Bahnhof Donaueschingen

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Donaueschingen
Bahnhof Donaueschingen.jpg
Daten
Kategorie 4
Betriebsart Trennungsbahnhof
Bahnsteiggleise 5
Abkürzung RDO
IBNR 8000077
Eröffnung 15. Juni 1868
Lage
Stadt Donaueschingen
Land Baden-Württemberg
Staat Deutschland
Koordinaten 47° 56′ 52″ N, 8° 29′ 56,1″ O47.9477868.498919Koordinaten: 47° 56′ 52″ N, 8° 29′ 56,1″ O
Höhe über SO 677 m ü. NHN
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Baden-Württemberg
i7i12i13i15i15i16i17i20

Der Bahnhof Donaueschingen (Abkürzung: RDO) ist ein Trennungsbahnhof im Süden Baden-Württembergs. Er ist der einzige Bahnhof der Stadt Donaueschingen. Daneben bestehen die Haltepunkte Donaueschingen Allmendshofen, Donaueschingen Mitte/Siedlung, Donaueschingen Aufen und Donaueschingen Grüningen. Der Bahnhof gehört der Bahnhofskategorie 3 an und besitzt fünf Bahnsteiggleise. Er wird täglich von rund 100 Zügen von DB Fernverkehr, DB Regio und der Hohenzollerischen Landesbahn bedient.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Bahnhof wurde am 15. Juni 1868 mit der Fertigstellung der Bahnlinie von Donaueschingen nach Immendingen eröffnet. Am 6. August 1869 folgte die Inbetriebnahme der Bahnstrecke von Donaueschingen nach Villingen, somit war die Schwarzwaldbahn fertiggestellt. Am 18. Oktober 1892 wurde eine Bahnstrecke nach Hüfingen fertiggestellt, um die Gleise der Strecke in den Bahnhof einzuführen, waren aber Umbaumaßnahmen erforderlich. Deshalb wurden die Gleisanlagen erweitert und eine Bahnmeisterei errichtet. Im Jahr 1884 erhielt der Bahnhof einen Kran, um das Verladen von Gütern einfacher zu machen. 1893 konnten auch drei neue elektromechanische Stellwerke in Betrieb genommen werden. Im Jahr 1899 entstand durch das steigende Güteraufkommen eine Güterhalle. Zusätzlich wurde das Maschinenhaus erweitert. Im Jahr 1901 musste der Bahnhof wegen des Baus der Höllentalbahn von Donaueschingen nach Neustadt, wo die Strecke an die bestehende Linie über Titisee und Freiburg anschloss, erneut ausgebaut werden. 1902 wurde das alte Empfangsgebäude durch ein neues ersetzt, außerdem entstand im selben Jahr ein viertes Stellwerk. Die restlichen Umbauarbeiten wurden im Jahr 1910 abgeschlossen, der Umbau der Bahnsteigdächer dauerte noch bis zum Jahr 1912 an. Der Bahnhof wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, deshalb wurde im Jahr 1959 ein neues Bahnhofsgebäude eröffnet.[1]

Beschreibung[Bearbeiten]

Der Bahnhof liegt südlich der Stadtmitte Donaueschingens. Das Bahnhofsareal wird südlich durch die Friedrich-Erbert-Straße und die Güterstraße sowie nördlich durch die Bahnhofstraße begrenzt. Im Westen und im Osten gibt es Brücken, die das Bahnhofsgelände überqueren, die Schellenbergbrücke und die Bahnhofstraße. Das Empfangsgebäude befindet sich nördlich der Anlagen und besitzt die Adresse Bahnhofstraße 1. Im Gebäude befindet sich unter anderem ein Reisezentrum.

Der Bahnhof hat drei Bahnsteige, diese verfügen zum Teil über barrierefreie Zu-/Abgänge. Der Bahnhof hat eine Omnibus-Anbindung.

Bahnsteiginformationen[Bearbeiten]

  • Gleis 1: Höhe 38 Zentimeter, Länge 383 Meter
  • Gleis 2: Höhe 38 Zentimeter, Länge 363 Meter
  • Gleis 3: Höhe 38 Zentimeter, Länge 363 Meter
  • Gleis 4: Höhe 38 Zentimeter, Länge 180 Meter
  • Gleis 5: Höhe 38 Zentimeter, Länge 180 Meter[2]

Verkehr[Bearbeiten]

Der Bahnhof wird von einzelnen Fernverkehrszügen nach Hamburg, Emden, Dortmund und Konstanz bedient.

Linie Verlauf Takt
IC 26 Schwarzwald:
Hamburg Hbf – Hannover Hbf – Karlsruhe Hbf – Offenburg – Donaueschingen – Konstanz
ein Zugpaar
IC 32 Bodensee:
(Emden Hbf – Münster (Westf) Hbf –) Dortmund Hbf – Essen Hbf – Köln HbfKarlsruhe Hbf Offenburg Donaueschingen – Konstanz
ein Zugpaar
(nur am Wochenende)
IRE / RE Karlsruhe Hbf – Offenburg – Villingen (Schwarzw) – Donaueschingen – Konstanz 060 min
IRE Neustadt (Schwarzw) Donaueschingen – Tuttlingen – Sigmaringen – Ulm Hbf 120 min
RE Neustadt (Schwarzw) – Donaueschingen – Villingen (Schwarzw) – Schwenningen (Neckar) – Trossingen – Rottweil 120 min
HzL 3er-Ringzug:
Bräunlingen – Donaueschingen – Villingen (Schwarzw) – Schwenningen (Neckar) – Trossingen – Rottweil – Spaichingen – Tuttlingen – Immendingen – Blumberg-Zollhaus
060 min (Mo–Fr)
120 min (Sa+So)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geschichte des Bahnhofes auf zielbahnhof.de
  2. Bahnsteiginformationen auf deutschebahn.com