Bad Wörishofen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bad Wörishofen
Bad Wörishofen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bad Wörishofen hervorgehoben
48.00583333333310.596944444444603-670Koordinaten: 48° 0′ N, 10° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Unterallgäu
Höhe: 603-670 m ü. NN
Fläche: 57,8 km²
Einwohner: 14 034 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 243 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86825
Vorwahl: 08247
Kfz-Kennzeichen: MN
Gemeindeschlüssel: 09 7 78 116
Stadtgliederung: 12 Gemeindeteile
Adresse der Stadtverwaltung: Bgm.-Ledermann-Straße 1
86825 Bad Wörishofen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Klaus Holetschek (CSU)
Lage der Stadt Bad Wörishofen im Landkreis Unterallgäu
Karte
Bad Wörishofen, Hauptstraße
Eingang zum Kurhaus von Bad Wörishofen
Im Kurpark
Wassertretbecken an der Kneippstraße
Ortsteil Kirchdorf

Bad Wörishofen ist ein bekannter Kneippkurort und die zweitgrößte Stadt im schwäbischen Landkreis Unterallgäu, die Stadt ist eine von 13 sogenannten leistungsfähigen kreisangehörigen Gemeinden in Bayern. Sebastian Kneipp wirkte in Bad Wörishofen als Pfarrer und verbreitete von hier aus seine Erkenntnis von der heilenden Kraft des Wassers, der Grundlage der Kneipp-Kur.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Lage

Bad Wörishofen liegt in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben, etwa 80 km westlich von München und 35 km östlich von Memmingen am Wörthbach, einem Nebenflüsschen der Mindel.

[Bearbeiten] Ausdehnung des Stadtgebietes

Zur Stadt Bad Wörishofen gehören die Orte Bad Wörishofen, Dorschhausen, Frankenhofen, Hartenthal, Kirchdorf, Oberes Hart, Obergammenried, Schlingen, Schöneschach, Stockheim, Unteres Hart und Untergammenried.

[Bearbeiten] Geschichte

  • 1067 wurde Wörishofen als Herrschaft „Werenshova" erstmals urkundlich erwähnt.
  • Von 1719-1721 wurde das Kloster Wörishofen unter Leitung von Dominikus Zimmermann erbaut.
  • Um 1889 begann der Kurbetrieb unter der Leitung von Pfarrer Sebastian Kneipp als Pfarrherr von St. Justina.
  • 1920 erhielt Wörishofen das Prädikat „Bad“ verliehen.
  • Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 gehörte Bad Wörishofen zur Amerikanischen Besatzungszone. Die amerikanische Militärverwaltung richtete ein DP-Lager ein zur Unterbringung so genannter Displaced Persons (DP). Die meisten von ihnen stammten aus Litauen. Das Lager wurde von der UNRRA betreut und hatte sein eigenes von der UNRRA herausgegebenes Zahlungsmittel.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Sportanlagen

Die klimatisch begünstigte Lage in 620 bis 700 m Seehöhe sowie der Nordrand des hügeligen Allgäus schuf für Bad Wörishofen ideale Voraussetzungen für den Freizeit- und Sportbetrieb. Dazu kommt, dass der Ort für ein Heilbad einen ungewöhnlich offenen und legeren Charakter aufweist: Kurgarten, Promenade, Kurpark und gepflegte verkehrsberuhigte Bereiche gehen nahtlos über in eine anmutige Landschaft, die von weiten Wiesen und rauschenden Hochwäldern abgewechselt wird. Bei den meisten Besuchern ist das Wandern und vor allem das Radfahren sehr beliebt. Auch sonst bietet Bad Wörishofen eine umfangreiche sportliche Palette:

  • 22 Tennisplätze
  • Ein tropisches Thermalbad
  • Ein Hallen-Eisstadion
  • Zwei 18-Loch-Golfplätze
  • Mehrere professionell nutzbare Fußballfelder
  • Zahlreiche öffentliche Sportanlagen, von Basketball bis Eisstockschießen
  • Modellflugplatz mit Asphaltpiste im Ortsteil Frankenhofen

[Bearbeiten] Schulen

[Bearbeiten] Gedenkstätten

Auf einem jüdischen Grabfeld innerhalb des Städtischen Friedhofs befindet sich ein Massengrab, in dem 34 KZ-Häftlinge begraben sind, die im Frühjahr 1945 nach ihrer Haft im KZ-Außenlager Türkheim im Hospital von Wörishofen an den Folgen der Haft gestorben sind. Ein Gedenkstein erinnert an dieses Geschehen.[1]

[Bearbeiten] Verkehrsanbindung

Bad Wörishofen verfügt über folgende Anbindungen an den Nah- und Fernverkehr:

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen

  • In Bad Wörishofen hat nach dem Zweiten Weltkrieg die Confiserie Schwermer ihre neuen Betriebsstätten aufgebaut – sie stellt nach altem Rezept das Königsberger Marzipan her.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 118

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Bad Wörishofen – Bilder, Videos und Audiodateien
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