum Uranbergbau - Traditionsstätte des Sächsisch-Thüringischen Uranerzbergbaus[3]
  • Verein der Feuerwehr-Oldtimer Schlema e.V. (Lindenweg 3)
historisches Ende des Floßgrabens am Zechenplatz Oberschlema

[Bearbeiten] Musik

  • Silberbach-Chor
  • Bergmannsblasorchester Kurbad Schlema e.V.

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

Im Jahr 1996 organisierte das Bergmannsblasorchester Bad Schlema im Ort erstmalig das Internationale Blasmusikfestival. Das seitdem jährlich im September stattfindende Fest wird von mehreren Orchestern abwechselnd auf zwei Bühnen bestritten. Mehrere Tausend Besucher erfreuen sich regelmäßig an der Veranstaltung.[4]

Seit 1998 wird jeweils im Herbst ein Quell- und Weinfest veranstaltet, auf dem bei einem Quellball ein Brunnenmädchen für eine Amtszeit gewählt wird. Diese junge Frau hat die ehrenamtliche Aufgabe, den Kurort auf verschiedenen Veranstaltungen zu repräsentieren, z. B. als Begleiterin von Kunst-, Kultur- und Politikerpersonen in das Ausland.[5]

Seit dem 1. Januar 1999 gestaltet die Kammerphilharmonie Miriquidi jedes Jahr im Kulturhaus Aktivist ein Neujahrskonzert. Unter Mitwirkung von Opernsängern und seit 2004 auch mit dem Silberbachchor Bad Schlema werden Operettenmelodien und Ausschnitte aus Opern dargeboten.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde

[Bearbeiten] Literatur

  • Oliver Titzmann: Uranbergbau contra Radiumbad, Selbstverlag, 2002
  • Oliver Titzmann: Radiumbad Oberschlema. Die Geschichte eines Kurortes, Selbstverlag, 1995
  • Martin Ebert / Wolfram Keßler: Schlemas Wässer wirkten Wunder - Radiumbad Oberschlema, Hrsg. Gemeindeverwaltung Schlema, ca. 1991

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Bad Schlema – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen – Bevölkerung des Freistaates Sachsen jeweils am Monatsende ausgewählter Berichtsmonate nach Gemeinden (Hilfe dazu)
  2. Sächsische Staatskanzlei Gesetz und Verordnungsblatt
  3. Homepage des Museums Uranbergbau
  4. Homepage mit der Darstellung von Bergbautraditionen; Seite 12
  5. Tageszeitung Freie Presse vom 6. Oktober 2008 Brunnenmädchen im doppelten Einsatz
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