Bad Zurzach

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Bad Zurzach
Wappen von Bad Zurzach
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Aargau (AG)
Bezirk: Zurzachw
BFS-Nr.: 4323i1f3f4
Postleitzahl: 5330
Koordinaten: 664377 / 27110747.5874978.294447341Koordinaten: 47° 35′ 15″ N, 8° 17′ 40″ O; CH1903: 664377 / 271107
Höhe: 341 m ü. M.
Fläche: 6.52 km²
Einwohner: 4137 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 635 Einw. pro km²
Ausländeranteil: 36,5 % (31. Dezember 2013)[2]
Website: www.badzurzach.ch
Thermalbad mit Turmhotel

Thermalbad mit Turmhotel

Karte
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Bad Zurzach (bis 1. Dezember 2006 offiziell: Zurzach, schweizerdeutsch: Zùùrzi [ˈt͡sʊːrt͡si], lateinisch Tenedone)[3] ist eine Einwohnergemeinde im Schweizer Kanton Aargau und der Hauptort des Bezirks Zurzach im Nordosten des Kantons. Der Ort liegt am Hochrhein an der Grenze zu Deutschland, ist vor allem für sein Thermalbad bekannt und deshalb eine beliebte Touristendestination.

Geographie[Bearbeiten]

Das Siedlungsgebiet erstreckt sich in der knapp 500 Meter breiten Flussebene, von Nordwesten nach Südosten über eine Länge von mehr als zwei Kilometern. Nahe dem Ortszentrum biegt der in nordwestliche Richtung fliessende Rhein nach Norden ab. An dieser Stelle weitet sich die Ebene auf eine Breite von eineinhalb Kilometern aus. Das historische Ortszentrum liegt am Eingang eines Tals, das zwei Hügel des Tafeljuras voneinander trennt. Im Nordwesten erhebt sich der Achenberg (535 m ü. M.), im Südosten das Hörndli (521 m ü. M.). Beide Hügel weisen sehr steile Flanken auf und gehen in ein weitläufiges Hochplateau über. Rund zwei Kilometer nördlich des Zentrums liegt am Rheinufer der Weiler Barz (321 m ü. M.), etwas mehr als ein Kilometer westlich der Weiler Acheberg (513 m ü. M.).[4]

Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 652 Hektar, davon sind 278 Hektar bewaldet und 182 Hektar überbaut. Der höchste Punkt liegt auf 521 Metern auf dem Achenberg-Plateau, der tiefste auf 318 Metern am Rhein.

Nachbargemeinden sind Küssaberg im Norden, Rekingen im Osten, Tegerfelden im Süden, Döttingen im Südwesten, Klingnau im Westen und Rietheim im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Diverse Funde beweisen, dass die Gegend von Zurzach bereits während der Jungsteinzeit, seit 3000 v. Chr., besiedelt war. Spätere Funde stammen aus der Bronzezeit (1200 v. Chr.). Um 400 v. Chr. stand hier die keltische Siedlung Tenedo, die durch Gräberfunde unter der Mittskirchstrasse belegt sind. Durch die Niederlage der Helvetier gegen Julius Caesar in der Schlacht bei Bibracte (58 v. Chr.) gelangte die Region unter römische Herrschaft. Nach dem Alpenfeldzug 15. v. Chr. wurde wohl das Mittelland besetzt. Seit 14. n. Chr. gehörte der Rhein zur römischen Grenze und damit Tenedo zur Provinz Gallia Lugdunensis. Später wurde das Gebiet der Provinz Gallia Belgica zugeordnet.[5]Tenedo wurde mit seinem Rheinübergang zu einem wichtigen Militärstützpunkt in der Nähe des Legionslagers Vindonissa. Im 1. Jahrhundert ist dafür ein Kastell mit Holzbauten in 4 Etappen beim Himmelrych belegt. In seiner Umgebung lag der römische Vicus. Der römische Gutshof im Quartier Entwiesen (1.-3. Jahrhundert) wurde 265 durch Brand zerstört. Nachdem infolge des Limesfalls die römische Reichsgrenze in der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts wieder an den Rhein verlegt wurde, entstand östlich der Siedlung Tenedo ein Kastell (belegt 315) und späteres Doppelkastell (belegt 367) mit der Rheinbrücke nach Rheinheim und Dangstetten mit dem Römerlager Dangstetten. Der Name Tenedo (ne) ist durch die Tabula Peutingeriana bezeugt.

Ausschnitt der Tabula Peutingeriana mit Tenedone

In die erste Hälfte des 4. Jahrhunderts geht auch nach der Legende der Aufenthalt der Heiligen Verena in Tenedo zurück. Der Legende nach stammt sie aus Theben in Ägypten und kam auf ihren Reisen in das Gebiet der heutigen Schweiz, wo sie als Christin verfolgt wurde. Nachdem sie in Salodurum (Solothurn) zuerst eingekerkert und später freigelassen worden war, zog sie weiter der Aare entlang flussabwärts auf eine Rheininsel und später nach Tenedo. Dort pflegte sie bis zu ihrem Tod die Armen und Kranken. 401 zogen die römischen Truppen ab. In den folgenden Jahren entstanden im ehemaligen Kastell Chilebuck eine Taufkirche und auf dem römischen Gräberfeld an der Strasse Richtung Vindonissa eine Grabkirche, die sich später durch die Verehrung der Heiligen Verena zu einem Wahlfahrtskirche, dem Verenamünster entwickelte.

Die Einwanderung der Alemannen ist durch Gräberfunde aus dem 6.-8- Jahrhundert belegt. In dieser Zeit entstand in Zurzach durch Wahlfahrten zur Heiligen Verena ein Doppelkloster der Benediktiner, welches 830 bezeugt ist, und damit Zuriaca erstmals urkundliche Erwähnung findet. Der Ortsname stammt aus dem spätlateinischen (praedium) Ortiacum und bedeutet «dem Ortius gehörendes Landgut».[3] Kaiser Karl III (†888) verlieh das Klösterchen seiner Gemahlin. Nach seinem Tod gelangte es an das Kloster Reichenau. Über der Grabkirche entstand um 1000 eine frühromanische Kirche. Zurzach entwickelte sich zu einem bekannten Wahlfahrtsort, der auch von burgundischen Königen, wie das Mirakelbuch aus dieser Zeit berichtet, besucht wurde. Das Kloster Reichenau wiederum musste den vom Kloster zum Chorherrenstift gewandelten Besitz in Zurzach 1279 wegen finanzieller Probleme an das Bistum Konstanz weiterverkaufen. Infolge der Wahlfahrten entwickelte sich Zurzach zu einem Messeort.

Forum Tiberii Zurzach von Merian

1415 eroberten die Eidgenossen den Aargau und Zurzach gehörte nun zur Grafschaft Baden, einer Gemeinen Herrschaft. Die Bedeutung der Messe nahm in der Folge sogar noch zu: Händler aus der ganzen Eidgenossenschaft, aus Süddeutschland und sogar aus den Niederlanden, Mailand und Polen kamen nach Zurzach, um ihre Waren anzupreisen. Höhepunkt war jeweils der Verenatag am 1. September. (zum Brauchtum siehe auch: Hurentanz) Die Händler profitierten vom Zollfreistatus des Marktfleckens und der günstigen Lage in der Nähe der Mündung der Aare in den Rhein. Nach der Reformation 1529 als Nachahmung des Zürcher Bildersturms wurden ein Teil der Kulturgüter des Stiftes verbrannt. Die fliehenden Chorherren konnte die noch heute im Kirchenschatz vorhanden Gegenstände retten. In der Folge der Reformation verlor Zurzach seine Bedeutung als Wahlfahrtsort. Obwohl der Versuch im 16. Jahrhundert für Zurzach das Stadtrecht zu erhalten, scheiterte, hatte sich der Messeort zu einem Flecken mit städtischem Aussehen, wie der Stich von Merian Forum Tiberii Zurzach zeigt, entwickelt.

Im Jahr 1798 marschierten die Franzosen in die Schweiz ein. Unter ihrem Druck wurde im März 1798 die Helvetische Republik ausgerufen. Zurzach wurde Distrikthauptort im Kanton Baden. Seit der Gründung des Kantons Aargau im Jahr 1803 ist Zurzach Bezirkshauptort. Die Messe verlor im Laufe des 19. Jahrhunderts auch infolge der veränderten Verkehrsströme durch den Bau der Eisenbahnen immer mehr an Bedeutung; 1855 fand die letzte Ledermesse statt. Das Benediktiner Chorherrenstift St. Verena bestand bis zur Auflösung am 17. Mai 1876. Letzter Chorherr war der Chronist von Zurzach, Johann Huber (1812–1879) aus Hägglingen.

Zurzach drohte in die Bedeutungslosigkeit abzusinken. Doch 1872 nutze der Textilfabrikant Jakob Zuberbühler die leerstehenden Häuser und zog von Baden nach Zurzach. Seine Firma entwickelte sich zum Grossunternehmen. Zusammen mit der Eröffnung der Bahnstrecke Winterthur–Bülach–Koblenz 1876 zog das Industriezeitalter in Zurzach ein. Ab 1900 entwickelte sich Minet vom Korbwarenproduzent zum Möbelhersteller. Nach Jahrhunderten der Fährbetriebe konnte 1907 die heute noch bestehende Brücke über den Rhein eingeweiht werden. 1914 entdeckte man bei Zurzach ein unterirdisches Salzlager, das mit Salinen ausgebeutet wurde. Die hölzernen Bohrtürme sind heute noch Zeuge dieser Zeit. Die Schweizerische Sodafabrik (heute Solvay) liess sich hier nieder und entwickelte sich über die Jahrzehnte zu einem international tätigen Chemiekonzern. Bei den Salzbohrungen entdeckte man auch eine Thermalquelle, die aber zunächst wieder zubetoniert wurde.

Salzbohrtürme (Salinen)

Nach dem Ersten Weltkrieg verloren die von Zuberbühler aufgebauten Firmen durch Misswirtschaft zunehmend an Einfluss und gingen 1929 in Konkurs. Dessen Ruinen nutzte 1934 Firma Spiesshofer & Braun (heute Triumph International) mit der Produktion ihrer Miederwaren. Zuberbühlers Schuhfabrik gehörte ab 1945 Odermatt & Co. AG und damit die Villa Himmelrych. Der Zweite Weltkrieg ging auch an Zurzach nicht vorüber: Grenzschliessung, Militär und Bunker dem Rhein entlang.

Am 5. September 1955 war genügend Geld vorhanden, um die Thermalquelle erneut anzubohren. Das heisse Wasser brachte die ersten Kurgäste nach Zurzach, das sich in den nächsten Jahren zu einem der bedeutendsten Thermalkurorte der Schweiz entwickelte. Ab 1957 füllte man das mineralhaltige Wasser auch in Flaschen ab. 1964 wurde das vom Schweizer Architekten Fedor Altherr entworfene Turmhotel der Thermalquelle AG gebaut, das heute als Wahrzeichen von Bad Zurzach gilt. Neben den bereits genannten Firmen produziert seit 1964 auch Kägi, ein Küchenbauer aus Winterthur in Zurzach. 1973 eröffnete eine Rheuma- und Rehabilitationsklinik. 1978 wurde die Villa Himmelrych von Hugo Ammann renoviert und als Deusser-Museum mit dem Namen Schloss Zurzach eingerichtet. Das Bäderquartier wurde mit Hotels und modernem Thermalbad ausgebaut. 1991 folgte ein Fortbildungszentrum für Physio- und Ergotherapie. Inzwischen ist die Industrie in Zurzach massiv geschrumpft. Minet schloss seine Tore, Solvay AG folgte einige Jahre später mit der Niederlegung der Produktion am Standort Zurzach. Das Gelände der Firmen wurde zu einem Gewerbehaus resp. Industriepark umgewandelt. Bereits 1973 ging Odermatt & Co. AG mit seinen Oco-Schuhen in Konkurs und die Kägi in den 1980ern. Triumph International stellte seine Produktion in Zurzach ein und ist nur noch Verwaltungssitz. Dafür wurde der medizinische Bereich weiter ausgeweitet. 2004 eröffnete das TCM Ming Dao, welches als ambulanter Ableger der RehaClinic Zurzach chinesische Medizin anbietet.

Zurzach vom südlichen Achenberg aus gesehen

Am 21. Mai 2006 stimmten die Stimmberechtigten einer Namensänderung der Gemeinde an der Urne zu. Die Gemeinde nannte sich ab 1. August 2006 Bad Zurzach, obwohl die offiziellen Genehmigungen des Bundes erst am 1. Dezember 2006 Rechtskraft erlangten. Die Namensänderung war bereits 1994 in einer Gemeindeversammlung angenommen worden, wurde danach aber in einem Referendum an der Urne abgelehnt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Fassade des Verenamünsters
  • Ortszentrum: Obwohl Zurzach nie das Stadtrecht besass, verleihen die geschlossenen Häuserzeilen im Zentrum dem Ort ein kleinstädtisches Gepräge. Die zahlreichen Messehäuser erinnern an die grossen internationalen Märkte, die bis 1855 hier stattfanden.
  • Das Verenamünster war im Mittelalter ein wichtiges Wallfahrtszentrum und dient seit 1876 als katholische Pfarrkirche.
  • Obere Kirche: 1517 erbaute, spätgotische Kirche; 1763 im Rokoko-Stil umgebaut; dient seit 1944 als Konzertsaal; Dauerausstellung mit Werken des Malers Pieter van de Cuylen.
  • Reformierte Kirche: 1716 erbaute Barockkirche
  • Schloss Zurzach: Ende des 19. Jahrhunderts erbaute herrschaftliche Villa "Himmelrych" des Industriellen Jakob Zuberbühler; Ausstellung des deutschen Malers August Deusser; bedeutende Uhrensammlung ist seit 2009 geschlossen. Der langsam verwilderte Park kann noch durch das Haupttor besucht werden.
  • Kastellruinen auf dem "Buck"
  • Bezirksmuseum Höfli: in ehem. Chorherrenhaus; Ausstellung zur römischen und frühmittelalterlichen Geschichte der Region.
  • Restaurierte Barzmühle
  • Messehaus zur Waag, heute Gasthof zur Waag
  • Bohrturm-Museum

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Gemeindewappens lautet: «In Weiss der schwarze gotische Buchstabe Z.» In dieser Form war das Wappen erstmals auf dem Siegel von 1612 abgebildet. 1702 tauchte erstmals eine Version mit weiss-grün gespaltenem Schild auf, die gleichberechtigt neben dem ungeteilten weissen Wappen existierte. Schliesslich entschied sich der Gemeinderat 1973 für die weisse Version. Die grün-weiss gespaltene Version wird seither als Bezirkswappen verwendet.[6]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung:[7]

Jahr 1850 1900 1930 1950 1960 1970 1980 1990 2000 2010
Einwohner 948 1287 1849 2401 2694 3098 3068 3594 3899 4161

Am 31. Dezember 2013 lebten 4137 Menschen in Zurzach, der Ausländeranteil betrug 36,5 %. Bei der Volkszählung 2000 waren 44,4 % römisch-katholisch, 29,5 % reformiert, 3,1 % christlich-orthodox und 7.9 % muslimisch; 1,4 % gehörten anderen Glaubensrichtungen an.[8] 82,9 % bezeichneten Deutsch als ihre Hauptsprache, 3,3 % Serbokroatisch, 3,2 % Italienisch, 2,7 % Albanisch, 2,0 % Portugiesisch, 1,6 % Türkisch, 0,7 % Englisch.[9]

Politik und Recht[Bearbeiten]

Die Versammlung der Stimmberechtigten, die Gemeindeversammlung, übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige Gemeinderat. Seine Amtsdauer beträgt vier Jahre und er wird im Majorzverfahren (Mehrheitswahlverfahren) vom Volk gewählt. Er führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm von Kanton und Bund zugeteilt wurden.

Für Rechtsstreitigkeiten ist das Bezirksgericht Zurzach zuständig. Auf kommunaler Ebene gibt es einen Friedensrichter, der auch für die Gemeinden Baldingen, Böbikon, Endingen, Mellikon, Rekingen, Rietheim und Tegerfelden verantwortlich ist.

Wirtschaft[Bearbeiten]

In Zurzach gibt es gemäss Betriebszählung 2008 rund 2300 Arbeitsplätze, davon 1 % in der Landwirtschaft, 16 % in der Industrie und 83 % im Dienstleistungssektor.[10] Der Hauptfaktor des wirtschaftlichen Geschehens ist das Thermalbad. Das 40 °C warme, salzhaltige Wasser wird aus einer Tiefe von 1000 Metern hochgepumpt. Die moderne Badanlage, zahlreiche Hotels und eine Rehabilitationsklinik machen Zurzach zu einem bedeutenden Touristenort. Das Wasser wird auch in Flaschen abgefüllt und in der ganzen Schweiz als Mineralwasser vertrieben. Weitere wichtige Arbeitgeber sind der weltweit tätige Chemiekonzern Solvay, der Unterwäschehersteller Triumph International und das Transport- und Logistikunternehmen Indermühle.

Verkehr[Bearbeiten]

Zurzach liegt an der Hauptstrasse 7 zwischen Basel und Winterthur. Der West-Ost-Durchgangsverkehr zwängte sich bis vor wenigen Jahren durch das historische Ortszentrum. Heute jedoch sorgt ein Tunnel dem Rhein entlang für Entlastung. Die Süd-Nord Verkehrsachse über den Zurziberg und die Rheinbrücke Zurzach–Rheinheim nach Deutschland führt durch den Flecken.

Züge der SBB verkehren über die Bahnstrecke Winterthur–Koblenz nach Baden, Waldshut und Winterthur; in Waldshut besteht Anschluss an die Hochrheinbahn der DB-Schnellzüge nach Basel, Schaffhausen und Konstanz. Eine Postautolinien führt nach Brugg, eine Buslinie der Gesellschaft Regionalbus Zurzach nach Baldingen und eine Südbadenbus-Linie nach Tiengen. In Zurzach selbst verbindet ein Gratisbus die Quartiere mit dem Zentrum und mit Rietheim.

Bildung[Bearbeiten]

In Zurzach werden in vier Schulhäusern alle Stufen der obligatorischen Volksschule (Primarschule, Realschule, Sekundarschule und Bezirksschule) unterrichtet. Die nächstgelegenen Kantonsschulen (Gymnasien) befinden sich in Baden und Wettingen.

Brauchtum[Bearbeiten]

In Zurzach werden die Fasnachtsbräuche am Aschermittwoch seit Jahrhunderten gepflegt. Es sind dies die «Lätschete» und der «Attirüedi».

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Albert und Hans Rudolf Sennhauser und Alfred Huber (Hrsg.), Geschichte des Fleckens Zurzach, 2004 ISBN 3-9522575-2-4
  • Edward Attenhofer, Schweizer Heimatbücher Nr. 180 Zurzach, 1976 Verlag Paul Haupt, Bern
  • R. Laur-Belart, H. R. Sennhauser, E. Attenhofer, A. Reinle und W. Edelmann, Aargauische Heimatführer Band 6, Zurzach, 1960, Verlag Volksblatt und H. R. Sauerländer & Co. Aarau
  • Historische Vereinigung des Bezirks Zurzach (Hrsg.), Zuberbühler - Minet - Spühler - Bahn und Strom: Aufbruch ins Industriezeitalter, Beiträge zur Geschichte des Bezirks Zurzach Heft 6/2011

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungsbestand per Ende Dezember 2013, Statistisches Amt des Kantons Aargau
  2. Bevölkerungsbestand per Ende Dezember 2013, Statistisches Amt des Kantons Aargau
  3. a b  Beat Zehnder: Die Gemeindenamen des Kantons Aargau. In: Historische Gesellschaft des Kantons Aargau (Hrsg.): Argovia. Band 100, Verlag Sauerländer, Aarau 1991, ISBN 3-7941-3122-3, S. 479–480.
  4. Landeskarte der Schweiz, Blatt 1050, Swisstopo
  5. Alfred Hirt: Provincia im Historischen Lexikon der Schweiz
  6.  Joseph Galliker, Marcel Giger: Gemeindewappen des Kantons Aargau. Lehrmittelverlag des Kantons Aargau, Buchs 2004, ISBN 3-906738-07-8, S. 329.
  7. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850. In: Eidg. Volkszählung 2000. Statistisches Amt des Kantons Aargau, 2001, abgerufen am 3. April 2012.
  8. Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit sowie nach Bezirken und Gemeinden. Statistisches Amt des Kantons Aargau, abgerufen am 23. August 2012.
  9. Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden. Statistisches Amt des Kantons Aargau, abgerufen am 23. August 2012.
  10. Betriebszählung 2008. Statistisches Amt des Kantons Aargau, abgerufen am 23. August 2012.