Bad Wiessee

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bad Wiessee
Bad Wiessee
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bad Wiessee hervorgehoben
47.71666666666711.716666666667740Koordinaten: 47° 43′ N, 11° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Miesbach
Höhe: 740 m ü. NHN
Fläche: 32,79 km²
Einwohner: 4731 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 144 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83707
Vorwahl: 08022
Kfz-Kennzeichen: MB
Gemeindeschlüssel: 09 1 82 111
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Sanktjohanserstraße 12
83707 Bad Wiessee
Webpräsenz: www.bad-wiessee.de
Bürgermeister: Peter Höß (Fr.Wählergem.Wiesseer Block)
Lage der Gemeinde Bad Wiessee im Landkreis Miesbach
Österreich Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Ebersberg Landkreis München Rosenheim Landkreis Rosenheim Bad Wiessee Bayrischzell Fischbachau Gmund am Tegernsee Hausham Holzkirchen (Oberbayern) Irschenberg Kreuth Miesbach Otterfing Rottach-Egern Schliersee (Gemeinde) Tegernsee (Stadt) Valley Waakirchen Warngau WeyarnKarte
Über dieses Bild

Bad Wiessee ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Miesbach mit etwa 4700 Einwohnern und seit 1922 anerkannter Kurort. Der Urlaubsort liegt am Westufer des Tegernsees im bayerischen Oberland und grenzt an den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Sein Prädikat als Heilbad verdankt Bad Wiessee den beiden deutschlandweit stärksten Jod-Schwefel-Heilquellen, die im Jahr 1909 bei Erdölbohrungen entdeckt wurden. Seit 1957 betreiben die Spielbanken Bayern die Spielbank Bad Wiessee, die seit 2005 im Ortsteil Winner liegt.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Bad Wiessee im Jahre 1017 im Urbar des Kloster Tegernsee, als der Curia Wesses (Hof von Wiessee) verschiedene Güter an das Kloster zu entrichten hatte.[2][3]

Geographie[Bearbeiten]

Bad Wiessee mit Ringspitz und Kotlahnerkopf im Hintergrund

Geographische Lage[Bearbeiten]

Bad Wiessee liegt auf einer Höhe von 735 bis 1595 m ü. NN am Westufer des Tegernsees am Nordrand der Bayerischen Alpen. Die Städte Bad Tölz, Holzkirchen und Miesbach liegen 15-20 km entfernt, die Landeshauptstadt München rund 50 km. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Gmund am Tegernsee.

Ortsgliederung[Bearbeiten]

Historische Postkarte des Ortsteils Abwinkl (um 1914)

Die politische Gemeinde Bad Wiessee hat acht amtlich benannte Ortsteile:[4]

  • Abwinkl
  • Bad Wiessee
  • Bauer in der Au
  • Buch
  • Grundner
  • Holz
  • Rohbogen
  • Winner

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Bad Wiessee grenzt im Westen an die im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen gelegenen Nachbargemeinden Gaißach und Lenggries. Ein zusammenhängendes Waldgebiet und eine Bergkette vom Luckenkopf über den Sattelkopf zum Fockenstein und Ochsenkamp grenzen die Gemeinden voneinander ab. Es gibt Wander- und Fahrradwege aber keine direkte Straßenverbindung zwischen den Gemeinden. Die Nachbargemeinde Waakirchen grenzt im Norden an Bad Wiessee. Auf dem kurzen Abschnitt der Gemeindegrenze zu Waakirchen liegen die Berge Luckenkopf, Kogelkopf und der Streitmöser. Die nördliche Gemeindegrenze zu Gmund verläuft über die Holzeralm, den Dürnbach entlang bis zur Hainzenhöhe und endet an der Baiersäge im Ortsteil Holz an der B 318. Zur Stadt Tegernsee im Osten und der Gemeinde Rottach-Egern im Südosten gelegen besteht eine Schifffahrtsverbindung über den Tegernsee. Im Süden grenzt Bad Wiessee an den Ortsteil Ringsee der Gemeinde Kreuth.

Gewässer[Bearbeiten]

Drei der sechs größeren Zuflüsse des Tegernsees münden in Bad Wiessee. Der nördlichste ist der Breitenbach, der seine Quelle am Breitenberg hat, kurz unterhalb des Huders auf 1200 m. ü. NHN.

Der Söllbach bei Hochwasser am 23.08.2005, Abflussmenge etwa 29 m³/s

Der Söllbach entspringt als Gurnbach unterhalb des Seekarkreuz auf dem Gemeindegebiet von Lenggries. Er fließt im Söllbachtal entlang der Scheibenaualm, der Söllbachaualm und der Alm Bauer in der Au. Anschließend durchquert er den Ortsteil Buch und mündet bei Abwinkl in den Tegernsee. Er entwässert das Gebiet nördlich des Hirschberges und östlich des Fockensteins. Die normale Abflussmenge des Söllbachs liegt bei rund 1 m³/s pro Sekunde, welche sich bei starken Regenfällen im Mündungsgebiet auf 30 m³/s erhöhen kann. An der Mündung im Ortsteil Abwinkl steht eine Fischbrutanstalt des Landesfischereiverbands Oberbayern und ein öffentlich zugängliches Großaquarium mit einheimischen Fischen des Tegernsees.[5][6]

Der Zeiselbach hat seine Quelle unterhalb der Aueralm. Er entwässert das Gebiet nördlich des Söllbergs und hat eine durchschnittliche Abflussmenge von 0,2 m³/s. Er fließt vorbei an der Wachselmosalm, dem Semmelberg und dem Sonnenbichl. Nach der Durchquerung des Ortsteils Prinzenruhe kreuzt er in der Ortsmitte die Bundesstraße 318 und mündet östlich vom Dourdanplatz in den Tegernsee. Trotz der Hochwasserschutzmassnahmen kam es am 13.06.2014 nach starken nächtlichen Regenfällen durch eine Verklausung an der Brücke beim Rathaus zu einer Überflutung des gesamten Ortskerns und der Bundesstraße. Die Abflussmenge des Zeiselbachs stieg kurzzeitig auf 9,58 m³/s.[7] [8]

Auf dem Gemeindegebiet verlaufen weitere kleine Bäche wie der Weidenbach, der Filzgraben, der Deierlgraben, der Mühlbach und der Hölzlgraben.

Berge[Bearbeiten]

Auf dem Gemeindegebiet[9] befinden sich folgende Berge:

Almen[Bearbeiten]

Auf dem Gemeindegebiet[9]befinden sich folgende Almen:

  • Neuhüttenalm, 1329 m ü. NN
  • Auer Alm, 1271 m ü. NN
  • Baumgartenalm, 1256 m ü. NN
  • Wachselmoosalm, 1185 m ü. NN
  • Winneralm, 1051 m ü. NN
  • Scheibenaualm, 938 m ü. NN
  • Söllbachaualm, 927 m ü. NN
  • Bauer in der Au, 904 m ü. NN
  • Finneralm, 830 m ü. NN

Geologie[Bearbeiten]

Sichtbares Flyschgestein am Franzosenhügel

Der Untergrund Bad Wiessees ist aufgrund seiner Lage am Westufer des Tegernsees stark heterogen. Im Gegensatz zum Ostufer mit seinen direkt ansteigenden Bergen, liegt Bad Wiessee auf einem breiten Landstreifen am Westufer. Dieser Landstreifen wurde gebildet durch ausgedehnte Schuttkegel der Gebirgsbäche, die heute als schildförmige Erhebungen erkennbar sind.

Das Gebiet vom Ortsteil Rohbogen bis Holz setzt sich überwiegend aus eiszeitlichen Moränenablagerungen des Tegernsee-Gletschers zusammen. Diese typischen Merkmale einer Gletscherbedeckung mit Gletscherboden und mit Resten einer Grundmoräne formen ebenso am Sonennbichl und am Skihang Prinzenruh den Boden. Dagegen wurde der lockere Kiesboden in den Ortsteilen Alt-Wiessee und Abwinkl überwiegend durch mitgeführte Ablagerungen des Söllbachs gebildet, der hier in den Tegernsee mündet. Das Söllbachtal wurde früher durch die Ufermoräne des Tegernsee-Gletschers, dem heutigen Sillberg, verriegelt. Der so aufgestaute Söllbach, früher Sillbach genannt, lagerte eine etwa hundert Meter mächtige Schotterschicht ab, die eine inmitten der Berge liegende Verebnung bildet. Diese hochgelegene Schotterebene reicht bis zur Einmündung des Scheibengrabens. Die Alm Bauer in der Au, ein früher beliebtes Ausflugsziel, liegt in mitten dieser Hochebene. Durch sein starkes Gefälle und die rasche Fließgeschwindigkeit führte der Söllbach früher eine hohe Menge Kies mit sich. Diese Kiesablagerungen wurden im Laufe der Zeit bereits soweit in den Tegernsee vorgeschoben, dass der See an der Mündung des Söllbachs eine starke Einengung auf etwa 1,5 km erfährt.

Gut sichtbar am Franzosenhügel, dem nördlichen Ortseingang Bad Wiessees und ebenso am Wasserpointhügel findet sich das für Faltengebirge typische Flyschgestein. Diese Gesteinsart ist eine der ältesten Bodenformationen in Bad Wiessee und stammt aus der Kreidezeit. Vor dem Bau der katholischen Kirchen im Jahre 1926 existierte am Wasserpointhügel ein Steinbruch, da aus dem geschichteten und geklüfteten Flysch einfach Bausteine gebrochen werden konnten.

Zwischen dem Zeiselbach, dem Breitenbach und dem Semmelberg entstand im Laufe der Zeit Moorgrund über einer Schicht aus Seeton. Es zeigte sich, als 1948 mit dem Bau einer neuen Siedlung „In den Filzn“ begonnen wurde, dass das Moor etwa fünf Meter dick war. Es befand sich über einer mehreren Meter dicken Seetonschicht, die in einem abgetrennten Nebenbecken des Tegernsees entstand. Dieses Becken befindet sich hinter einem Hügelkamm, der sich vom Kirschbaumhügel bis zum Freihauswinkl erstreckt. Teile dieses Regenmoores sind bis heute erhalten geblieben und finden sich im Zentrum der Gemeinde unmittelbar hinter der Wandelhalle des Jod-Schwefelbades.[10][11][12][13]

Natur[Bearbeiten]

Naturschutz[Bearbeiten]

Bad Wiessee liegt innerhalb des etwa 9274 Hektar umfassenden Landschaftsschutzgebietes Schutz des Tegernsees und Umgebung, welches im Jahr 1956 ausgewiesen wurde.

Die Flyschberge bei Bad Wiessee mit einer Fläche von etwa 955 Hektar und einer Höhenlage von etwa 1128 m ü. NHN wurden als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung in das Natura 2000-Netz der Europäischen Union aufgenommen. Innerhalb dieses Naturraums der schwäbisch-oberbayerischen Voralpen liegen bodensaure Buchenwälder, tannenreiche Bergmischwälder sowie Kar-Niedermoor-Bildungen am Rand des Mangfallgebirges.[14]

Umweltprobleme[Bearbeiten]

Hauptartikel: Tegernsee

Bad Wiessee ist Mitglied im Zweckverband zur Abwasserbeseitigung am Tegernsee. Der Zweckverband wurde 1956 gegründet um die Ringkanalisation um den Tegernsee zu bauen und die Badequalität und Ökologie des Tegernsees zu erhalten. Der See war in den 1950er Jahren durch Abwässer stark belastet und es drohte eine ökologische Katastrophe.[15]

Geschichte[Bearbeiten]

Ortsname[Bearbeiten]

Der Name Wiessee geht zurück auf die erstmalige Nennung des Ortes Wesses um 1017 im Urbar des Kloster Tegernsee und bedeutet, dass es sich um eine Siedlung westlich des Sees handelt. „Wesses“ ist die letzte Stufe der Entwicklung des Namens der vom 14. bis 17. Jahrhundert „Wesse“ lautete. Der Buchstabe „t“ aus Westsee war bereits abgeschliffen und verschwunden. Auch das „s“ am Ende des Namens, der Genitiv-Form „Westen des Sees“ verschwand mit der Zeit. In den traditionellen Urkunden des Kloster Tegernsee von 1155 bis 1242 ist die Form des Ortsnamens noch unstet. Der hier erwähnte erste „Hof von Westsee" kann als Ursiedlung von Bad Wiessee und als sein Namensgeber angesehen werden.[16][3]

Chronik[Bearbeiten]

Erste Hinweise auf eine Siedlung am Westufer des Tegernsees stammen aus dem 10. Jahrhundert. Als das Kloster Tegernsee 978 nach den Ungarneinfällen als Reichsabtei neu eröffnet wurde, entstanden auch Werkstätten, in denen Kunsthandwerk betrieben wurde. Aus der Glashütte des Klosters sind fünf Glasfenster des Augsburger Doms erhalten. Die Glashütte lagen laut einer Chronik „in der Au, jenseits des Sees“.[17] 1017 ist im Urbar des Klosters erstmals eine Landwirtschaft auf dem Westufer erwähnt. 1155 wird ein Dietpold von Westensee als Zeuge in einer Klosterukunde genannt.

Spätmittelalter
Inschrift Quirinskapelle
weitere Bilder

Der Legende nach entdeckte ein Mönch im Jahr 1441 in St. Quirin am Ostufer des Tegernsees einen goldgelben Streifen im See, der von einer Stelle am Westufer kam, über der eine natürliche Ölquelle (Petroleum) bestand. Tatsächlich dürfte die inzwischen längst versiegte Quelle, deren Lage heute noch an einer denkmalgeschützten Kapelle auf dem Golfplatz von Bad Wiessee erkenntlich ist, seit ewigen Zeiten bestanden haben. Nach einer Gedenktafel im Inneren der Kapelle wurde die Quelle 1430 erstmals gefasst. Nachdem das Steinöl vom Tegernsee therapeutische Eigenschaften (z. B. zum Einreiben) besaß, erlangte es als St.-Quirin-Öl bald große Beliebtheit und zog Scharen von Pilgern an den See.

1471 ließ das Kloster drei Fischweiher im Gebiet des heutigen Wiessees anlegen. Im Salbuch von 1480 wird Wiessee erstmals als Dorf fassbar. Der Dorfkern lag auf einer Anhöhe des Schwemmkegels südlich des Zeiselbachs, dem heutigen Ortssteil Alt-Wiessee. Drei Höfe sind nachgewiesen, dazu kamen mehrere unselbständige Häuser. Der älteste erhaltene Bau ist der Sperrhof, der dendrochronologisch auf 1587-89 datiert ist, über der Tür ist die Jahreszahl 1594 eingeschnitzt. Außerdem sind zwei besonders alte Getreidespeicher erhalten, von denen einer auf 1647/48 datiert ist; der andere wird auf das 16./17. Jahrhundert geschätzt.[18]

Neuzeit

Um diesen Ortskern entwickelte sich der Ort langsam bis Ende des 19. Jahrhunderts. Abseits des Dorfkerns lag zunächst nur ein Hof am Hang zwischen Zeisel- und Breitenbach. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts werden weitere Höfe nördlich des Zeiselbachs errichtet, insbesondere zogen zwei Familien dorthin, deren Höfe im alten Ortskern abbrannten.

Abwinkl im Süden am Söllbach und Holz im Norden entstanden als Siedlungen vermutlich etwa gleichzeitig mit Wiessee, zu Abwinkl werden die Höfe in Buch und der Bauer in der Au gerechnet, die ebenfalls 1480 aufgeführt wurden. Die Streusiedlung Holz wurde bereits 1291 urkundlich erwähnt. Nach der Säkularisation des Klosters 1803 wurde Wiessee 1804 als politische Gemeinde konstituiert, 1808 wurden Abwinkl und Holz der Gemeinde Wiessee zugeschlagen.

Nach der Aufhebung des Klosters spielte das Tegernsee Tal zunächst keine große Rolle mehr. Dies änderte sich, als König Maximilian I. im Jahr 1817 das ehemalige Kloster kaufte und zu seinem Sommerschloss ausbauen ließ. Er ließ die Region erschließen und ab 1820 die erste Straße um den See anlegen, durch die Wiessee erstmals im Süden mit Tegernsee verbunden wurde.

Entdeckung der Jod-Schwefelquelle

Angeregt durch die bereits weit verbreitete technische Verwendung von Erdöl ab Ende des 19. Jahrhunderts, versuchte die niederländische Gesellschaft Dordtsche Petroleum Maatschappy ab 1904, in größeren Tiefen reiche Erdölvorkommen zu entdecken, die man in etwa 500 m Tiefe auch antraf. Es folgte die Gründung der Ersten bayerischen Petroleum Gesellschaft mbH und die Durchführung von 10 Bohrungen am See. Aber schon 1912 war das aus den Bohrlöchern gepumpte Fördergut so stark verwässert, dass die Ölgewinnung eingestellt werden musste. 1909 stieß der Niederländer Adriaan Stoop bei einer Bohrung jedoch auf ein ergiebiges Iod-Schwefel-Thermalwasservorkommen, die Grundlage des Aufstiegs zum Heilbad wurde. Am 30. Juni 1922 erhielt Wiessee das Prädikat „Bad“ verliehen.[19]

Nationalsozialismus

Beim sogenannten Röhm-Putsch 1934 hatte sich die SA-Führung auf telefonische Anordnung Hitlers in Bad Wiessee getroffen. In der Pension Hanselbauer wurden Ernst Röhm und seine SA-Führer in Anwesenheit Hitlers von der SS verhaftet und einige von ihnen noch am gleichen Tag erschossen. Gegen Kriegsende wurden in Bad Wiessee und dem ganzen Tegernseer Tal wegen der Kureinrichtungen und der touristischen Infrastruktur Lazarette für mehrere zehntausend Verwundete eingerichtet. Beim Anmarsch der US-Truppen übergaben deutsche Soldaten der Waffen-SS Ort und Tal mit Rücksicht auf die Verletzten kampflos und zogen sich nach Süden und Südwesten zurück.

Der von Hitler wegen einer Mesalliance 1938 zum Rücktritt gezwungene Reichskriegsminister, Feldmarschall Werner von Blomberg, lebte während des Krieges mit seiner Frau Erna (genannt auch Eva oder Margarethe) Gruhn zurückgezogen in einem Berghaus bei Bad Wiessee, wo er 1945 von den Amerikanern verhaftet wurde.

Gegenwart

Am 8. September 2012 war die Gemeinde Bad Wiessee Veranstalter eines Musikfestivals, das auf dem ehemaligen Spielbank-Areal stattfand und Veranstaltungsteil des Bayern 3 Dorffestes war. Auf dem ganztägigen Festival traten die Musikgruppen die Bayern 3-Band, die Gruppe Donikkl und die Weißwürschtl, die Pop-Rockband Stereolove, die Band Dick Brave and The Backbeats und der Musiker Stefan Dettl auf. Das Musikfestival fand in den Medien überregionales Interesse und wurde von etwa 20.000 Menschen besucht. Die Konzertbühne inklusive Technik, Licht- und Tonanlage wurde von dem Hörfunksender Bayern 3 zur Verfügung gestellt. Zum Zweck der Organisation und Koordination der etwa 400 ehrenamtlichen Helfer wurde der Verein Mia gengan steil e.V. vom Geschäftsführer der Gemeinde gegründet. Während der Veranstaltung wurden 44 Menschen verletzt, sieben Verletzte wurden ins Kreiskrankenhaus Agatharied eingeliefert.[20][21][22][23][24]

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

In der Verleihung des Wappens durch das Staatsministerium des Innern im Jahre 1951 lautet die Blasonierung:

Wappen

„In Blau über zwei silbernen Wellenbalken eine von zwei goldenen Händen emporgehobene goldene Schale, im Schildfuß ein goldener Dreiberg

Das Gemeindewappen versinnbildlicht die Berge, dargestellt im unteren Teil durch den Dreiberg, die Lage am Tegernsee, dargestellt durch die zwei silbernen Wellenbalken und die Heilquelle, dargestellt durch die von zwei goldenen Händen getragene goldene Schale, die bereits vor der Wappenverleihung das Sinnbild der Kurverwaltung Bad Wiessee war. Die Tingierung beinhaltet die Farben Silber, Blau und Gold des Kloster Tegernsee und die Farben der Elemente des Familienwappens der Wittelsbacher.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2014[25]
Wahlbeteiligung: 51,2 % (2008: 62,1 %)
 %
40
30
20
10
0
33,1 %
31,0 %
20,3 %
15,5 %
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
a FWG/Wiesseer Block

Der Gemeinderat von Bad Wiessee besteht aus 12 Gemeinderäten und 4 Gemeinderätinnen, die bei der Kommunalwahlen am 16. März 2014 für sechs Jahre gewählt wurden, und dem stimmberechtigten Bürgermeister. Die Sitzverteilung im Gemeinderat:

Wahl CSU FWG SPD ranBW[26] Gesamt
2014[25] 5 5 3 3 16 Sitze
2008[27] 8 5 3 - 16 Sitze
2002[28] 6 6 4 - 16 Sitze
  • ranBW = Bürgerliste RAN Bad Wiessee

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bei den letzten Kommunalwahlen am 16. März 2014 wurde Peter Höß aus der Wählergruppe Freie Wählergemeinschaft/Wiesseer Block erneut zum ersten Bürgermeister gewählt. Höß erhielt 52,97 % der Stimmen. Sein Gegenkandidat Rolf Neresheimer, aus der kurzfristig im Januar 2014 gegründeten Bürgerliste ranBW erhielt unerwartet 47,03 % der Stimmen. Bei der Auszählung des Wahlergebnisses kam es zu einem gravierenden Fehler, da die Wahlleitung die Stimmen eines Wahlbezirkes irrtümlich dem jeweils anderen Kandidaten zuordnete. Dadurch wurde das Wahlergebnis zu Ungunsten des Gegenkandidaten um etwa 4 % verfälscht. Die Wahlbeteiligung in Bad Wiessee lag mit 51,2 % unter der bayernweiten Wahlbeteiligung mit 59,7 %.[29][30]

Der zweite Bürgermeister Robert Huber (SPD) wurde durch den Gemeinderat gewählt.

Gemeindefinanzen[Bearbeiten]

Öffentliche Schulden der Gemeinde
1983-2013
Jahr   TSD EUR
1983
  
1.859
1984
  
1.700
1985
  
1.545
1986
  
4.175
1987
  
4.922
1988
  
6.583
1989
  
9.716
1990
  
10.894
1991
  
11.950
1992
  
12.596
1993
  
12.946
1994
  
12.509
1995
  
12.064
1996
  
11.635
1997
  
11.124
1998
  
11.289
1999
  
10.677
2000
  
10.082
2001
  
9.462
2002
  
8.910
2003
  
8.187
2004
  
7.535
2005
  
6.967
2006
  
6.388
2007
  
5.796
2008
  
5.178
2009
  
4.538
2010
  
3.857
2011
  
15.420
2012
  
14.718
2013
  
14.019
Datenquelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, Code:71327-001z, Gemeinde:Bad Wiessee, Jahre:1983-2013[31]

Der Neubau der Spielbank im Ortsteil Winner sowie der Kauf des Jod-Schwefelbad-Areals durch die Gemeinde belasten die Gemeindekasse, so dass Bad Wiessee mit 29,6 Millionen Euro im Jahr 2014 (31,6 Millionen im Jahr 2013) zu den hoch verschuldeten Gemeinden in Bayern zählt. Dem steht erhebliches Sachvermögen in Form von 184 Gemeindewohnungen und eine Rücklage von 6,7 Millionen Euro im Jahr 2014 gegenüber. Die Gemeinde reduzierte die Schuldenlast in der Vergangenheit durch den Verkauf von Grundstücken. Durch die Rücklagen im Jahre 2014 konnte die Gemeinde ein für die Unterbringung von Asylsuchenden notwendiges Gebäude erwerben. Die Zukunft der Gemeinde soll stark vom Wiederaufleben der Kurangebote und der Neugestaltung des Kurviertels mit einem medizinischen Zentrum und einem Hotel ausgehen. Der Ankauf des Jod-Schwefelbad-Areals im Jahre 2011 durch die Gemeinde bildete hierfür die Grundlage.[32][33][34][35]

Partnerschaften[Bearbeiten]

Seit 1963 ist Dourdan in Frankreich Partnergemeinde von Bad Wiessee.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Der Haushalt Bad Wiessees wird überwiegend finanziert aus Einnahmen der Einkommensteuer, der Spielbankabgabe, der Gewerbesteuer und des Tourismus. Der Tourismus geht maßgeblich von Hotels, Pensionen und Privatquartieren aus.

Unternehmen[Bearbeiten]

Der größte Arbeitgeber des Ortes ist die Medical Park AG. Sie betreibt in Bad Wiessee die drei orthopädischen Kliniken St. Hubertus im Ortsteil Abwinkl, die Fachklinik am Kirschbaumhügel und die Privatklinik am Kirschbaumhügel. Die Kliniken werden geleitet von Thomas Wessinghage, einem ehemaligen deutschen Leichtathlet und haben zusammen etwa 540 Betten. Eine weitere Klinik am Ort ist die Privatklinik Jägerwinkel am Tegernsee für innere Medizin und Orthopädie mit etwa 100 Betten.


Ein weiterer Arbeitgeber ist die Autohaus Kathan GmbH mit etwa 100 Beschäftigten und vier Niederlassungen im Landkreis Miesbach.


Ein umsatzstarkes Unternehmen am Ort ist die Spielbank Bad Wiessee mit einem Bruttospielertrag von 20,7 Millionen Euro im Jahr 2013. Dem Haushalt von Bad Wiessee flossen über die Spielbankabgabe im Jahr 2013 anteilsmäßig 2,7 Millionen Euro zu. Im Jahr 2012 lag die Spielbankabgabe bei rund 2,2 Millionen Euro. [36][37][38][39]

Mehrere große Hotels haben seit den 1990er Jahren geschlossen oder stehen zum Verkauf.

Medien[Bearbeiten]

Der monatlich erscheinende Bürgerbote „Bad Wiessee im Blick“ wird an alle Haushalte verteilt und ist online abrufbar. Er wird finanziert durch Werbung von im Tegernseer Tal ansässigen Unternehmen und Einzelhändler.[40] Die Gemeinde gehört zum Verbreitungsgebiet der Tageszeitung „Tegernseer Zeitung“, einer Lokalausgabe des Münchner Merkurs.

Bildung[Bearbeiten]

In der Gemeinde gibt es den katholischen Kindergarten „Maria Himmelfahrt“ und die Kinderkrippe Bad Wiessee der evangelischen Kirche. Die Gemeinde hat eine doppelzügige Grund- und Hauptschule mit Mittagsbetreuung. An Bildungseinrichtungen bis zur 10. Klasse gibt es in der Nachbargemeinde Gmund die Realschule Tegernseer Tal. Das Abitur kann man am Gymnasium Tegernsee oder dem etwas entfernter gelegenen Gymnasium Holzkirchen erwerben. Die nächste staatliche Berufsschule ist in Miesbach zu finden. Für die Erwachsenenbildung können Kurse in der Volkshochschule Bad Wiessee besucht werden.

Verkehr und Infrastruktur[Bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Bad Wiessee ist mit der A8 (Anschlussstelle Holzkirchen/AS-Nr.97) über die Bundesstraße 318 verbunden. Diese ist eine der Hauptverkehrsadern von Bad Wiessee und führt direkt durch das Ortszentrum. Die Gemeinde betreibt kommunale Verkehrsüberwachung.[41]

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten]

Zu den unmittelbaren Nachbargemeinden Gmund, Tegernsee, Rottach-Egern und Kreuth besteht eine Verbindung über zwei RVO-Ringlinien und direkte Busverbindungen nach Holzkirchen und Bad Tölz.[42]

Linie Bezeichnung Verlauf
9557 Oberbayernbus TegernseeRottach-EgernWeißachBad WiesseeGmund am TegernseeWaakirchenReichersbeuernBad Tölz
9559 Ringlinien A & B TegernseeRottach-EgernWeißachBad WiesseeGmund am Tegernsee
9566 Schulbus TegernseeRottach-EgernWeißachBad WiesseeGmund am Tegernsee - WarngauHolzkirchen

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Der nächstgelegene Bahnhof ist in Gmund an der Bahnstrecke Schaftlach–Tegernsee, welche von der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) mit Verbindung über Holzkirchen nach München bedient wird.

Schifffahrt[Bearbeiten]

Zwei Rundfahrtlinien der Bayerischen Seenschifffahrt verbinden die beiden Anlegestellen in Bad Wiessee mit den anderen Seegemeinden.

Wanderwege[Bearbeiten]

Der in 22 Tagesetappen aufgeteilte Maximilianswegs kreuzt am 13. Etappentag Bad Wiessee zwischen den Etappenorten Lengries und Tegernsee. Der Weitwanderweg führt von Lindau am Bodensee entlang der deutschen Alpen nach Berchtesgaden. Bei Bad Wiessee führt er über die Aueralm und die Wachselmoosalm, über den Zwergelberg vorbei am Sonnenbichl nach Abwinkl zur gleichnamigen Schiffsanlegestelle. Dort wird als Besonderheit des Wanderweges mit dem Schiff nach Tegernsee übergesetzt. Der Wanderweg verläuft meist streckengleich mit dem Europäischen Fernwanderweg E4 und wurde benannt nach Maximilian II., König von Bayern.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Wasserversorgung der Gemeinde war ursprünglich privat organisiert. Bis heute besteht im Ortsteil Abwinkl eine eigene Wasserversorgung, die als Verein organisiert ist.[43] Noch 1980 bestanden darüber hinaus private Wasserversorgungen der beiden Höfe „in der Au“ und eine gemeinsame, private Versorgung Alt-Wiessees. Die gemeindliche Wasserversorgung entstand 1928, als das Wachstum der Gemeinde keine individuelle Versorgung mehr zuließ. Dazu wurden im Söllbachtal eine Quelle gefasst und zwei unterirdische Wasserbehälter am Hang oberhalb des Ortes angelegt. Die Arbeiten wurden in Eigenleistung erbracht, jeder Haushalt musste einen Anteil erbringen. Erweiterungen folgten 1934, 1934 und 1950. Durch den Ausbau des Tourismus stieg der Wasserverbrauch stetig, so dass 1956 und 1960 in zwei weiteren Schritten zusätzliche Quellen mit starker Schüttung erschlossen wurden. Das Gemeindegebiet wird seitdem weit überwiegend aus dem Söllbachtal versorgt.[44]

Der regionale Stromversorger ist das E-Werk Tegernsee.[45]

Die Abwasserentsorgung wird durch den Zweckverband Abwasserentsorgung am Tegernsee übernommen, er betreibt die Ringkanalisation und das gemeinsame Klärwerk im Gmunder Ortsteil Louisenthal.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Denkmalgeschütztes Rathaus Bad Wiessee
Katholische Pfarrkirche
„Maria Himmelfahrt“

Gebäude[Bearbeiten]

Der Ortskern rund um den zentral gelegenen Lindenplatz und Dourdanplatz wird geprägt vom Rathaus, dem Hotel Gasthof zur Post und dem alten Postamt; alle drei Gebäude sind denkmalgeschützt.

Die katholische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt wurde von Architekt Rupert von Miller geplant und 1925 bis 1926 auf dem Wasserpointhügel errichtet. Am 10. Oktober 1926 fand durch Kardinal Michael von Faulhaber die Kirchenweihe statt. Die Kirchenorgel wurde im Jahr 1985 von der deutschen Orgelbaufirma Sandtner gebaut.[3]

Am Fuß des Wasserpointhügels unterhalb der Pfarrkirche steht das 1955 errichtete Gefallenendenkmal. Dieses gedenkt der Gefallenen des Oberländeraufstandes von 1705 und der beiden Weltkriege. Hinter der Granitstehle am Boden befinden sich im Halbkreis verlegte Steintafeln und stehende Gedenktafeln mit den Namen der Gefallenen.[46]

Die evangelisch-lutherische Friedenskirche befindet sich auf dem Kirschbaumhügel und wurde von Bruno Biehler entworfen. Der erste Spatenstich erfolgte am 26. Mai 1935. Die Grundsteinlegung mit kirchlicher Weihe durch Oberkirchenrat Oscar Daumiller fand am 30. Juni 1935 statt. Die Glockenweihe der vier Glocken mit den Tönen B, F, Des, As wurde am 12. Juni 1936 vollzogen. Die Glocken haben ein Gesamtgewicht von 3173 kg. Am 20. Juni 1937 fand der feierliche Einweihungsgottesdienst statt. Die Kirche hat insgesamt etwa 400 Sitzplätze. Die Kirchenorgel mit 30 Registern befindet sich direkt über dem Altar und wurde 1990 von Georg Jann gebaut.[3]

Grünflächen und Naherholung[Bearbeiten]

Kurpark am Kirschbaumhügel

Im Ortsteil Abwinkl befindet sich der öffentliche Kurpark der Gemeinde in dem die jährlichen Vereins- und Waldfeste stattfinden. Ein weiterer Kurpark liegt am Kirschbaumhügel mit zwei Pavillons und einem kleinen Teich mit Bachlauf.[47]

Entlang der insgesamt etwa 5 Kilometer langen Seepromenade[48] liegen die beiden Schifffahrtsanlegestellen Abwinkl und Ortsmitte. Gleich zu Beginn der Uferpromenade liegt der im Jahre 2005 errichtete Aquadome mit einem begehbarem Aquarium, welches die einheimischen Fischarten des Tegernsees in vier Schaubecken präsentiert.[5] Auf halber Strecke in Richtung Ortsmitte trifft man auf den Louis Braille Duft- und Tastgarten, der speziell für Menschen mit Geh- und Sehbehinderung angelegt wurde. Er umfasst mehr als 70 verschiedene Pflanzenarten und einen von Wasserpflanzen umrundeten Felsenbrunnen. Die Informationstafeln der Pflanzen sind in Blindenschrift und Schwarzschrift verfasst. Ein überdachter Pavillon mit der Büste von Louis Braille gedenkt dem Erfinder der Blindenschrift.[49] Im Musikpavillon am Seeufer finden hauptsächlich im Sommer verschiedene Kurkonzerte statt. Ein hier durch die Gemeinde seit dem Jahr 2014 installierter öffentlicher WLAN-Hotspot erlaubt einen drahtlosen Zugang zum Internet. Die denkmalgeschützte Wandelhalle mit Konzert- und Theatersaal und das Jod-Schwefelbad erreicht man im letzten Drittel der Promenade. Den Endpunkt bilden das Strandbad Grieblinger und der Yachthafen mit seinen Bootsanlegestellen.

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten]

  • Bad Wiessee hat einen ganzjährig nutzbaren Badepark mit mehreren Wasserbecken im Innen- und Außenbereich, einer Wasserrutsche, vier Whirlpools, einer großen Liegewiese und einer weiträumigen Saunalandschaft. Außerdem ein Freibad und mehrere Badestellen am See.
  • Der Natureisplatz ermöglicht im Winter Eishockey, Eisstockschießen und Eislaufen.[50]
  • Im Ortsteil Buch befindet sich das Skizentrum am Sonnenbichlhang mit seinen Skiliften und Abfahrten.
  • Am Ortsausgang Bad Wiessee im Ortsteil Rohbogen liegt ein 18 Loch Golfplatz des Tegernseer Golfclubs.
  • Eine gewerblich betriebene Indoor Spielarena mit über 2000 m² richtet sich sowohl an Kinder als auch an Erwachsene.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Vereins- und Waldfeste während der Sommermonate im Kurpark Abwinkl
  • Seefest mit Feuerwerk im August an der Seepromenade
  • Tegernseer Tal Montgolfiade in den Wintermonaten
  • Kurkonzerte im Jodschwefelbad, im Pavillon an der Seepromenade und im Gasthof zur Post
  • Christkindlmarkt „Seeweihnacht“ an der Seepromenade und „Abwinkler Advent“ im Kurpark Abwinkl
  • Dauerausstellung „Kuren und Baden – eine historische Zeitreise“ im Jodschwefelbad
  • Tegernseer Studiobühne – Kleinkunst im Gasthof zur Post
  • Tegernseer Volkstheater – Theater im Gasthof zur Post
  • Weihnachtstheater im Freihaus Brenner
  • Offene Internationale Bayerische Schachmeisterschaft[51]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Otto Beisheim (1924–2013), Gründer des Metro-Konzerns, Verleihung Anfang November 2005
  • Hans Hamberger (1934–2013), katholischer Pfarrer in Bad Wiessee, Verleihung Oktober 2005.[52]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben (nach Geburtsjahr)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bad Wiessee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Bad Wiessee – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Jodschwefelbad Bad Wiessee - Heilquellen. Gemeinde Bad Wiessee - Gesundheitszentrum Jod-Schwefelbad GmbH, abgerufen am 1. März 2015.
  3. a b c d  Hermine Kaiser: Chronik von Wiessee. Band 1, Bad Wiessee 2014 (Selbstverlag,Keine ISBN).
  4. Bayerische Landesbibliothek Online:Bad Wiessee. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 22. Februar 2015.
  5. a b Aquadome. Gemeinde Bad Wiessee, abgerufen am 20. Februar 2015.
  6. Pegel im Donaugebiet:Bad Wiessee,Söllbach. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 19. März 2015.
  7. Pegel im Donaugebiet:Bad Wiessee,Zeiselbach. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 19. März 2015.
  8. Aufräumarbeiten nach Zeiselbachflut. Lokael Stimme UG, 14. Juni 2014, abgerufen am 19. März 2015.
  9. a b Geoinformationsportal Landkreis Miesbach. Landkreis Miesbach, abgerufen am 1. März 2015.
  10. Geotope im Landkreis Miesbach. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 7. März 2015.
  11.  Peter A. Cramer: Das glückhafte Tal - Aus der Geschichte des Tegernseer Tales. 3. überarbeitete Auflage. Bad Wiessee 1991 (Selbstverlag, keine ISBN).
  12. Zwanzig Betten stehen leer. SPIEGEL ONLINE GmbH, 6. Juli 1955, abgerufen am 6. März 2015.
  13. Das letzte Moor von Bad Wiessee und der umstrittene Kathan-Neubau. Lokale Stimme UG, 2. Juni 2011, abgerufen am 7. März 2015.
  14. NATURA 2000 Gebietsrecherche online. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 7. März 2015.
  15. Abwasserverband Tegernseer Tal - Historie. Zweckverband zur Abwasserbeseitigung am Tegernsee, abgerufen am 7. März 2015.
  16. Gemeinde Bad Wiessee - Chronologie. Gemeinde Bad Wiessee, abgerufen am 1. März 2015.
  17. Hermine Kaiser: Ortsgeschichte von Bad Wiessee. In: Hans Halmbacher: Das Tegernseer Tal in historischen Bildern. Fuchs-Druck, Hausham 1980, S. 373–444, 376
  18. Denkmalliste für Bad Wiessee beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
  19.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 522
  20. 45.000 erleben größtes Dorffest aller Zeiten. Lokale Stimme UG, 9. September 2012, abgerufen am 7. März 2015.
  21. Besucher-Rekord beim Bayern 3-Dorffest. Münchener Zeitungs-Verlag, 10. September 2012, abgerufen am 7. März 2015.
  22. Bayern3-Dorffest: So wird die Party ablaufen. Münchener Zeitungs-Verlag, 6. September 2012, abgerufen am 7. März 2015.
  23. Bayern3 - Dorffest. Münchener Zeitungs-Verlag GmbH & Co.KG, abgerufen am 7. März 2015.
  24. Dorffest: 44 Verletzte und Schlägereien. Münchener Zeitungs-Verlag GmbH & Co.KG, 9. September 2012, abgerufen am 7. März 2015.
  25. a b Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, abgerufen am 12. Februar 2015.
  26. a b Wählergruppe ranBW. Bürgerliste ranBW, abgerufen am 12. Februar 2015.
  27. Kommunalwahlen in Bayern 2008. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, abgerufen am 12. Februar 2015.
  28. Kommunalwahlen in Bayern 2002. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, abgerufen am 12. Februar 2015.
  29. 84 Stimmen sorgen für Verstimmung. Lokale Stimme UG, 19. März 2014, abgerufen am 18. März 2015.
  30. Der Nichtwähler macht sich breit. Lokale Stimme UG, 18. März 2014, abgerufen am 18. März 2015.
  31. Schuldenstatistik. Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, abgerufen am 18. Februar 2015.
  32. Bad Wiessee verkauft weiterhin Grundstücke. Lokale Stimme UG, 18. Dezember 2012, abgerufen am 28. Februar 2015.
  33. Freistaat muss Bad Wiessee aushelfen. Lokale Stimme UG, 13. März 2014, abgerufen am 28. Februar 2015.
  34. Hoffnung für den Badepark. Lokale Stimme UG, 20. Februar 2015, abgerufen am 28. Februar 2015.
  35. Thuns zerrupfter Masterplan. Lokale Stimme UG, 24. Februar 2015, abgerufen am 12. März 2015.
  36. Medical Park auf Expansionskurs. Lokale Stimme UG, abgerufen am 12. Februar 2015.
  37. Kliniken und Sanatorien in Bad Wiessee. www.my-tegernsee.de, abgerufen am 12. Februar 2015.
  38. Autohaus Kathan in Bad Wiessee. Lokale Stimme UG, abgerufen am 12. Februar 2015.
  39. Wiessee hängt am Tropf seiner Spielbank. Lokale Stimme UG, 13. Juli 2014, abgerufen am 14. Februar 2015.
  40. Bürgerbote Bad Wiessee im Blick. Gemeinde Bad Wiessee, abgerufen am 3. November 2014.
  41. Blitzen ja, Abzocken nein. Lokale Stimme UG, 17. Januar 2014, abgerufen am 22. Februar 2015.
  42. Liniennetzplan Landkreis Miesbach. Regionalverkehr Oberbayern, abgerufen am 13. November 2014.
  43. Gemeinde Bad Wiessee: Versorgungsunternehmen
  44. Anton Beil: Die Wasserversorgung von Bad Wiessee. In: Hans Halmbacher: Das Tegernseer Tal in historischen Bildern. Fuchs-Druck, Hausham 1980, S. 405–407
  45. E-Werk Tegernsee: Impressum
  46. Online Projekt Gefallenendenkmäler. Thilo C. Agthe, abgerufen am 20. Februar 2015.
  47. Zwei Kliniken wachsen zusammen. Münchener Zeitungs-Verlag GmbH & Co.KG, abgerufen am 20. Februar 2015.
  48. Verlauf der Seepromenade. Openstreetmap (FOSSGIS e.V.), abgerufen am 20. Februar 2015.
  49. Barrierefreie Einrichtungen. Gemeinde Bad Wiessee, abgerufen am 20. Februar 2015.
  50. Tegernsee von A–Z: Bad Wiessee Natureisplatz. Tegernseer Tal Tourismus GmbH, abgerufen am 22. Februar 2015.
  51. Offene Internationale Bayerische Schachmeisterschaft. Gemeinde Bad Wiessee, abgerufen am 20. Februar 2015.
  52. Bad Wiessee trauert um Hans Hamberger. Münchener Zeitungs-Verlag GmbH & Co.KG, 17. Dezember 2013, abgerufen am 20. Februar 2015.