Bahn für Alle
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Bahn für alle ist ein Bündnis von 16 Organisationen aus Fahrgastverbänden, Globalisierungskritikern, Umweltschutzverbänden und Gewerkschaften und setzt sich für eine verbesserte Eisenbahn in öffentlicher Hand ein. Ziel ist es, die Kapitalprivatisierung der Deutschen Bahn AG zu verhindern, um die Gestaltungsmöglichkeiten der Politik zu wahren.
Das Bündnis hat seit seiner Gründung im Frühjahr 2006 steten Zuwachs erhalten. Zu den Aktivitäten zählen, nach eigenen Angaben:
- Aufklärung der Bevölkerung
- Einbringung des Allgemeinwohlauftrags für den Schienenverkehr aus dem Grundgesetz (Artikel 87e) in die Debatte
- Kritik in der SPD gegen die Kapitalprivatisierung entwickelt (Beschlüsse von fünf Landesparteitagen gegen die "Bahnprivatisierung")
- Medienaufmerksamkeit durch Aktionen erweckt, beispielsweise durch das Herabhängen eines Transparents vom Berliner Hauptbahnhof und symbolischen Bahnversteigerungen.
Die Arbeit des Bündnisses wird durch Spenden und Aufwendungen der Träger finanziert.
Träger des Bündnisses sind Attac, Bahn von unten, Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Bürgerbahn statt Börsenbahn, Grüne Jugend, Grüne Liga, IG Metall, Jusos in der SPD, Linksjugend Solid, NaturFreunde Deutschlands, Robin Wood, Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken, Umkehr, Verkehrsclub Deutschland (Landesverband Brandenburg) und Verdi.
Die für die Beschäftigten der Deutschen Bahn zuständige Gewerkschaft Transnet, deren positive Haltung zur "Bahnprivatisierung" von anderen Gewerkschaften kritisiert wird, ist nicht Mitglied des Bündnisses.[1] Der DGB-Bundesvorstand hatte sich gegen eine Kapitalprivatisierung der DB AG gestellt, entgegen der Stimme des Transnet-Vorsitzenden.

