Bad Soden-Salmünster

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bad Soden-Salmünster
Bad Soden-Salmünster
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bad Soden-Salmünster hervorgehoben
50.2841666666679.3658333333333150Koordinaten: 50° 17′ N, 9° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Main-Kinzig-Kreis
Höhe: 150 m ü. NHN
Fläche: 58,62 km²
Einwohner: 13.365 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 228 Einwohner je km²
Postleitzahl: 63628
Vorwahl: 06056
Kfz-Kennzeichen: MKK, GN, SLÜ
Gemeindeschlüssel: 06 4 35 002
Stadtgliederung: 11 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausstr. 1
63628 Bad Soden-Salmünster
Webpräsenz: www.badsoden-salmuenster.de
Bürgermeister: Lothar Büttner
Lage der Stadt Bad Soden-Salmünster im Main-Kinzig-Kreis
Niederdorfelden Schöneck (Hessen) Nidderau Maintal Hanau Großkrotzenburg Rodenbach (bei Hanau) Erlensee Bruchköbel Hammersbach Neuberg (Hessen) Ronneburg (Hessen) Langenselbold Hasselroth Freigericht (Hessen) Gründau Gelnhausen Linsengericht (Hessen) Biebergemünd Flörsbachtal Jossgrund Bad Orb Wächtersbach Brachttal Schlüchtern Birstein Sinntal Bad Soden-Salmünster Gutsbezirk Spessart Steinau an der Straße Steinau an der Straße Bad Soden-Salmünster Bad Soden-Salmünster Gutsbezirk Spessart Bayern Landkreis Offenbach Offenbach am Main Frankfurt am Main Landkreis Fulda Vogelsbergkreis Landkreis Gießen Wetteraukreis HochtaunuskreisKarte
Über dieses Bild

Die osthessische Stadt Bad Soden-Salmünster befindet sich im Kinzigtal und ist umgeben von den Naturparks Spessart und Hoher Vogelsberg. Die Gesamtstadt besteht aus den Kernstadtteilen Salmünster und Bad Soden sowie aus den Stadtteilen Ahl, Alsberg, Eckardroth, Katholisch Willenroth, Kerbersdorf, Mernes, Romsthal und Wahlert. Das dem Main-Kinzig-Kreis zugehörige Bad Soden-Salmünster ist Teil der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main.

Trotz der teilweisen Lage im Naturpark Spessart ist die Stadt durch den direkten Autobahnanschluss an die BAB 66 Fulda – Frankfurt und die Bahnstation Salmünster gut an das Ballungszentrum Rhein-Main angeschlossen. Im Stadtgebiet haben mehrere mittelständische Unternehmen und zahlreiche Dienstleister der Gesundheitsbranche ihren Sitz. Die Arbeitsplatzstruktur weist überdurchschnittlich viele hoch qualifizierte Beschäftigungsverhältnisse, zum Beispiel im Bereich Medizin sowie in Forschung und Entwicklung im Automotive-Bereich aus.

Als Kur- und Gesundheitsstadt verfügt Bad Soden-Salmünster über vielfältige Gesundheitseinrichtungen, wie beispielsweise die 2005 errichtete Spessart-Therme oder die zahlreichen Fachkliniken. Seit 1928 trägt die Stadt das Prädikat Heilbad. Grundlage für die Prädikatisierung ist die äußerst starke Thermal-Sole. Quellenuntersuchungen belegen, dass die Quellen Bad Soden-Salmünsters den im chemischen Sinne für ein Heilwasser geforderten Mindestgehalt an gelösten und festen Bestandteilen in einem Kilogramm Wasser um ein Vielfaches überschreiten.

Die touristische Infrastruktur wurde sowohl im gewerblichen als auch im öffentlichen Bereich in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut und erweitert. Zuletzt verzeichnete die Stadt 405.377 Übernachtungen (31. Dezember 2009) und etwa ebenso viele Tagesgäste bei steigender Tendenz (2005–2009).

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Bad Soden-Salmünster liegt am Nordrand des Spessarts und am Südrand des Vogelsbergs. Die Kernstadtteile Bad Soden und Salmünster befinden sich im Kinzigtal. Die Stadt liegt an der Autobahn 66 und der Bahnstrecke zwischen Frankfurt am Main und Fulda.

Das Mittelzentrum Bad Soden Salmünster ist Teil des Main-Kinzig-Kreises, des Regierungsbezirkes Darmstadt und des Landes Hessen (Bundesrepublik Deutschland).

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Bad Soden-Salmünster grenzt im Norden an die Gemeinde Birstein, im Osten an die Stadt Steinau an der Straße und den gemeindefreien Gutsbezirk Spessart, der die Enklave Alsberg umgibt, im Süden an die Stadt Bad Orb, sowie im Westen an die Stadt Wächtersbach und die Gemeinde Brachttal. Der Stadtteil Mernes ist getrennt vom restlichen Stadtgebiet und grenzt im Westen und Norden an den gemeindefreien Gutsbezirk Spessart, im Osten an das gemeindefreie Gebiet Forst Aura (Landkreis Main-Spessart) sowie im Süden an Gemeinde Jossgrund.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Franziskanerkloster mit der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Salmünster.

Die Stadt Bad Soden-Salmünster besteht aus folgenden 11 Orten:

  • Ahl
  • Alsberg
  • Bad Soden
  • Hausen
  • Eckardroth
  • Katholisch-Willenroth
  • Kerbersdorf
  • Mernes
  • Romsthal
  • Salmünster
  • Wahlert


Nach den Gemeindegebietsreformen 1970, 1972 und 1974 besteht die Gesamtstadt Bad Soden-Salmünster aus den Kernstadtteilen Salmünster (inkl. Hausen) und Bad Soden sowie aus den Stadtteilen Ahl, Alsberg, Eckardroth, Katholisch Willenroth (inkl. Schönhof), Kerbersdorf, Mernes, Romsthal und Wahlert.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Stadt Bad Soden-Salmünster besteht seit dem 1. Juli 1974. Sie entstand durch den Zusammenschluss der Städte Bad Soden bei Salmünster und Salmünster sowie der Gemeinde Mernes.[2]

Ahl[Bearbeiten]

Die ehemalige Gemeinde Ahl liegt an der ehemaligen Bundesstraße 40, die bis zur Fertigstellung der A66 die Hauptverbindung von Frankfurt nach Fulda war. Die Bewohner des Ortes Ahl waren seit je her Reisende und Verkehr gewohnt, denn Ahl lag schon immer an der Durchgangsstraße zwischen Frankfurt und Leipzig, des Reiches Straße. Großes Leid haben die durchziehenden Heere im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648), im Siebenjährigen Krieg (1756–1763) und in den napoleonischen Kriegen (1805–1813) durch Einquartierungen und Plünderungen verursacht.

Die erste urkundliche Erwähnung Ahls stammt aus dem Jahre 1326. 1866 kam die Gemeinde Ahl im Kreis Schlüchtern zu Preußen. Der Kreis wurde 1945 auf Beschluss der amerikanischen Militärbehörde dem Land Hessen zugeordnet.

Zum Ende des Zweiten Weltkrieges geriet das Dorf in große Gefahr. Von Salmünster und Bad Soden heranziehende amerikanische Panzerverbände hatten das Dorf eingenommen. Versprengte deutsche Soldaten beschossen außerhalb des Dorfes Richtung Steinau die Panzer. Dabei wurde ein amerikanischer Soldat erschossen. Da die Amerikaner annahmen, die Beschießung sei aus der Bevölkerung von Ahl gekommen, sollte das Dorf dem Erdboden gleichgemacht werden. Die Zerstörung Ahls war für Ostersonntag, 18 Uhr, vorgesehen. Die Bewohner wurden mit Hab und Gut und Vieh in die Nachbargemeinden evakuiert. Vor allem durch die Fürsprache des englischen Majors Bedding, der sich in Kriegsgefangenschaft in Bad Soden befand, konnte die Zerstörung des Dorfes abgewendet werden. Zum Gedenken an die Rettung des Dorfes legte die Bevölkerung am 10. März 1946 ein feierliches Gelöbnis ab, den 1. April als Verlobten Tag jedes Jahr zu begehen, was heute noch geschieht.

Am 1. April 1972 wurde Ahl in die Stadt Bad Soden bei Salmünster eingegliedert.[2]

Alsberg[Bearbeiten]

Alsberg ist mit ca. 170 Einwohnern der kleinste und mit 415 m über NN der am höchsten gelegene Stadtteil der Gesamtstadt. Das Dorf liegt am Eselsweg von Schlüchtern nach Großheubach am Main und ist umgeben vom Gutsbezirk Spessart. Als Eilersberg erstmals 1313 urkundlich erwähnt,[3] muss die Stelle bereits früher besiedelt gewesen sein. Das Dorf ist eine der wenigen Höhensiedlungen im Spessart. Von hier bietet sich ein imposanter Blick über Nord- und Vorspessart, ins mittlere Kinzigtal, bis in den Taunus und zum benachbarten Vogelsberg.

Bis 1345 gelangte Alsberg in den alleinigen Besitz der von Hutten, die in Alsberg eine erste Kapelle, vermutlich als Grablege, errichten ließen. 1513, am Donnerstag nach Mariä Heimsuchung, weihte der Mainzer Weihbischof Johannes Münster an ihrer Stelle eine zweite Kapelle. Seit dem Anbau des Kirchenschiffs zur Blütezeit der Alsberger Wallfahrt 1707 bildet dieser Bau den Chorraum der Hl. Kreuz-Kirche. Aktuell finden Anfang Mai zu Kreuzauffindung und am dritten Sonntag im September zu Kreuzerhöhung Wallfahrten nach Alsberg statt. Am dritten September-Wochenende ist damit die Alsberger Kirchweih, die seit 1976 im Festzelt auf dem Schulhof gefeiert wird, verbunden.

Die von Hutten mussten 1540 Alsberg an Kurmainz verkaufen. Bis zum Reichsdeputationshauptschluss 1803 blieb Alsberg mainzisch. Auf dem Wiener Kongress wurde der Ort als Teil des Fürstentums Aschaffenburg bzw. Departements Aschaffenburg im Großherzogtum Frankfurt zum Königreich Baiern geschlagen. Nach dem verlorenen Deutschen Krieg musste Bayern Alsberg mit Hausen 1866 an das Königreich Preußen abtreten. Für 104 Jahre gehörte die Gemeinde von nun an zum Kreis Gelnhausen. Am 1. Januar 1970 erfolgte die Eingliederung der bis dahin selbstständigen Gemeinde Alsberg in die Stadt Salmünster im Kreis Schlüchtern.[4]

Bereits seit 1966 besuchten die Alsberger Kinder die Schule in Salmünster. In diesem Jahr schloss die Alsberger Volksschule, die seit der Einweihung am 31. Juli 1928 in einem eigenen Schulhaus gehalten wurde. Seit 1984 wird das Gebäude als Dorfgemeinschaftshaus genutzt. Gefordert und gefördert hatte den Bau der Alsberger Volksschullehrer Josef Paul (1896-1960). Auf ihn als Autor gehen zahlreiche heimatkundliche Aufsätze und ein Bauernroman [5] zurück. Zuvor hatte lange Zeit das von 1816 bis 1819 erbaute Pfarrhaus – das heutige Café Waidmannsruh – als Schule gedient.

Heute wird das Dorfleben durch die Katholische Kirchengemeinde Hl. Kreuz, die Freiwillige Feuerwehr Alsberg e.V. und den Alsberger Dorfverein e.V. geprägt. 1974 hat sich der Golf-Club Spessart e.V. in Alsberg angesiedelt und eine landschaftlich reizvolle 18-Loch-Anlage entstehen lassen.

Im Jahr 2013 begeht der Ort zwei große Jubiläen: 500 Jahre Kirchweihe und 700 Jahre Ersterwähnung [6].

Bad Soden[Bearbeiten]

Hauptwirtschaftsgut der Siedlung war seit dem frühen Mittelalter das Salz; insoweit ist ihre Geschichte parallel zu derjenigen des nur wenige Kilometer südlich gelegenen Bad Orb zu betrachten, unterscheidet sich jedoch erheblich von dieser.

Bereits um 900 wurden in der Umgebung salzhaltige Quellen gefunden, die in den Besitz des Klosters Fulda gelangten. Um 1190 wurde in einer Urkunde des Abtes Konrad II. von Fulda (1177–1192) Sodin erwähnt. 1296 wurde die unterhalb der Burg Stolzenberg gelegene Siedlung durch Adolf von Nassau unter dem Namen „Stolzental" zur Stadt erhoben; das Dorf der Salzsieder wurde diesem eingemeindet und setzte sich namensetymologisch am Ende durch. Ob die Burg Stolzenberg eine Schutzfunktion für die Solequellen wahrnahm, ist historisch nicht gesichert.

Die Burg war im 14. und 15. Jahrhundert auch Sitz der Herren von Hutten, die die Stadt als Pfandbesitz Fuldas verwalteten. Nachdem Philipp der Großmütige 1522 die Burg eingenommen hatte, entstand in der Siedlung im Tal 1536 eine neue Residenz der Hutten, die als "Huttenschloss" erhalten ist.

Anders als in Orb wurden im 16. Jahrhundert die Salzquellen verschüttet und die Salinen stillgelegt. Soden war zeitweise verpfändet an Kurmainz, wurde jedoch 1734 von Fulda zurückgekauft, indes mit der Maßgabe, die Solequellen nicht zu reaktivieren, solange die mit 10 Gradierwerken in Orb arbeitende Saline in Produktion war; ein Konkurrenzbetrieb sollte auf diese Weise ausgeschlossen werden.

Die Säkularisation des Klosters Fulda 1803 führte zu einer Besitzübernahme durch das Kurfürstentum Hessen, nach der Neuordnung im Wiener Kongress 1815. Da es Kurmainz im neu geordneten Reich nun auch nicht mehr gab, wurde die Verpflichtung, die Salzquellen nicht zu nutzen, hinfällig. Trotzdem hat Kurhessen die Neuerrichtung einer Saline als wirtschaftlich unrentabel verworfen. Parallel vollzog sich auch der Niedergang der Orber Saline unter bayerischer Regierung.

Ebenso wie in Orb begann im 19. Jahrhundert die Nutzung der Solequellen als Heilwasser. 1837 – im gleichen Jahr, als der Apotheker Franz Leopold Koch (1782–1850) die erste Solbadeanstalt mit acht Badekabinetten in Orb errichtete – begann man, die Sodener Quellen freizulegen. Hierzu überliefert ist die Geschichte von einer Kuh: Ständig an einer bestimmten Stelle auf der Wiese links der Salz leckend, animierte sie die Einwohner zu Grabungen, die einen alten Brunnenschacht und die kohlensäurehaltige Sole ans Tageslicht förderten. Relikte mittelalterlicher Gradierkästen wurden ausgegraben. Friedrich Wilhelm von Hessen, der letzte Kurfürst, sprach der Stadt 1844 das Recht zu, die Quellen zu fassen. Die Bürger nutzten diese zu Beginn in privater Hand, jedoch fehlten Investoren. Wohlhabende Frankfurter - die Orber Jagdgesellschaft - investierten in die Koch'schen Anlagen vor Ort, nicht aber in die Quellen von Soden.

Erst 1919 gelang es der Stadt, das Nutzungsrecht von der privaten Betreibergesellschaft zurückzuerwerben; neue Sprudel wurde erschlossen. 1928 wurde der Stadt das Prädikat Bad verliehen, und seitdem wurde die Gesundheitsinfrastruktur kontinuierlich ausgebaut. Die Kurstadt verfügt heute über ein vielfältiges Hotellerie- und Gastronomieangebot, acht hoch qualifizierte Reha-Fachkliniken, eine umfassende ambulante Ärzte- und Therapieversorgung sowie viele Freizeiteinrichtungen.

In Bad Soden wohnen die zweitmeisten Einwohner der Gesamtstadt.

Hausen[Bearbeiten]

Hausen war früher ein kleiner Weiler. Erstmals erwähnt ist die Siedlung anno 1319 unter dem Namen husen. Es wird angenommen, dass das Stift Fulda zum Schutz von Salmünster schon sehr früh an dieser Stelle eine Wasserburg errichten ließ. Diese war von zwei Wassergräben umgeben, was auch den früheren Ortsnamen Hausen zu den Brucken erklärt: Der Weg zur Burg führte über zwei Brücken .

Im Jahre 1345 kaufte Friedrich von Hutten die Burg von den Herren von Jazza [Jossa]. Und 1540 erwarb Kurmainz Alsberg und Hausen. Damit hatten sie zugleich einen Anteil von Salmünster erworben, denn dieses Städtchen hatte seinerzeit mehrere Besitzverhältnisse. Die kurfürstliche Regierung in Mainz richtete in dem neuerworbenen Gebiet ein eigenes Oberamt in Hausen ein. Als die Pfandschaft Salmünster 1734 durch Fulda wieder einge1öst wurde und an das Hochstift zurückging, verlor das Oberamt Hausen mehr und mehr an Bedeutung. Schließlich verlegte Kurmainz Ende des 18. Jahrhunderts den Oberamtssitz von Hausen nach Orb. Fortan wurde der Besitz von dort aus verwaltet. Die Grenze zwischen Kurmainz und dem Hochstift Fulda war das kleine Heiligenhäuschen, das noch heute an der Spessartstraße steht.

Nach den Napoleonischen Kriegen gingen Orb, Alsberg und Hausen in bayerischen Besitz über, bevor sie 1866 preußisch wurden. 104 Jahre lang war Hausen dann ein Ortsteil von Alsberg und gehörte zum Landkreis Gelnhausen. Am 1. Januar 1970 wurde Alsberg mit Hausen eingemeindet. Der letzte Bürgermeister dieser Verwaltungseinheit war der Alsberger Karl Müller. Die beiden Dörfer wurden zu Stadtteilen von Salmünster (damals Kreis Schlüchtern).

Im Staatsanzeiger für das Land Hessen (Ausgabe 3/1970) steht geschrieben: Aufgrund [...] der Hessischen Gemeindeordnung [...] erhält das Gebiet der früheren Gemeinde Alsberg mit dem bisherigen Ortsteil Hausen in der Stadt Salmünster mit Wirkung vom 1. Januar 1970 die Bezeichnung „Stadtteil Alsberg“, „Stadtteil Hausen“. Darmstadt, 24. Dezember 1969, Der Regierungspräsident.

Damit ist der Beweis erbracht, dass Hausen tatsächlich ein eigener Stadtteil der heutigen Kurstadt ist. Doch wird man der Geschichte nicht gerecht, würde man nur diese historischen Fakten berücksichtigen. Zwar bildeten Hausen und Alsberg über ein Jahrhundert eine Verwaltungseinheit. Aber die Hausener orientierten sich – nicht zuletzt wegen der räumlichen Nähe – eher nach Salmünster. Sie gingen dort zur Kirche, kauften dort ein und feierten zusammen Feste. Die Kinder besuchten dort die Schule. Und die beiden Stadtteile wuchsen im Laufe der Jahre und Jahrzehnte immer mehr zusammen. So schien es vielen Bürgern nur konsequent zu sein, dass sich Hausen und Salmünster 1970 zusammentaten. Hausen wird deshalb seit diesem Zeitpunkt durch den Ortsbeirat Salmünster vertreten.

Hauptartikel: Schloss Hausen

Der Huttengrund[Bearbeiten]

Der Huttengrund ist ein Seitental des Kinzigtals. Er wird von der Salz durchflossen, die aus dem Vogelsberg kommend bei Salmünster in die Kinzig mündet. Der Huttengrund umfasst die Stadtteile Romsthal, Eckardroth und Wahlert der Stadt Bad Soden-Salmünster. Benannt ist der Huttengrund nach dem über Jahrhunderte dort herrschenden Adelsgeschlecht derer von Hutten.

Im Mittelalter gehörten die Dörfern des Huttischen Grundes zur Burg Soden und zum ehemaligen Reichsgericht Salmünster. Zu dieser Zeit wurde Eckardroth von umherstreunenden Räuberbanden als Unterschlupf und als Ausgangspunkt zur Flucht aus dem Huttischem Patrimonialgericht ins „Ausland“ genutzt.

Die jeweiligen Orte gehen nicht nur fast nahtlos ineinander über, ihre Bürger haben auch schon früh die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit erkannt und so sind die drei Orte heute eng miteinander verflochten.

Eckardroth[Bearbeiten]

Die Gemarkungsfläche, auf der sich heute Eckardroth befindet, kam schon um 900 als Teil der Mark Salz an das Kloster Fulda. Urkundlich wird Eckardroth jedoch erst 1356 unter dem Namen Ekharterode erstmals erwähnt, was natürlich nicht besagt, dass das Gemarkungsgebiet nicht schon vor dieser Zeit besiedelt gewesen wäre. Der Name Ekharterode geht auf den Vor- oder Nachnamen Ekhart und auf das Roden zurück.

1805 wurde von der Kirchengemeinde Romsthal/Eckardroth die große Barockkirche St. Franziskus gebaut, die 1905 erweitert wurde.

Bis zum Dritten Reich hat eine aktive jüdische Gemeine den Ort geprägt. Noch heute existiert ein jüdischer Friedhof am Ortseingang auf der linken Seite, der öffentlich zugänglich ist.

Am 1. April 1972 erfolgte die Eingliederung der selbstständigen Gemeinde in die Stadt Bad Soden bei Salmünster.[2]

Romsthal[Bearbeiten]

Der geschichtlich bedeutsamste Ort im Huttschen Grund wurde erstmals im Jahre 1365 unter dem Namen Ramstal urkundlich erwähnt. Am 1. Dezember 1970 erfolgte die Eingliederung in die Stadt Salmünster.[2]

Romsthal ist heute der größte Stadtteil im Huttengrund. Hier finden sich die Grundschule, die Huttengrundhalle sowie das 1749 erbaute historische Huttenschlößchen, das auch als Herrenhaus bekannt ist. Zum Huttengrund gehören außer Romsthal noch Wahlert & Eckardroth. Die katholische Kirche in Romsthal heißt St. Franziskus. Romsthal besitzt auch einen Kindergarten & eine Grundschule.

Herrenhaus Romsthal[Bearbeiten]

Auf dem Weg von Bad Soden-Salmünster in Richtung Vogelsberg öffnet sich das als Huttengrund bekannte Salztal. So benannt nach dem Geschlecht der von Hutten, das jahrhundertelang Grundbesitzer in Romsthal, Eckardroth, Kerbersdorf, Wahlert und teilweise in Marborn war. Zur Geschichte des dortigen Amtssitzes auf der im 14. Jahrhundert erwähnten und 1783 eingestürzten Burg ist wenig überliefert. Zum Hofgut gehörte wohl die 1757 genannte Burgmühle und ein 1765 als Jägerhaus bezeichnetes Gebäude. Vermutlich handelt es sich dabei um das heutige Herrenhaus. Ein Türsturz mit dem huttischen Wappen und der Jahreszahl 1742 lässt diese Schlussfolgerung zu. Das architektonisch reizvolle Herrenhaus ist ein zweigeschossiger Rechteckbau mit Krüppelwalmdach und Gaubenfenstern. Ein Treppenturm mit Fachwerkabschluss und Welscher Haube erschließt es rückseitig. 1904 gelangte Bogdan Graf von Hutten-Czapski in den Besitz des Huttischen Grundes. Ihm verdankt das Herrenhaus seine bauliche Erweiterung um zwei Fensterachsen, den vorgezogenen Eingangsbereich und den Park.

Wahlert[Bearbeiten]

Der Ort Wahlert erstmals im Jahre 1326 unter dem Namen Waldenrode erwähnt.

Am 1. Dezember 1970 erfolgte die Eingliederung in die Stadt Bad Soden bei Salmünster.[2] Wahlert ist heute der kleinste Stadtteil im Huttengrund.

Katholisch-Willenroth[Bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1339 unter dem Namen Wilnrode. Am 1. Juli 1972 erfolgte die Eingliederung in die Stadt Salmünster.[2]

Heute ist das überwiegend landwirtschaftlich geprägte Katholisch-Willenroth mit dem Weiler Schönhof einer der kleineren Stadtteile Bad Soden-Salmünsters.

Durch seine Lage am Aufstieg zum Vogelsberg bietet der Stadtteil zahlreiche Wandermöglichkeiten.

Kerbersdorf[Bearbeiten]

Der erstmals als „Korberstorf“ im Jahr 1447 urkundlich erwähnte Stadtteil Kerbersdorf liegt oberhalb des Huttengrundes.

Kerbersdorf verfügt über eine eigene kleine Grundschule, in der die Kinder ihre ersten vier Schuljahre im unmittelbaren Erlebnis- und Lebensbereich verbringen können: In der dörflichen Gemeinschaft und ihren Gruppierungen mit Festen, Feiern, im engen Kontakt mit der Natur.

Die Eingliederung Kerbersdorfs erfolgte am 1. Dezember 1970 in die Stadt Salmünster.[2] Heute leben hier etwa 460 Einwohner

Mernes[Bearbeiten]

Mernes ist der südlichste Stadtteil von Bad Soden-Salmünster im Main-Kinzig-Kreis. Das Dorf liegt eingebettet im Jossatal im Naturpark Hessischer Spessart am Fuße der Bergkuppe "Stacken" (465 m) und ist ein staatlich anerkannter Erholungsort. Mernes ist erst 1267 als Mernolfes erstmals genannt, auf einer Karte aus dem 16. Jahrhundert heißt der Ort Merles. Er hat etwas weniger als 900 Einwohner. Bei der Bildung der neuen Stadt Soden-Salmünster kam Mernes am 1. Juli 1974 als dritte Gemeinde hinzu.[2]

Salmünster[Bearbeiten]

Hauptartikel: Salmünster

Das Stadtbild von Salmünster wird von zwei Kirchen geprägt. In der Altstadt erhebt sich die barocke katholische Pfarrkirche, von 1650 bis 2004 auch Klosterkirche des angegliederten Franziskanerklosters, in dessen Gebäude sich heute ein Bildungs- und Exerzitienhaus der Diözese Fulda befindet. Die evangelische Versöhnungskirche ist ein schlichter Bau im neugotischen Stil.

Die Wirtschaft besteht im Wesentlichen aus Einzelhandel und Automobilzulieferern.

Salmünster ist verkehrsmäßig über die Anschlussstelle an die Autobahn A66 (Frankfurt-Fulda) zu erreichen. Außerdem gibt es einen Bahnhof von Bad Soden-Salmünster mit Verbindungen nach Frankfurt am Main und Fulda im Stundentakt.

Einwohnerzahlen[Bearbeiten]

In der Tabelle werden die Einwohnerzahlen vom 6. Juni 1961 und 27. Mai 1970 (Volkszählungen) angegeben.[2]

Name Ew.
1961
Ew.
1970
Ahl 420 536
Bad Soden bei Salmünster 2357 2902
Eckardroth 520 532
Katholisch-Willenroth 226 243
Kerbersdorf 302 408
Mernes 706 767
Romsthal 638 669
Salmünster 3006 3467
Wahlert 126 132

Politik[Bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
Kommunalwahl 2011
 %
50
40
30
20
10
0
44,5 %
28,5 %
24,2 %
2,7 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
-0,9 %p
+4,9 %p
-3,6 %p
+2,7 %p
-3,2 %p
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 44,5 16 45,4 17
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 28,5 11 23,6 9
GWL Gemeinsame Wählerliste Bad Soden-Salmünster 24,2 9 27,8 10
DIE LINKE Die Linke 2,7 1
FDP Freie Demokratische Partei 3,2 1
gesamt 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 45,6 42,9

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Am 8. Februar 1978 wurde der Stadt Bad Soden-Salmünster ein Wappen mit folgender Blasonierung verliehen: In Blau links der hl. Bonifatius in goldenem Bischofsgewand und mit goldener Mitra, in der Linken den silbernen Krummstab haltend, die Rechte segnend erhoben, zu seinen Füßen ein silberner Schild mit durchgehendem schwarzen Kreuz; rechts aus goldener Brunnenschale mit goldenem Sockel eine silberne Fontäne aufsteigend.[7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Indian Summer an der Kinzigstalsperre

Die Talsperre in Ahl ist eine Sehenswürdigkeit; aber auch die Kirche gehört zu den Attraktionen der Stadt. Ebenso ist die Mariengrotte, ebenfalls in Ahl, ein bekannter Treffpunkt für Gläubige.

Passionsspiele[Bearbeiten]

Hauptartikel: Passionsspiele Salmünster

Die in Salmünster ansässigen Passionsspiele sind weit über die Grenzen des Kreises hinaus bekannt. Im drei- bis vierjährigen Turnus wird in der barocken Pfarrkirche St. Peter und Paul die Leidensgeschichte Jesu Christi aufgeführt. Über 3000 Zuschauer sehen dort das Passionsspiel.

Theaterensemble feel-X[Bearbeiten]

Die 2001 gegründete Laienspielgruppe versteht sich als reines Tourneetheater. Ihr Repertoire umfasst heitere Stücke vom Klassiker bis zur Modernen Komödie. Daneben inszeniert feel-X seit 2005 im zweijährigen Rhythmus auch Wintermärchen. Die Gruppe gehört dem Bund Deutscher Amateurtheater an.

Bauwerke[Bearbeiten]

Ahl[Bearbeiten]

  • Unbefleckte Empfängnis (Mariengrotte)

Bad Soden[Bearbeiten]

  • Der Bergfried der Burgruine Stolzenberg (Ersterwähnung 1252) hoch über der Stadt ist seit 1970 als Aussichtsturm zugänglich, von dem aus man die Stadt Bad Soden, das Kinzigtal sowie die Randgebiete von Hohem Vogelsberg und Spessart überblickt.
  • Das wichtigste historische Gebäude der Talsiedlung ist das Huttenschloss, ein spätmittelalterlicher Bau mit Erkern, hohem Staffelgiebel und Treppenturm. Es wurde 1536 von Lukas von Hutten und seiner Frau Apollonia von Frankenstein erbaut, nachdem sie ihre ursprüngliche Residenz auf der Burg Stolzenberg verloren hatten. Es wurde bis 1814 kontinuierlich von verschiedenen Linien der Familie bewohnt. Lukas von Huttens Großneffe Johann erweiterte den Erstbau durch einen Seitenflügel (datiert 1594) und einen Marstall (1599). Nach Aussterben der Linie von Hutten wechselten die Besitzverhältnisse. Zunächst erwarb Jean Pierre Dupré (1762-1848), ein Holzhändler aus der Rheinpfalz, 1819 das Schloss. 1875 errichtete Georg Vitriarius, der die Nutzungsrechte über die revitalisierten Solequellen der Stadt besaß, eine erste private Badeanstalt im Souterrain. Das salzhaltige Heilwasser wurde in Holzfässern von den Quellen zum Schloss transportiert. 1901 wurde es an den Garnfabrikanten Johann Adolf Krafft aus Offenbach verkauft, welcher es modernisierte und als Sommerresidenz für seine Familie mit englischem Landschaftspark umbaute. Im 20. Jahrhundert war es Sitz verschiedener Unternehmen, und seit 1998 wird es als Freilichttheater genutzt.
  • Das 1703 erbaute ehemalige Rathaus Bad Sodens (jetzt Standesamt) mit Walmdach und Zwiebelturm (1866 hinzugefügt) ist das einzige Barock-Fachwerk-Rathaus Hessens. Es beherbergt ein Trauzimmer mit Stilmöbeln und ist Sitz einer Nähgruppe für historische Kostüme.
  • Bad Soden verfügt über zwei Kirchen, die katholische Kirche St. Laurentius mit neogotischem Westwerk (1896) und Turm sowie die evangelische Erlöserkirche, eine 1964-67 in Betonskelettbauweise errichtete Zeltkirche, in der sich seit 1993 das mehrere Meter große Glasobjekt "Der menschliche Gott - Der göttliche Mensch" von Benedikt W. Traut befindet.[8]
  • Von den Cafés und Restaurants im Bad Sodener Kurbezirk ist das "Alte Kurhaus", ein Gründerzeitbau von 1886, das älteste. Im Kurpark ist der am 25. September 1928 ausgetretene König-Heinrich-Sprudel, der seither zweimal nachgebohrt wurde (1974 und 1984), zugänglich, eine der eisenhaltigsten Quellen Deutschlands. Das nicht trinkbare Wasser (ein Liter enthält ca. 90 Gramm Salz) wird ausschließlich zu Solebädern eingesetzt. Das kleine Gradierwerk im Kurpark stammt von 2006; ein historisches Schwarzdorn-Gradierwerk zur Konzentration und Reinigung der Sole vor dem Siedeprozess hat es in Bad Soden, wo immer nur die ältere Kastengradiertechnik angewandt wurde, nie gegeben.
  • Zentrum des zeitgenössischen Kurbezirks ist die Spessart-Therme (2005) mit 31 °C und 33 °C warmem Thermalwasser von ca. 1,5 % Solegehalt. Die Blockhaus-Saunalandschaft nach Art russischer Banjas im Kurpark ist vor allem für den Sommer gedacht. Eine Salzgrotte mit Wänden und Boden aus dem Salz des Toten Meeres dient zu einer 45-minütigen Inhalation bei 45 % Luftfeuchtigkeit und einer Temperatur von 22 °C. Die Anwendung in diesem besonderen Mikroklima dient der Befreiung der oberen Atemwege.

Hausen[Bearbeiten]

Mernes[Bearbeiten]

  • St. Peter in Mernes

Romsthal[Bearbeiten]

  • St. Franziskus und St. Elisabeth

Salmünster[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Das Altstadtfest in Salmünster findet am ersten Wochenende im August statt. Das Brunnenfest in Bad Soden findet jährlich im August statt. Das Burgfest im Ortsteil Bad Soden wurde vom Sommerfest im Schloss, ebenfalls in Bad Soden, abgelöst und findet Ende Juni statt.

Verkehr und Infrastruktur[Bearbeiten]

Bedeutende Unternehmen[Bearbeiten]

Das weltweit tätige Automobilzulieferunternehmen Woco hat seinen Sitz in Bad Soden-Salmünster.

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Dr. Karl (alt: Carl) Roth – Quellenchemiker
  • Major Geoffrey Bedding – Neuseeländischer Major, verhinderte 1945 die Zerstörung Ahls

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

  • Georg Philipp Lang alias „Hölzerlips“, geboren um 1770 vermutlich in Eckardroth, am 31. Juli 1812 in Heidelberg hingerichteter Räuber.
  • Henry Harnischfeger aus Salmünster (1855–1930), amerikanischer Großindustrieller, finanzierte den Bau der nach ihm benannten Schule zu Salmünster
  • Joseph Müller aus Salmünster (1894–1944), kath. Priester, wurde von den Nationalsozialisten hingerichtet
  • Daniel Mack geboren 1986, deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen)

Trivia[Bearbeiten]

Der rathäusliche Beamte Carl Gladitz erfand 1895 den Schnellhefter (Patent DRP 84487 beim Kaiserlichen Patentamt in Berlin). Die unter seiner Mitwirkung gegründete Firma Stolzenberg war in den 1920er Jahren der führende Büroausstatter Deutschlands.[9]

Literatur[Bearbeiten]

  • P. Damasus Fuchs: Geschichte des Kollegiatsstifts und der Pfarrei zu den hl. Aposteln Petrus und Paulus in Salmünster. Fulda 1912.
  • Autorenkollektiv: Salmünster. Aus der Vergangenheit einer alten Stadt im Kinzigtal. Festausgabe anlässlich des 650. Jubiläums der Stadternennung, o.O. 1970.
  •  Georg Wilhelm Hanna: Burgen und Schlösser im Kinzigtal. Hanau 1992.
  • Autorenkollektiv: 25 Jahre Kurstadt Bad Soden-Salmünster. 1974–1999. Hrsg. von der Kurstadt Bad Soden-Salmünster, Bad Soden-Salmünster 1999.
  • Florian Betz: Alsberg im Hinterspessart, 1814-1867. Mikrohistorische Fallstudie eines bayerischen Bergdorfes. Büchner-Verlag, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-941310-26-1.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c d e f g h i  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 376 und 377.
  3. Hess. Staatsarchiv Marburg, Urk. 72, Nr. 263 = alte Signatur: Urk. O II e, von Küchenmeister, 1313-01-10.
  4. Erlass des Hessischen Ministers des Innern vom 17. Dezember 1969 — IV A 22 — 3 k 08/05 — 3/69 — Betrifft: Eingliederung der Gemeinde Alsberg, Landkreis Gelnhausen, in die Stadt Salmünster, Landkreis Schlüchtern
  5. Paul, Josef: Die Salzschwärzer von Alsberg. - Bad Orb : Verl. Orbensien, 2012, 1. Aufl. - ISBN 978-3-927176-31-7
  6. http://www.badsoden-salmuenster.de/stadt-stadtteile/stadtteile/alsberg/700-jahre-alsberg.html
  7. Genehmigung eines Wappens durch den Hessischen Minister des Innern vom 8. Februar 1978 (StAnz. S. 445) Seite 45 der tif-Datei 7,7 MB
  8. GJP (Götz J. Pfeiffer): Altarobjekt von Benedikt W. Traut, in: Mut zum Gestalten. Kunstförderung in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Kassel, 2013, S. 20-21.
  9. Maria Curter: Revolution in den Amtsstuben. In: Berlinische Monatsschrift Februar 1998, beim Luisenstädtischen Bildungsverein, geladen 22.07.2014

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bad Soden-Salmünster – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien